Forsthaus Falkenau: Aus für Michael Wolf

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Michael Wolf hat seit 1988 den Förster-Sohn Martin Rombach gespielt. Nun hat das ZDF seinen Vertrag nicht verlängert – weil er nicht in das neue Konzept passe…

Passau - Hinter den Kulissen des Forsthaus Falkenau wird ein grund­legender Umbau vorbereitet. Einige langjährige Darsteller werden die ZDF-Serie ab der nächsten Staffel verlassen.

Wie man aus dem Umfeld der ZDF-Serie Forsthaus Falkenau hört, soll die Reihe künftig nicht mehr in der Nähe von Passau spielen. Sicher ist: Mehrere altgediente Darsteller werden ab der nächsten Staffel fehlen. Prominentestes Opfer: Michael Wolf, der 21 Jahre lang den Förster-Sohn Markus Rombach gespielt hat.

Mit 42 Jahren zu alt?

„Ich bin sehr traurig, denn ich hätte gerne weitergemacht“, sagte Wolf am Mittwoch zur tz. Bis Herbst 2009 stand der gebürtige Gräfelfinger für die 21. Staffel, die das ZDF zurzeit ausstrahlt, vor der Kamera. „Im Dezember erhielt ich dann einen Anruf vom Produzenten, dass ich im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein werde. Als Grund hat er mir lediglich gesagt, das Konzept der Sendung werde umgestellt. Da passe ich wohl nicht mehr rein oder bin mit meinen 42 Jahren schon zu alt“, sagt der Schauspieler bitter.

Die Produktionsfirma ndF bestätigte genüber der tz: „Es wird dramaturgische Veränderungen geben, im Zuge derer einige Figuren rausfallen.“ Welche Figuren das sind und ob sich tatsächlich der Schauplatz der Serie ändert, dazu wollte die ndF-Sprecherin nichts sagen.

Und was sagt das ZDF selbst dazu? "Das ZDF hat sich entschieden, der erfolgreichen Vorabendserie neuen Schwung und Impulse zu verleihen, was neben inhaltlichen Neuausrichtungen u.a. auch einen Schauplatzwechsel zur Folge haben wird. Serien mordern und auf der Höhe der Zeit zu halten, erfordert manchmal schmerzhafte Entscheidungen. Diese werden zum Wohl der Serie getroffen und sind keine Entscheidungen gegen Schauspieler und deren Leistungen", sp Sprecher Jörg Berendsmeier. 

Ein Umzug würde vor allem diejenigen Darsteller treffen, deren Rollen eng mit dem fiktiven Schauplatz Küblach verknüpft sind. Zum Beispiel die Forstarbeiter, von denen manche seit Anbeginn der Serie dabei sind.

„Forsthaus Falkenau“, freitags, 19.25 Uhr, ZDF

Bereits 2007 hatte es in Forsthaus Falkenau einen sogenannten Generationswechsel gegeben: Der bisherige Förster Martin Rombach (Christian Wolff) verließ die Serie, neue Haupt­figur wurde der von Hardy Krüger jr. gespielte Stefan Leitner. 2009 ist dann die Försterfrau Sonja Leitner ausgeschieden, weil ihre Darstellerin Tina Bordihn sich verstärkt um andere Schauspielprojekte kümmern wollte.

Das Gleiche will nun auch Michael Wolf: „Ich habe jahrelang viele Rollen abgesagt, weil das Forsthaus für mich Priorität hatte. Nun bin ich offen für neue Angebote.“ Immerhin hat Wolf weitere Standbeine: Als Rechtsanwalt betreibt er eine Kanzlei in Gauting; außerdem hat Wolf eine Filmfirma, mit der er etwa an der Produktion von Der Schuh des Manitu beteiligt war.

Bis Mitte April wird Wolf noch im ZDF zu sehen sein. Dann verschwindet mit ihm der letzte Rombach aus Forsthaus Falkenau.

IW.

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