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„Euch müsste man die Hände abhacken“: Auswanderer Sven Florijan übel beschimpft und bedroht

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Von: Jonas Erbas

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„Goodbye Deutschland“-Auswanderer Sven Florijan mit Ehemann Sebi Florijan vor der Regenbogenflagge (Fotomontage)
Die „Goodbye Deutschland“-Auswanderer Sven Florijan (r.) und sein Ehemann Sebi wurden bei einem Spaziergang im niedersächsischen Bad Rothenfelde Opfer von homophoben Anfeindungen (Fotomontage) © Eventpress/Future Image/Imago & Screenshot/Instagram/Sven Florijan

Schock für „Goodbye Deutschland“-Auswanderer Sven Florijan und seinen Ehemann Sebi: Das Paar wurde auf offener Straße homophob beleidigt. Man müsse ihnen „die Hände abhacken“, drohte ihnen ein Passant. Der Schreck sitzt tief.

Bad Rothenfelde - Als „Kugelblitz von St. Pauli“ wurde Sven Florijan (41) an der Seite von Travestiekünstlerin Olivia Jones (51) bundesweit bekannt. Es folgten schrille, aber stets unterhaltsame Auftritte bei „Das Supertalent“ und „Goodbye Deutschland“. Die Osnabrücker Frohnatur unterhielt das Publikum mit seiner sympathischen und manchmal auch etwas verrückten Art.

Aus seiner Homosexualität machte der Auswanderer, der in den kommenden Monaten wieder nach Mallorca ziehen möchte, keinen Hehl – warum auch? Doch bei einem Spaziergang im niedersächsischen Bad Rothenfelde zeigte sich ein Passant von seiner hässlichsten Seite. Er soll das Paar übel beleidigt und sogar bedroht haben. Extratipp.com von IPPEN.MEDIA berichtet.

„Goodbye Deutschland“-Auswanderer Sven Florijan mit Ehemann Sebi Florijan bei Instagram
„Wir wurden heute beim Spazierengehen aufs Übelste beschimpft“, beklagt sich „Goodbye Deutschland“-Auswanderer Sven Florijan bei Instagram – er und Ehemann Sebi wurden Opfer homophober Anfeindungen und Drohungen © Screenshot/Instagram/Sven Florijan

Goodbye Deutschland: Auswanderer Sven Florijan homophob angegangen – „Echt eine Schande“

„Wir wurden heute beim Spazierengehen aufs Übelste beschimpft“, beklagt sich Sven Florijan bei Instagram, nachdem er und Ehemann Sebi in einer Einkaufspassage in Bad Rothenfelde urplötzlich Opfer homophober Anfeindungen geworden sind. Man habe das Paar als „Schwuchteln“ beschimpft und gedroht: „Euch müsste man die Hände abhacken.“ Auch auf den sozialen Kanälen von „Goodbye Deutschland“ wurde über den Vorfall berichtet, die Vox-Zuschauer reagierten schockiert.

„Das ist echt eine Schande“, zeigt sich Sven Florijan nur wenige Minuten nach dem Vorfall entsetzt in einem kurzen Video. „Sowas geht absolut nicht“, erklärt der Auswanderer, den „Goodbye Deutschland“ bald bei seiner „zweiten Auswanderung nach Mallorca begleiten“ wird. Auch Sebi, der anfangs betroffen schweigt, fehlen die Worte: „Wir sind sprachlos“, gibt er betroffen von sich. Entmutigen lassen sich die beiden Männer von dieser verbalen Attacke allerdings keineswegs: „Wir verstecken uns nicht und ihr solltet es auch nicht tun.“

Goodbye Deutschland: Nach homophober Attacke gegen Sven Florijan – Fans und Freunde sind entsetzt

Doch Sven Florijan und sein Sebi erhalten allerlei Rückendeckung von Freunden und Fans. Die letztjährigen „Sommerhaus der Stars“-Teilnehmer Martin (64) und Michaela Pharo (55) geben unter dem „Goodbye Deutschland“-Post ein starkes Statement ab: „Es ist das Allerletzte, egal von wem auch immer solche Äußerungen kommen. Wir, hier auf der Insel Gran Canaria, haben viele Freunde um uns, die homosexuell ihre Partnerschaft leben und sind froh diese zu unseren Freunden zu zählen. Es ist eine bodenlose Unverschämtheit und nicht zu akzeptierende Intoleranz.“

Auch die Vox-Zuschauer beziehen klar Stellung: „Es ist traurig, dass Menschen heutzutage so sind. Meist haben sie ein Thema mit sich selbst. Liebe kennt doch kein Geschlecht und man sollte sich und seine Liebe zeigen dürfen“, fordert eine Instagram-Nutzerin. „Wer mit sich selbst im Reinen ist, erklärt anderen nicht den Krieg“, äußert ein anderer Fan. Zahlreiche tröstende Kommentare finden sich inzwischen im Netz. Ein tolles und wichtiges Zeichen!

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