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Oscars: Die schönsten Kleider

Hollywood - The Artist“ verzaubert nach dem Publikum in Europa auch die Academy in Hollywood und räumt fünf der wichtigsten “Goldjungen“ ab. Doch wer bezauberte durch das schönste Outfit?

Der französische Stummfilm “The Artist“ ist der beste Film des Jahres. Das Werk des französischen Regisseurs Michel Hazanavicius wurde in der Nacht zum Montag in Hollywood mit dem wichtigsten Kinopreis der Welt ausgezeichnet. Es ist 83 Jahre her, dass zuletzt ein Stummfilm mit dem Haupt-Oscar prämiert wurde.

Oscars 2012 - Bilder der Filmnacht des Jahres

Das Werk des französischen Regisseurs Michel Hazanavicius "The Artist" war der große Gewinner der Oscar-Nacht © AP
Tom Cruise übergab den Oscar an Thomas Langmann, den Produzenten von "The Artist" © AP
Produzent Thomas Langmann (links) und  Regisseur Michel Hazanavicius (rechts) mit der Besetzung von "The Artist" © AP
Jean Dujardin, der Hauptdarsteller von "The Artist". © AP
Der 39-Jährige gewann als erster Franzose überhaupt den Oscar als bester Schauspieler. © AP
“Wow, das ist genial, merci, formidable!“, bedankte er sich für die Auszeichnung. © AP
Insgesamt vergab die amerikanische Filmkunst-Akademie fünf Preise an die Geschichte über einen Stummfilmstar, der an der Einführung des Tonfilms scheitert. © AP
Es ist 83 Jahre her, dass zuletzt ein Stummfilm mit dem Haupt-Oscar prämiert wurde. © AP
Jean Dujardin lässt sich von "Uggie" gratulieren © AP
Auch der Hund aus "The Artist" ist schon ein Star © AP
Der französiche Schauspieler herzt seinen tierischen Flimkollegen © AP
Jean Dujardin küsst zum Glück von Alexandra Lammy aber nicht nur Hunde © AP
Meryl Streep triumphierte als beste Hauptdarstellerin. Die 62-jährige US-Amerikanerin gewann den Oscar für ihre Rolle in dem Film “Die Eiserne Lady“. © AP
Eine andere Bestmarke setzte der Kanadier Christopher Plummer. © AP
Mit 82 Jahren nahm er die Trophäe als bester Nebendarsteller in “Beginners“ entgegen und ist damit der bisher älteste Gewinner in dieser Kategorie. © AP
Beste Nebendarstellerin wurde die 39 Jahre alte Octavia Spencer für ihre Leistung in dem Rassendrama “The Help“. © AP
Bret McKenzie gewann den Oscar für den besten Original-Song für den Film "Man or Muppet" © AP
Bret McKenzie jongliert mit seinem Goldjungen © AP
Natalie Portman präsentierte die Nominierten auf der Oscar-Nacht © AP
Die Schauspielerin gewann im vergangenen Jahr selbst einen Oscar für ihre Rolle in "Black Swan" gewonnen hatte © AP

Insgesamt vergab die amerikanische Filmkunst-Akademie fünf Preise an die Geschichte über einen Stummfilmstar, der an der Einführung des Tonfilms scheitert. Darunter auch der Preis für den Hauptdarsteller Jean Dujardin - der 39-Jährige gewann als erster Franzose überhaupt den Oscar als bester Schauspieler. “Wow, das ist genial, merci, formidable!“, bedankte er sich für die Auszeichnung.

Eine andere Bestmarke setzte der Kanadier Christopher Plummer. Mit 82 Jahren nahm er die Trophäe als bester Nebendarsteller in “Beginners“ entgegen und ist damit der bisher älteste Gewinner in dieser Kategorie.

Meryl Streep triumphierte als beste Hauptdarstellerin. Die 62-jährige US-Amerikanerin gewann den Oscar für ihre Rolle in dem Film “Die Eiserne Lady“. Darin spielt sie die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher. Es ist der dritte Oscar für Streep. Die Schauspielerin erschien in einem goldenen Kleid - passend zu ihrer Trophäe.

Auch das Kleid von Jennifer Lopez sorgte für Aufsehen. Ihr Rückenausschnitt raubte wohl einigen Männern den Atem. Glenn Close dagegen setzte auf ein klassisches Outfit. Die als beste Nebendarstellerin ausgezeichnete 39 Jahre alte Octavia Spencer trug ein weißes Kleid mit in der Mitte zusammen laufenden silbernen Streifen. Die Schauspielerin war für ihre Leistung in dem Rassendrama “The Help“ ausgezeichnet worden.

Oscar-Verleihung: Die schönsten Kleider

Die Gewinnerin des Abends: Meryl Streep. Mit ihrer Robe machte sie allerdings dem "Goldjungen" Konkurrenz. © dapd
Denn auch sie hatte sich in Gold gehüllt - passend zu ihrer Trophäe. © dapd
Zu diesem Outfit von Jennifer Lopez bleibt nur eins zu sagen: © dapd
Wow © dpa
Der Schauspielerin ist es mit dieser Robe gelungen, sexy und elegant zugleich zu wirken © dpa
Allerdings ist die Frage, ob dem Designer der Stoff ausging, ausgerechnet an den Oberarmen. © dpa
Vielleicht dienen diese Arm-Ausschnitte auch der Bewegungsfreiheit © dapd
Die Rückansicht entschädigt allerdings für einiges © dpa
Mit Kollegin Cameron Diaz ist diese Perspektive gleich noch mal so schön © dpa
Irgendwie wirkt Schauspielerin Natalie Portman neben Jean Dujardin ein wenig wie Rotkäppchen, das gerade den bösen Wolf getroffen hat © dpa
Stilsicher wie immer: Glenn Close © dpa
Angelina Jolie hat sich einfach einen schwarzen Vorhang umgebunden und einen Schlitz für ihr Bein freigelassen © 
Was trägt Wendi Murdoch (links) denn da am Hals? Gehört das noch zum Kleid, oder handelt es sich um ein riesiges Schmuckstück? Bingbing Li setzt dagegen auf ein klassisches Outfit und ist damit im Kontrast eine wahre Wohltat für das Auge. © dapd
Bei dem Kleid von Sherri Shepherd weiß man gar nicht, wo man beginnen soll. Villeicht bei der Farbe, oder doch dem Ausschnitt, der eher verwirrt.   © dapd
Sandra Bullock wirkt so eher konservativ © dpa
Von dieser Seite eher nicht © dpa
Zu lange sollte man nicht auf das Kleid von Octavia Spencer schauen. Dann fangen die silbernen Linien an, sich zu bewegen © dpa
Es sieht so aus, als konnte sich Schauspielerin Missi Pyle nicht so ganz entscheiden zwischen zwei türkisen Kleidern - und hat sie einfach zusammen geschneidert.  © dpa
Jean Dujardin kam wie die meisten Männer im Anzug - doch Uggie gibt dem Outfit die besondere Note © dapd
Dieser Eleganz kann niemand wiederstehen: Uggie war der Gewinner des Abends © dapd
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Der Deutsche Wim Wenders war für seine Dokumentation “Pina“ nominiert. Doch wieder reichte es - wie schon vor zwölf Jahren mit “Buena Vista Social Club“ - nicht für den Gang auf die ganz große Bühne. In der Kategorie “Beste Dokumentation“ gewann stattdessen der Football-Film “Undefeated“. Auch der Hamburger Kurzfilmer Max Zähle ging mit dem 25 Minuten langen Adoptionsdrama “Raju“ leer aus.

Für den insgesamt in elf Kategorien nominierten 3D-Film “Hugo Cabret“ von Martin Scorsese gab es wie für “The Artist“ ebenfalls fünf Oscars - doch nur in den Nebenkategorien Kamera, Spezialeffekte, Szenenbild, Tonschnitt und Tonmischung. Für die Effekte des Films war maßgeblich das Firmennetzwerk Pixomondo mit Hauptsitz in Frankfurt am Main verantwortlich.

Ein Drama aus dem Iran, “Nader und Simin - Eine Trennung“, wurde als beste nicht-englischsprachige Produktion ausgezeichnet. Der Film von Regisseur Asghar Farhadi hatte vor einem Jahr bereits den Goldenen Bären der Filmfestspiele in Berlin gewonnen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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