Er war in großer Sorge

Deutscher Schauspieler wird Opfer einer Wildschwein-Attacke: TV-Star bangt um Hunde - „Halsvene erwischt“

Wildschweine spazieren am Strand entlang.
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Wildschweine spazieren am Strand entlang (Symbolbild).

Ein deutscher Schauspieler erlebt bei einem Strandspaziergang eine Wildschwein-Attacke. Die Hunde des TV-Stars müssen notoperiert werden.

Großer Schock für Schauspieler Florian Fitz, bekannt aus der ZDF-Fernsehserie „Bettys Diagnose“. Der TV-Star machte mit seiner Verlobten Tatjana Thinius und ihren beiden Hunden einen Strandspaziergang bei Piombino in Italien. Sardinien- und Korsikatouristen dürfte der Ort in der Toskana wegen des Fährhafens ein Begriff sein. Während Fitz, der nicht mit seinem jüngeren Kollegen Florian David Fitz zu verwechseln ist, und Thinius also am Meer entlangschlenderten, rannen die English Setter Dino und Deva herum, wie immer eigentlich. Doch „plötzlich waren sie beide weg“, schilderte Fitz die Szenerie der Bild.

Florian Fitz wird Opfer einer Wildschwein-Attacke: Hunde schwer verletzt

Irgendwann sei Deva humpelnd wieder gekommen. Der Schauspieler sah gleich, dass sich etwas Schlimmes ereignet haben muss. „Ihr hing die Haut am Bauch runter, sie hatte dort ein Loch und blutete. Dann kam Dino – er war blutüberströmt“, erzählte Fitz der Bild. Der 52-Jährige und seine Verlobte konnten gerade noch sehen, wer offenbar der Übeltäter war. Sie entdeckten in der Ferne ein Wildschwein davonrennen. Zu einer anderen Attacke kam es in Bayern. Ein Kampfhund biss einen Terrier-Mischling tot.

Das Paar packte die schwer verletzten Hunde ein und fuhr zu einem Tierarzt. Dort mussten die English Setter notoperiert werden. Nach dem Eingriff war die Erleichterung groß. „Dinos Halsvene hatte es erwischt, er musste sofort genäht werden. Bei Deva mussten die Bauchmuskeln gerichtet werden. Es war sehr knapp, beide haben viel Blut verloren. Es war zum Glück ein sehr guter Tierchirurg, der sie operiert hat“, sagte Florian Fitz der Bild, der für die Operationen 1.700 Euro zahlte.

Wildschwein-Attacke: Hunden von Florian Fitz geht es besser

Als Ortskundiger - Fitz hält sich regelmäßig in Suvereto auf und besitzt dort ein Haus - dürfte er wissen, dass es an toskanischen Stränden zu solchen Begegnungen kommen kann. Eigentlich, so sagt Fitz, würden sich Wildschweine nicht direkt am Meer aufhalten.

Die Hunde seien inzwischen auf dem Weg der Besserung. Am vergangenen Donnerstag seien sie zum ersten Mal aufgestanden. „Die letzten Tage lagen sie nur rum, mussten Schmerzmittel und Antibiotika bekommen. Langsam geht es bergauf“, sagte Fitz. Wildscheine sind nicht nur für Italiener eine Plage, auch in Deutschland treiben sie ihr Unwesen. In Bayern sorgte ein Wildschwein für Chaos auf einer Bundesstraße. (mt)

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