Sein deutliches Statement

Deutscher Schauspielstar hat Vorschlag zur Regenbogen-Arena: „Strafe zahlen DFB und Katholische Kirche“

Schauspielstar Bjarne Mädel äußert sich zum aktuellen UEFA-Skandal auf seinem Instagram-Account
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Schauspielstar Bjarne Mädel äußert sich zum aktuellen UEFA-Skandal auf seinem Instagram-Account

Fakt ist: die UEFA untersagt der Stadt München, die Allianz-Arena in Regenbogenfarben aufleuchten zu lassen. Schauspieler Bjarne Mädel hätte da einen Vorschlag.

München -  Zum EM-Spiel gegen Ungarn am 23. Juni möchte die Stadt München die Allianz-Arena aufleuchten lassen - und zwar in Regenbogenfarben. Oberbürgermeister Dieter Reiter wollte die Arena als Zeichen der Toleranz und Gleichstellung in den Regenbogenfarben während des Spiel aufleuchten lassen. Doch daraus wird nichts. Die UFEA entschied sich dazu, es nicht gelten zu lassen. Mit der Ablehnung des Antrags setzte der Fußball-Verbund großes Entsetzen bei Fans, Stars und Menschen in den Social-Media-Netzwerken aus. Sie kritisieren die UEFA und lösten damit sogar einen Riesen-Proteststurm aus. Schauspielstar Bjarne Mädel möchte dem Fußballverbund nun einen Gegenvorschlag machen.

Bjarne Mädel äußert sich zum UEFA-Skandal und macht einen Vorschlag

Der Schauspieler postete einen Beitrag auf seinem Instagram-Account, auf dem er sich zu der aktuellen UFEA-Lage äußert. Auch er kann es nicht nachvollziehen, wieso solch eine Entscheidung getroffen wurde. „Regenbogen, bitte liebe Allianz Arena Stadiontechnik: macht einfach bunt das Ding! Strafe teilen wir uns! Jeder der dafür ist, gibt ‘nen Euro und den Rest zahlt der DFB oder die katholische Kirche! (Könnte man als Imagegewinn ja mal machen ). Bin dafür! Manche Verbote sind scheisse/ überflüssig“, kommentiert er sein Bild, auf dem ein Regenbogen am Himmel zu sehen ist. Auch Bundestrainer Jogi Löw äußerte sich zu dieser Entscheidung: „Grundsätzlich hätte ich mich persönlich sehr gefreut, wenn man das Stadion in diesen Farben beleuchtet hätte, wenn die Lichter angegangen wären. Wichtig ist für mich jedoch bei aller Symbolik, dass diese Werte auch gelebt werden.“ 

Bjarne Mädel auf Instagram: Fans unterstützen die Aussage des Schauspielers

Durch sei Posting bekommt der 53-jährige Schauspieler nur positives Feedback von seinen Followern. „Manchmal muss man einfach machen, ohne zu fragen“, „Ich gebe auch 10 Euro, weil es mir wichtig ist!“ wie auch „Ich finde deine Idee super Bjarne!“, lauten die Kommentare. Ob sich die Stadt München am Abend doch trauen wird, die Allianz-Arena in Regenbogenfarben aufleuchten zu lassen, werden wir in wenigen Stunden zu sehen bekommen.

Oberbürgermeister Dieter Reiter ist hoch enttäuscht über das Verhalten und das Verbot. „Ich finde es beschämend, dass die Uefa uns hier in München verbietet, ein Zeichen für Weltoffenheit, für Toleranz, für Respekt und für Solidarität zu den vielen Menschen der LGBT-Community abzugeben. Ich finde es auch sehr enttäuschend, dass der DFB trotz der überragenden politischen Zustimmung hier in München und in Bayern und der gesamten Bundesrepublik sich nicht in der Lage sah oder sich nicht in der Lage sehen wollte, dieses Ergebnis zu beeinflussen“, heißt es in dem Statement.

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