Da schau her, Spatzl ...

Der Monaco Franze ist wieder da!

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Martin Kain (61, li.) und Kult-Regisseur Otto Retzer am Fischer-Denkmal

Blaues Hemd, schwarzer Blouson, charmantes Lächeln: Lässig lehnt sich der dunkelhaarige Herr ans Monaco-Franze-Denkmal an der Münchner Freiheit. Dabei sieht er dem in Bronze gegossenen Helmut Fischer († 1997) zum Verwechseln ähnlich!

München - Der neue Monaco Franze heißt in Wirklichkeit Martin Kain (61). Dass er jetzt ins Fernsehen kommt, verdankt der Sendlinger Regisseur Otto Retzer (72). Er dreht einen Film über Helmut Fischer.

Unvergessen: Helmut Fischer als Monaco Franze.

Retzer widmete bereits mehreren berühmten Zeitgenossen Dokumentationen, etwa Udo Jürgens und Roy Black. Für sein neues Projekt Helmut Fischer – eine Legende. Unvergessen ist er zehn Tage mit sechs Mitarbeitern in München unterwegs. „Wir drehen einen Film über sein Leben, sprechen mit seinen Freunden und Wegbegleitern, die über ihn erzählen“, sagt Retzer. Die 47-minütige Doku wird im Herbst auf Servus TV gezeigt.

Am Donnerstag traf Retzer Uschi Glas (74) im Augustiner-Biergarten, die mit Fischer etwa in der TV-Serie Unsere schönsten Jahre spielte. „Ich habe Helmut Fischer sehr geschätzt und gern mit ihm gearbeitet“, sagt Uschi Glas. Auch Alt-OB Christian Ude ist im Film zu sehen: „Was mir so gefallen hat, war, dass Otto Retzer gewillt war, unseren Helmut Fischer so zu zeigen, wie er wirklich war: kein lebenslustiger, leichtlebiger Stenz – sondern er war ein schwermütiger, ernsthafter Charakter.“

Im Biergarten traf Otto Retzer auch Schauspielerin Uschi Glas, die über Fischer erzählte.

Ins Schmunzeln kam Retzer an der Münchner Freiheit, als er Martin Kain traf, der wie ein Doppelgänger des Monaco Franzes wirkt. „Die Damen kriegen schon lange Hälse, wenn sie ihn sehen“, erzählt Retzer. Und Martin Kain freut sich: „Ich fühle mich geehrt, bei dem Film dabei zu sein.“ Dass er aussieht wie Fischer, werde ihm ständig gesagt, berichtet der Technische Angestellte weiter – selbstverständlich, dass er jede Folge vom Monaco Franze kennt.

Alt-OB Christian Ude ist im Film dabei

Wer den neuen Monaco live erleben möchte: Stadtführerin Claudia Hubner (53) organisiiert die zweieinhalbstündige Monaco-Franze-Tour mit Kain zu Drehorten der Serie durch Schwabing und die Maxvorstadt (20 Euro pro Person, www.muenchen-verzaubert.de). Denn a bisserl was geht immer.

Helmut Fischers Leben

Helmut Fischer war ein echtes Münchner Kindl und kam am 15. November 1926 zur Welt. Im Zweiten Weltkrieg wurde er in den letzten Kriegsmonaten zur Wehrmacht eingezogen, erkrankte an Diphtherie und geriet kurz in Gefangenschaft. Nach dem Krieg besuchte er die Schauspielschule von Otto Falckenberg, die er aber bald wieder verließ. 1952 hatte er sein Debüt am Würzburger Stadttheater. 1972 spielte er im ersten BR-Tatort als Kriminalobermeister Ludwig Lenz. Richtig berühmt wurde er 1983 als Monaco Franze und später als Gatte der Hausmeisterin. Im Jahr 1993 wurde bei Fischer Krebs diagnostiziert. Vier Jahre kämpfte er tapfer, bis er 1997 starb.

Lesen Sie auch: Christine Kaufmann gestorben: So trauert das „Spatzl“ aus „Monaco Franze“

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