Gauck schließt spätere Heirat nicht aus

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Kein Feind bürgerlicher Lebensformen: Joachim Gauck.

Berlin - Im Fall seiner Wahl zum Bundespräsidenten plant Joachim Gauck die Hochzeit mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt.

“Aus der Fernbeziehung würde dann eine Nahbeziehung werden. Schnelle Heirat ist ausgeschlossen, spätere nicht unbedingt“, sagte Gauck der “Bild am Sonntag“ zufolge. Schadt lebt zurzeit in Nürnberg, Gauck in Berlin. Schadt würde im Falle seiner Wahl zu ihm nach Berlin kommen, erklärte der 70-Jährige. “Daniela ist eine erwachsene, politikerfahrene Frau, der klar ist, dass sie als Partnerin des Bundespräsidenten nicht weiter als Ressortleiterin Innenpolitik in ihrer Zeitung arbeiten könnte. Sie würde sich freuen, in diesem Fall an meiner Seite zu stehen und alles, was das Amt braucht, als Begleiterin auch zu leisten.“

Hindernis für eine sofortige Heirat nach seiner Wahl sei, dass er bisher nicht geschieden sei, erklärte Gauck: “Ich bin juristisch nicht geschieden, sondern, wie man in Berlin seit 1991 weiß, dauernd getrennt lebend.“ Der Zeitschrift “Super Illu“ sagte der Kandidat von SPD und Grünen: “Ich bin ja kein Feind bürgerlicher Lebensformen.“

apn

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