Enormer Druck von den Produzenten

Alkohol und viele Tränen: Game-of-Thrones-Star mit Schock-Geständnis über Dreharbeiten

Emilia Clarke in Ihrer Rolle als Daenerys Targaryen in „Game Of Thrones“ gemeinsam mit Schauspiel-Partner Jason Momoa.
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Emilia Clarke in Ihrer Rolle als Daenerys Targaryen in „Game Of Thrones“.

Der Serien-Hit „Game of Thrones“ ist bekannt für unzählige Liebesszenen, in denen die Darsteller oftmals viel Haut zeigen. Nun kommt ans Licht: Das geschah nicht immer ganz freiwillig.

London - Die Serie "Game of Thrones" ist wohl eine der erfolgreichsten und bekanntesten Serien, die jemals produziert wurden. Acht Staffeln lang fieberten die Fans bei 73 Folgen mit im Kampf um die Vorherrschaft in Westeros und die Verteidigung gegen die Weißen Wanderer. Zwischen all den Wirrungen um Krieg und Macht war auch Liebe eines der vorherrschenden Themen der Serie. In unzähligen und teils sehr freizügigen Szenen bekamen die Zuschauer immer wieder viel Haut zu sehen - ein Umstand der vor allem den weiblichen Hauptdarstellerinnen nicht immer behagte, wie nun ans Licht kommt.

Emilia Clarke über Schmuddel-Szenen bei Game of Thrones: Macher setzten sie unter Druck

Emilia Clarke, die in der Serie von der ersten bis zur letzten Folge die zentrale Rolle der Drachenzähmerin Daenerys Targaryen spielte, berichtet in einem Interview von dem enormen Druck, den die Produzenten der Serie auf sie und andere weibliche Stars ausgeübt haben sollen. Bereits 2019 verriet die 34-Jährige im Podcast „Armchair Expert“, wie schwer ihr die vielen Liebesszenen gefallen seien, sodass sie eigentlich vorgehabt hatte sich dagegen zu sträuben. Doch die Filmemacher hätten ihr klargemacht, dass dies ein wichtiger Bestandteil der Serie sei und sie mit Worten wie „Du willst deine Fans doch nicht enttäuschen“ unter Druck gesetzt.

Alkohol und Tränen: So sehr litt Clrake unter den freizügigen GoT-Szenen

Da sie zuvor kaum Erfahrung im Filmgeschäft gemacht habe, habe sie die Situation zunächst vollkommen überfordert. Sogar zu Alkohol soll die zu Beginn der Serie 25 Jahre junge Schauspielerin gegriffen haben, um die vielen unangenehmen Situationen zu überstehen. Dennoch seien immer wieder Tränen geflossen, berichtet Clarke.

Erst nach der dritten Staffel fühlte sich Clarke schließlich selbstsicher genug, um mit den Produzenten der Serie über eine Extra-Klausel im Vertrag auszuhandeln. So wurde ab Staffel vier keine Vollaufnahme der hüllenlosen Clarke gezeigt sondern bei expliziten Szenen auf ein Body-Double zurückgegriffen.

Auch die Schauspielerinnen Maisie Williams (Arya Stark) und Carice van Houtten (Melisandre) prangerten nach Ende der Serie die Anforderungen von Freizügigkeit der Filmemacher an die weiblichen Schauspielerinnen an. Van Houtten gab in einem Interview an, dass ihr die Szenen vor allem in Hinblick auf die aufkeimende MeToo-Bewegung zu denken gegeben hatten. Sie sei deshalb für sich zu dem Schluss gekommen, nicht mehr völlig unbekleidet vor eine Filmkamera treten zu wollen. kah

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