„Im Moment die Heulsuse“

Mitten im „Frühstücksfernsehen“-Interview: TV-Moderator bricht live in Tränen aus

Thore Schölermann hilft Opfern der Flutkatastrophe. Im Live-Interview konnte der Moderator seine Tränen nicht mehr zurückhalten.

Köln - Die Unwetterkatastrophe richtete in vielen Teilen Deutschlands schlimmste Schäden an. In den Katastrophengebieten tun sich viele Menschen zusammen, helfen, wo es geht. Unter ihnen auch ProSieben-Moderator Thore Schölermann.

Thore Schölermann (ProSieben) hilft Flut-Opfern, wo er kann

Er nahm und nimmt seine 211.000 Abonnentinnen und Abonnenten auf Instagram immer wieder mit an die Orte der Flutkatastrophe, zeigt die Lage und wie er mit einer ganzen Gruppe gemeinsam anpackt. Mit einem Traktor fährt er mit den Helfern Schutt weg. Unter eine Bilderreihe auf Instagram schreibt er: „Im Moment helfen keine Worte und kein Mitleid, sondern nur mit anpacken!!! [...] Wir haben die verzweifelten Blicke der Menschen gesehen, die vor dem Nichts stehen und auch den Hoffnungsschimmer, wenn ein wenig Hilfe naht.“

ProSieben-Moderator Schölermann bricht im Live-Interview in Tränen aus

Am 23. Juli gibt Thore Schölermann dazu auch ein Interview im „Frühstücksfernsehen“ (Sat.1) und kämpft sichtlich mit den Tränen. Zwischen Trauer und Wut beschreibt er: „Die Emotionen sind da zwischenzeitlich wirklich hochgekocht, kann man sagen.“ Schölermann erklärt in der TV-Schalte: „Vor Ort eine Hilfsbereitschaft zu erleben, dass die Leute da alles geben, um Leuten zu helfen, die sie gar nicht kennen, das hat mich sehr berührt.“ Und weiter: „Wir in unserer heilen Welt können uns schwer vorstellen, dass das auf einmal so sein kann.“

Schölermann kann die Tränen während des Interviews nicht zurückhalten.

Thore Schölermann (ProSieben) ruft zum Spenden auf

Selbst darüber zu sprechen treibt dem „taff“-Moderator die Tränen in die Augen, seine Stimme bricht. Er wischt die Tränen weg, kämpft beim Sprechen dagegen an. „Meine Frau ist taff und ich bin im Moment die Heulsuse“, gibt er zu. „An den Türen sind Markierungen, ob die Familien komplett sind. Die Polizei geht daran vorbei.“ Er habe niemanden verloren, er sei auch nicht betroffen, aber die Szenen vor Ort berührten ihn so unglaublich. „Dass das Menschen einfach ausnutzen, das hat mich zwischendurch sehr wütend gemacht“, fügt er hinzu. Plünderer seien unterwegs. Seine emotionale Schluss-Botschaft lautet daher: Spenden und damit Menschen helfen, die derzeit vor dem Nichts stehen.

Rubriklistenbild: © Screenshot ProSieben/Frühstücksfernsehen

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