Thomas Gottschalk wehrt sich gegen Grapsch-Vorwürfe bei „Wetten, dass..?“
Immer wieder wurde Thomas Gottschalk vorgeworfen, er habe bei „Wetten, dass..?“ weibliche Gäste auffällig oft berührt. Nun wehrt sich der Moderator.
Köln – Thomas Gottschalk (73) hat genug: Jahrelang musste sich der „Wetten, dass..?“-Liebling den Vorwurf gefallen lassen, nicht gerade zimperlich zu sein, was Berührungen vor laufender Kamera angehe. Eine Hand auf dem Knie oder der Schulter muten aufgrund dieser Behauptungen schnell verhängnisvoll an. Das möchte der Entertainer nicht auf sich sitzen lassen.
Thomas Gottschalk reicht es: Er weht sich gegen Grapsch-Gerüchte: „Bin langsam genervt“
Denn in der neuesten Folge seines Podcasts „Die Supernasen“, den er gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Mike Krüger (72) betreibt, geht Thomas Gottschalk überaus deutlich auf die Grapsch-Vorwürfe ein: „Ich bin langsam genervt, muss ich ehrlich sagen, von diesen ewigen Vorwürfen, dass ich der Urvater der Tatscherei im Fernsehen war“, wettert der 73-Jährige.
Er wehrt sich mit deutlichen Worten: „Ich glaube, ich habe nie im Leben meine Kompetenz als Moderator überschritten und wenn ich Frauen angefasst habe, dann habe ich sie nur festgehalten, um zu verhindern, dass sie zum Jet rennen.“ Er ist der Überzeugung, sich nie „unsittlich verhalten“ und ebenso wenig „irgendwelche Frauen gegen ihren Willen betatscht“ zu haben. Zuspruch gibt es auch prompt von seinem Podcast-Partner: „Thomas hatte es bestimmt nicht nötig, bei ‚Wetten, dass..?‘ irgendwelche Frauen zu betatschen“, so Mike Krüger.
Thomas Gottschalk: eine preisgekrönte Karriere
Im Laufe seiner beachtlichen Karriere nahm Thomas Gottschalk bereits etliche Preise und Ehrungen entgegen: So erhielt der TV-Star renommierte Auszeichnungen, wie etwa die Goldene Kamera (1995), den Deutschen Fernsehpreis (1999 und 2009), den Bayerischen Fernsehpreis (1999), die Romy (1990 und 1996) oder jüngst, im Jahre 2003, den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst. Zudem ist er seit 2001 Ehrenbürger seiner Heimatstadt Kulmbach. Die vielleicht kurioseste Ehrung seiner Laufbahn bekam er 1985, als er zum Pfeifenraucher des Jahres gekürt wurde.
„Wetten, dass..?“-Liebling Thomas Gottschalk weist Vorwürfe zurück: „War kein Tatscher“
Für Thomas Gottschalk, der seine Karina (62) einst dank eines Korbs für Carmen Nebel (67) kennenlernte, sind derartige Anschuldigungen mittlerweile untragbar geworden. Auch deshalb ordnet er seine Sicht der Dinge noch einmal klar ein: „Ich war kein Tatscher und will es nie gewesen sein. Und wenn, dann war es nie, dass ich den Eindruck erweckt habe, dass ich den Frauen etwas angetan habe, woran sie lange gelitten haben.“
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Mit manchen seiner Kolleginnen aus dem Show- und TV-Business hat der Kult-Moderator allerdings offenbar so seine Probleme: So ließ sich Thoms Gottschalk nicht nur über Rapperin Shirin David (28) aus, sondern lästerte vor dem „Wetten, dass..?“-Finale auch über Katzenberger-Mama Iris Klein (56). Verwendete Quellen: „Die Supernasen – mit Thomas Gottschalk und Mike Krüger“ (RTL+/Adui Alliance), zdf.de