Geraldine Chaplin: Berühmtheit des Vaters ausgenutzt

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Geraldine Chaplin hat in ihrer Kinderheit die Berühmtheit ihres Vaters ausgenutzt.

München - Schauspielerin Geraldine Chaplin (67) hat es in ihrer Schulzeit ausgenutzt, einen berühmten Vater zu haben. Für kleine Gefälligkeiten hat sie Treffen mit Charlie Chaplin "verkauft".

„Viele meiner Klassenkameraden waren ganz wild darauf, einmal Charlie Chaplin kennenzulernen. Natürlich habe ich das nicht umsonst gemacht“, sagte sie in einem Interview des Magazins „Focus-Schule“. Geld habe sie zwar nicht genommen. „Sagen wir einmal: Hausaufgaben abschreiben lassen gegen ein Treffen mit meinem Vater.“ Mit diesem Geschäft seien beide Seiten sehr zufrieden gewesen.

Sie sei eine gute Schülerin gewesen, sagte Geraldine Chaplin, „weil mein Vater sehr streng war. Wenn ich schlechte Noten hatte, dann gab es zu Hause richtig Ärger. Davor hatte ich Angst.“ Daher sei sie fleißig gewesen, „auch wenn ich im Grunde meines Herzens faul bin“. Geraldine Chaplin war das erste Kind des berühmten Filmkomikers und Regisseurs Charlie Chaplin (1889-1977). Ihre Mutter ist seine vierte Ehefrau Oona O'Neill.

dpa

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