Tod von Werner Böhm

Schwiegereltern des Kultsängers sind noch immer geschockt

Der Schlagersänger Werner Böhm (Gottlieb Wendehals) ist tot.
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Werner Böhm ist tot.

Nach dem Tod des Kultsängers Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals sind seine Schwiegereltern Lothar und Mechthild Bug noch immer geschockt. In der Todesnacht hat Lothar Bug von seinem Schwiegersohn geträumt.

Fulda - Vergangene Woche ist Werner Böhm auf Gran Canaria gestorben. Die „Hetzjagd“ der Boulevardmedien auf ihren verstorbenen Schwiegersohn finden Lothar und Mechthild Bug nicht in Ordnung. „Das hat er nicht verdient“, sagen sie im Gespräch mit der Fuldaer Zeitung*. Die Bugs leben in Fulda. Von dort stammt Böhms Frau Susanne. Das Promi-Paar ist seit gut anderthalb Jahren getrennt.

„In der Nacht, als es passiert ist, habe ich geträumt, der Werner würde tot im Bett liegen“, erzählt Lothar Bug (79). „Am nächsten Morgen habe ich mir eingeredet, dass es ja nur ein Traum war. Dann kam der Anruf von Susanne.“ Seine Tochter, die den Kultsänger (Polonäse Blankenese) Ende der 80er bei einem Konzert in Fulda kennen und lieben lernte, sei gefasst, aber traurig, sagen die Bugs.

In Fulda, so erzählt Lothar Bug, ging Böhm immer gerne in die Gaststätte Wiesenmühle. „Er nannte es ja immer Feiern, wenn er zu viel getrunken hatte“, sagt Bug. „Der verdammte Alkohol; ich habe es ihm so oft gesagt.“ Werner Böhm hat seine Abhängigkeit nie geleugnet, und auch in seiner Familie wurde offen darüber gesprochen.

*Fuldaer Zeitung.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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