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Für Erol Sander hat es sich bei «Let's Dance» ausgetanzt

Erol Sander
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Der letzte Tanz: Schauspieler Erol Sander (hier mit Tänzerin Marta Arndt) ist ausgeschieden.

Wenn es am Fersenschritt scheitert, dann hat Joachim Llambi bei «Let's Dance» sein Urteil gesprochen. Die "Sommerparty"-Show hatte einige gute Tänze im Programm. Für ein Paar bedeutete sie das Aus.

Köln (dpa) - Obwohl sie nicht das schlechteste Juryurteil bekamen, sind Schauspieler Erol Sander (52) und Profitänzerin Marta Arndt bei der Tanzshow «Let's Dance» ausgeschieden.

Offenbar reichten die hinzugezählten Stimmen der Zuschauer nicht aus für ein Weiterkommen nach der Sendung. Zwar lobten die Juroren Motsi Mabuse und Jorge González, Sander habe sich bei der Samba zum ersten Mal nicht vertanzt. Wertungsrichter Joachim Llambi sagte aber: «Vielleicht war es Glück.» Sander habe noch die Handbremse angezogen. Das Duo bekam 13 Punkte von der Jury. Der Schauspieler wirkte nicht so, als sei er überrascht und als wolle er dringend weitertanzen.

Schlechter - mit einem Punkt weniger - schnitten der ehemalige «Tagesschau»-Chefsprecher Jan Hofer und Profitänzerin Christina Luft mit ihrem Slowfox ab. Die Juroren bekundeten zwar, eine Steigerung bei den Tanzdarbietungen des 69-Jährigen zu erkennen. Aber es gebe noch Verbesserungspotenzial. Hofer sei zwar im Takt gewesen, sagte Llambi beispielsweise, «aber es war ein bisschen wenig getanzt».

Weiter ging der Wettkampf zwischen dem Profitänzer-Paar Lusin und dem ersten Herren-Paar in der deutschen Ausgabe der Tanzshow: Mit der vollen Punktzahl 30 ehrte die Jury Schauspielerin Valentina Pahde (26) und Valentin Lusin. Ihr Slowfox sei der beste jemals bei «Let's Dance» gewesen, sagten Llambi und Mabuse. «Dar war ein Traum», sagte González. «Hollywood pur.» Jeweils 29 Punkte bekamen Fußballer Rúrik Gíslason (33) und Renata Lusin für ihren Quickstep und Ex-«Prince Charming» Nicolas Puschmann (30) und Vadim Garbuzov für ihren Charleston. Bei beiden zog Llambi einen Punkt ab wegen kleiner technischer Fehler wie Schritte auf der Ferse statt auf dem Ballen.

Die fünfte Show stand unter dem Motto Sommerparty, was sowohl bei der Auswahl der Lieder als auch bei einigen Showteilen der Tänze deutlich wurde: Auf dem Parkett tauchten ein Planschbecken voller Bälle, ein Cocktailstand mit Ananas, glitzernde Kopfhörer und Palmwedel auf.

Zu feiern gab es auch einiges im Rahmen der Sendung: González bekam für seine 100. Folge eine Torte. Er sei sehr stolz, schon so lange dabei zu sein, sagte der Choreograph. Llambi, Mabuse und er seien die einzige Jury in den weltweiten Ausgaben der Sendung, die schon so lange zusammenarbeite. Wie bekannt wurde, ist auch Profitänzerin Isabel Edvardsson (38) zum zweiten Mal Mutter geworden. Wegen ihrer Schwangerschaft tanzt sie in der 14. Staffel nicht mit.

Darüber hinaus rührte der Kölner Privatsender kräftig die Werbetrommel für die am Freitag bei TV Now, dem Streamingportal der Mediengruppe, gestartete Ausgabe «Let's Dance – Kids» mit prominenten Kindern und den Kindern von Prominenten als Kandidaten.

© dpa-infocom, dpa:210410-99-147828/2

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