30-Pfund-Spende als Wiedergutmachung?

Für den schnellen Like: Influencerin beschädigt Weltnaturerbe - nun ist der Jammer groß

England: Influencerin Alexandra Milam posiert im Bikini vor einem Weltkulturerbe, den Durdle Door Klippen
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Influencerin Alexandra Milam setzt sich in Dorset, England in Szene. Hinter ihr: Ein Weltnaturerbe, die Durdle-Door-Klippen

Diese Felsen-Kritzelei hätte sich die Influencerin echt sparen können: Mit einer peinlichen Aktion beschädigt sie Weltnaturerbe und löst einen Shitstorm aus.

  • Eine peinliche Aktion machte die britische Influencerin Alexandra Milam zum Ziel eines Shitstorms
  • Die 24-Jährige kritzelte ihren Instagram-Namen auf Millionen Jahre alte Kreidefelsen. Die Felsen sind Weltnaturerbe
  • Nach dem Riesen-Shitstorm online entschuldigte sich die Influencerin öffentlich: sie will ab jetzt Geld spenden.

Dorchester - Um jeden Preis berühmt werden: Für Influencer ist Vermarktung alles. Auf Instagram, Youtube und Co wird gepostet was das Zeug hält, um für Fashion, Make Up und Bikini-Fotos das Maximum an Likes und Followern abzusahnen. Ein rentables Geschäft: Inzwischen winken Influencern gut dotierte Verträge und zahlungskräftige Sponsoren - wie auch das Youtuber-Paar Bibi und Julian regelmäßig beweist. Der Bekanntheits-Wahn endet dabei allerdings nicht selten in Skandalen und Peinlichkeiten: So nun etwa bei einer britischen Beauty- und Fashion-Influencerin

Nichtsahnend packte Influencerin* Alexandra Milam, 24 ihre Designer-Klamotten ein und genoss ihren Strand-Urlaub an den Durdle-Door-Klippen in Dorset, England. Weiße Kreidefelsen, Sand und Meer sind einfach die perfekte Instagram-Kulisse. Nach einem Foto-Shooting im knappen Bikini am Strand wollte das Insta-Girl dann aber noch fix dafür sorgen, dass auch niemand vergisst, ihr ein Like dazulassen. Munter kritzelte sie ihren Instagram*-Namen @alexandra.milam auf einen der 180 Millionen Jahre alten Felsen - und beschädigt damit ein wertvolles Weltnaturerbe.

No-Go: Influencerin kritzelt ihren Namen auf uralte Weltkulturerbe-Felsen

Geht gar nicht: Finden auch die 12.000 Fans der britischen Influencerin. Am Wochenende brach daraufhin online ein Riesen-Shitstorm los. Immer noch hat die Influencerin die Kommentarfunktion unter ihren Bildern abgeschaltet um sich vor hasserfühlten Bemerkungen zu schützen. Am Ende half nur noch eins: eine öffentliche Entschuldigung - viel Drama inklusive.

„Ich bereue zutiefst“ - Influencerin Alexandra Milam entschuldigt sich öffentlich für Kritzeleien

Im Interview mit dem Dorset Echo erklärt die Influencerin: „Ich fühle mich furchtbar nach diesem schrecklichen Vorfall in meinem Leben. Ich bereue zutiefst den Schaden den ich durch das Kritzeln meines Namens an der Jura Küste verursacht habe. Ich habe daraus eine große Lehre gezogen, die mich für immer prägen wird.“ Um nochmal zu betonen, wie leid ihr die peinliche Aktion tut, verspricht die Influencerin ab jetzt jeden Monat 30 Pfund an eine Spendenaktion zur Reinigung der Küste zu zahlen. Ob sie die Fans damit wirklich besänftigt?

Das Geld geht an die Fundraiser-Kampagne gegen Meeresverschmutzung* der British Divers Marine Life Rescue. Initiiert wurde die Spendenaktion von der jungen Britin Erin Tyrell, die hier mit anderen Freiwilligen regelmäßig den Strand aufräumt um sich für Natur und Tiere einzusetzen. Hier hinterlässt nämlich nicht nur Influencerin Alexandra Milam ihre Kritzeleien: hunderte von Touristen verschmutzen regelmäßigen den Strand und hinterlassen Berge von Müll. Mit dem Geld hat das Influencer-Dasein von Alexandra Milam am Ende vielleicht doch noch einen positiven Effekt - wenn auch aus fragwürdigen Gründen.

Wieviel Fake hinter manchen Influencern steckt, hat ein Münchner Duo jetzt in unterhaltsamen Videos aufgedeckt: sie klären über Fake-Luxus-Uhren auf*. Eine Influencerin in Bali führte sich dagegen selber vor: beim ausgiebigen Pool-Shooting fällt ihr Smartphone ins Wasser - die Fans spotten*.

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