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GZSZ-Drama! Stirbt Laura oder rettet sie ihr Vater? Neue Details vom RTL-Kiez

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Stirbt Laura bei GZSZ den Serientod? RTL verrät nun neue Details über ihr Schicksal.

GZSZ-Drama: Stirbt Laura (Chryssanthi Kavazi) wirklich den Serientod oder rettet sie ihr Vater? So endet das RTL-Drama wirklich.

Update 20. August 2019: Alle GZSZ-Fans fragen sich gerade: Stirbt Laura, gespielt von Chryssanthi Kavazi im Krankenhaus oder rettet ihr der Vater Yanis das Leben? Am Montagabend sahen die RTL-Zuschauer, wie Felix und Philipp nach Griechenland flogen, um Lauras Vater in einer griechischen Taverne davon zu überzeugen, doch noch nach Berlin zu kommen, um die todkranke Laura zu retten. Doch Yanis Kiriakis (gespielt von Gabriel Merz) will nicht! Er bekennt sich nicht zu seiner heimlichen Tochter, um seine Familie nicht zu verlieren. Stirbt Laura also den Serientod bei RTL?

Nein! Yanis wird Laura das Leben retten. Trotzdem wird Laura die Daily verlassen und dem Kiez im Herbst den Rücken kehren. Grund: die echte Laura, Chryssanthi Kavazi, wird Mama. bei GZSZ braucht Laura nach ihrer Rettung eine Reha. 

Passend: Schock bei GZSZ! Verlässt Erik nach der Beerdigung seines Bruders etwa Berlin? Fans würde das Herz brechen: Erik und Toni sind für viele DAS Traumpaar bei RTL, wie extratipp.com* berichtet.

Update vom 12. August 2019: Bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" dreht sich seit einigen Folgen alles um die schlimme Diagnose, die Laura (Chryssanthi Kavazi) mitgeteilt wurde. Die einst fiese Frau von Felix Lehmann hat "Aplastische Anämie" - und wird sterben, wenn sie keinen Stammzellenspender findet. Ihre Mutter Yvonne gespielt von Gisa Zach sucht gemeinsam mit Jo Gerner (Wolfgang Bahro) und Lauras großer Liebe Philipp nach einem passenden Spender. Fans bangen um das Leben von Laura: Stirbt sie wirklich den Serientod? RTL gibt nun neue Infos bekannt.

GZSZ-Schock: Stirbt Laura wirklich den Serientod?

Aufmerksamen GZSZ-Fans wird klar sein: Die Laura-Darstellerin Chryssanthi Kavazi erwartet momentan ihr erstes Kind und hatte bereits ihren letzten Drehtag bei GZSZ. Ob die Serienmacher Laura mit seinem Serientod verabschieden werden oder ob es doch noch Rettung gibt, verraten wir - Vorsicht, Spoiler!

Als Lauras Zustand sich immer weiter verschlechtert, wagt Lauras Mutter einen dramatischen Hilfeaufruf nach Lauras Vater - nur er kann noch ihr Leben retten. Als Philipp Laura in einer Folge der vergangenen Woche berichtet, dass sie einen passenden Spender gefunden haben, denkt die Erkrankte, es sei jemand von den Spendenaktion. Doch was Laura nicht weiß: Felix hat ihren Vater ausfindig gemacht.

GZSZ: RTL verrät neue Details - das ist Lauras Spender

Diese Rolle übernimmt bei GZSZ Gabriel Merz - er spielt den Griechen Yanis Kiriakis, mit dem Lauras Mutter in ihrer Jugend zusammen war. Er ist bereit, Laura das Knochenmark zu spenden - möchte aber anonym bleiben. Immerhin hat er in Griechenland selbst eine Familie und möchte der nur ungern erklären, dass er noch eine andere Tochter aus seiner Vergangenheit hat. Im Interview mit RTL verrät der Schauspieler bereits erste Details, ob er Laura wirklich retten kann: "Er könnte, denn er hat die Stammzellen! Yanis versucht sein Möglichstes, gerät aber eindeutig an seine Grenzen. Schafft er es, seinen ursprünglichen Plan durchzuziehen?"

Die Vorschau auf rtl.de für die kommenden Tage verrät bereits: Laura und Yvonne werden erfahren, wer der anonyme Spender ist. Ob die beiden eine Beziehung zueinander aufbauen können, steht noch in den Sternen. Klar ist aber auch: Laura wird nicht den Serientod sterben. Schon 2020 soll die schöne Brünette wieder am GZSZ-Set in Berlin vor der Kamera stehen. Ob Laura nach den Strapazen der vergangenen Wochen in eine Reha geht oder ihren Vater in Griechenland besser kennenlernt, kann man bisher nur mutmaßen. Spannend bleibt es bei GZSZ allemal. 

Laura hat endlich ihre beiden leiblichen Eltern um sich. 

Berlin - Mit ihrer Rolle bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" macht sich Chryssanthi Kavazi kaum Freunde. Sie spielt die verschlagene Laura Weber, die gemeinsam mit Serien-Ekel Felix den Kiez in Berlin auf Trab hält. Ihr Motiv: Rache. Neben Laura Weber soll nun ein neues Gesicht für Action und Chaos bei GZSZ sorgen: Karla Borchert. Hört sich spannend an, oder? 

Laura Weber ist für Chryssanthi Kavazi nur eine Rolle. Privat gehört Intrigen spinnen nicht zu den Hobbys der 30-Jährigen. Chryssanthi Kavazi mag Humor, wie ihre Selbstbeschreibung bei Instagram verrät: "I love Schnitzel" steht dort. Ihren Fans zeigte sie sich jetzt im heißen Bikini - und ließ mega tief blicken!

Berlin: GZSZ-Star Chryssanthi Kavazi zeigt sich im heißen Bikini - und lässt mega tief blicken!

GZSZ-Star Chryssanthi Kavazi schickt heiße Urlaubsgrüße aus Mexiko.

Chryssanthi Kavazi ist noch ein Frischling im GZSZ-Kosmos, wenn man bedenkt, dass die Serie bereits seit 1992 im deutschen Fernsehen läuft (montags bis freitags ab 19.40 auf RTL). Die gebürtige Griechin ist erst seit Juni 2017 an Bord. In der Serie machte ihre Rolle Laura Weber vor allem als Liebelei von Philipp Höfer (GZSZ-Star Jörn Schlönvoigt reist mit Baby - und macht einige Fans sauer damit) von sich reden. Außerdem versucht sie sich gemeinsam mit ihrem Mann Felix, am Gerner-Flemming-Clan zu rächen - und dazu ist den Bösewichten jedes Mittel recht!

Chryssanthi Kavazis Rolle bringt GZSZ-Kiez in Berlin gehörig durcheinander

Die hübsche Brünette ist privat mit Tom Beck (40) verheiratet. Übrigens: Matthias Schweighöfer hat eine neue Freundin - und die zeigt sich mega freizügig im Netz. Chryssanthi Kavazi und der "Alarm für Cobra 11"-Star haben sich im Sommer 2018 das Ja-Wort gegeben. Die beiden Schauspieler wählten als Ort ihrer Traumhochzeit die 40.000-Einwohner-Stadt Gifhorn in Niedersachsen (etwa 200 Kilometer westlich von Berlin). Und hier schlugen die Wurzeln von GZSZ-Star (Ex-GZSZ-Star Janina Uhse hüllenlos - Fans sind begeistert) Chryssanthi Kavazi durch: Geheiratet wurde in einer griechisch-orthodoxen Kirche, danach ging es zum Essen - klar - zum Griechen. Die Eltern der Braut besitzen ein Restaurant.

Tom Beck und GZSZ-Sternchen Chryssanthi Kavazi sind seit Sommer 2018 verheiratet.

GZSZ-Star Chryssanthi Kavazi: Sonne tanken in Mexiko statt bibbern in Berlin

Jetzt hat der GZSZ-Star (GZSZ-Star verrät im Dschungelcamp intimes Geheimnis) ein Bild auf Instagram gepostet, das viele der fast 160.000 Abonnenten begeistert. Wir sehen Chryssanthi Kavazi nicht in Berlin, sondern an einem traumhaft schönen Strand. Das Haar lässig zu einem Dutt gebunden, einen weißen XXL-Strick-Mantel um die Schultern. Nach vorne ist das Kleidungsstück offen - und lässt tief blicken! Die 30-Jährige - nur im olivgrünen Bikini - schenkt dem Meer ihr schönstes Lachen. Aufgenommen wurde das Foto im Süden Mexikos. 

Den Fans gefällt's. Ein Nutzer kommentiert unter dem Foto der GZSZ-Schönheit: "Wieder so ein cooles Foto! Du hast aber auch Stil, Geschmack und einen top Body!" Die Wörter "hübsch", "schön" und "wow" kommen immer wieder vor, dazu etliche Herzchen-Smileys. 

Und hier seht Ihr den Post von Chryssanthi Kavazi: 

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Life ist better at the beach☀️

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Matthias Hoffmann

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Kommentare

Guest
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Von daher Tuner:

jetzt bewahr mal die Ruhe und es wäre gut, wenn du Lilly, Chris, Philip und uns weiter unterstuetzen wuerdest und noch viele andere mitmachen wuerden. Und es wäre noch deutlich besser, wenn das Jeremias jetzt endlich aufwachen wuerde und mitmachen wuerde!! Von daher bleibt es dabei, dass diese Abmahnung gegen Lilly zurueckzunehmen ist weil sie ungueltig ist. Außerdem hat sich ihr Chef vom Jeremias strafbar gemacht wegen unerlaubter Spionage!!

Außerdem hoffe ich mal, dass diese Forderungen von mir heute durchkommen.

1. die Rehabilitierung von Chris
2. ein einigermaßen glimpfliches Urteil in Sachen wegen diesem Einbruch von Chris, Philip und Lilly
3. diesen tätlichen Angriff von Chris auf diesen einen Security-Typen gestern bei Helplet
4. diese Aburteilung von Felix und Laura
5. dass Jo zu seinen Taten an Chris steht
6. dass Jo Chris fuer alle diese Dinge entschädigt

Denn Gespräche darueber gab es ja schon mal, die Jo leider von seiner Seite aus abgebrochen hat

7. dass Räumungsklage gegen Felix und Laura in Sachen Townhaus rausgeht und die beiden
8. zur Räumung des Townhauses verurteilt werden
9. diese Abmahnung gegen Lilly zurueckgezogen wird weil

a) ihr Arbeitgeber sie schamlos ausspioniert hat was verboten war (siehe Urteil Bundesarbeitsgericht und EGMR)
b) sie sich sehr fuer ihre Patienten eingesetzt hat

10. das Jeremias, die anderen deutschen Krankenhäuser, die ganzen Krankenkassen, die Bundesärztekammer, Ärzte ohne Grenzen, das Internationale Rote Kreuz und viele andere ebenfalls mithelfen in dem Kampf gegen diese unmenschliche Preispolitik von Helplet
11. das Helplet fuer diese unmenschliche Preispolitik zur Rechenschaft gezogen wird

Guest
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Dann hier zu der Mitschuld von Trumpel:

Deutsche Welle: Warum Trump deutsche Patienten zur Kasse bitten will (29.05.2018)

Nicht nur Stahl und deutsche Autos: Auch die Preise für Arzneimittel sind US-Präsident Trump ein Dorn im Auge. Die Deutschen sollten einen “gerechten Anteil” an den Innovationskosten tragen. Anne Schwedt aus New York.

Medikamente sind teuer in den USA - teurer als in allen anderen Industrieländern. Jeder US-Bürger gibt im Jahr rund 1000 Dollar für Arzneimittel aus. Deutsche zahlen knapp 700 Dollar, Schweden nicht einmal 400 Dollar. Das zeigen Daten des Commonwealth Fund, einer privaten US-Stiftung zur Verbesserung des Gesundheitswesens.

Studien zufolge liegt das aber nicht daran, dass in den USA mehr Pillen verschrieben werden. Amerikaner müssen schlicht mehr für ihre Medikamente zahlen - oft komplett aus eigener Tasche. Denn selbst wer nicht zu den 28 Millionen gehört, die gar keine Krankenversicherung haben, muss Zuzahlungen leisten.

Ein Vergleich des Datendienstes Bloomberg zeigt, dass der Preis in den USA teilweise ein Vielfaches von dem beträgt, was in anderen Industrieländern berechnet wird. Ein Mittel gegen rheumatoide Arthritis beispielsweise kostet in den USA rund 2500 Dollar im Monat, in Deutschland 1750 Dollar. Noch stärkere Differenzen fand die Financial Times bei einem Schmerzmittel, das in Europa für 21 Dollar für 60 Tabletten zu haben ist. Der Lizenznehmer in den USA berechnet für dieselbe Packung 2979 Dollar.

Europäer sind Schuld

Doch woran liegt das? US-Präsident Trump hat dafür eine einfache Erklärung: Andere Länder sind Schuld. Pharmaunternehmen würden sich gezwungen fühlen, die hohen Kosten für Forschung und Entwicklung auf dem US-Markt wieder reinzuholen. In anderen Industriestaaten könnten sie das nicht, weil es dort Preiskontrollen gibt. Europäer und andere reiche Nationen würden so billig von der Innovation profitieren.

Aber ist das wirklich so? Die hohen Preise in den USA kommen unter anderem daher, dass Unternehmen das US-Patentrecht ausnutzen. Sie bringen häufig neue Produkte auf den Markt, die sich kaum von den Vorgängern unterscheiden. Damit verlängern sie das Patent und verhindern die Entwicklung von günstigeren Generika. Statt der üblichen 20 Jahre, die das Patent gilt, können die Unternehmen auf diese Weise den Preis so oft erhöhen, wie sie wollen.

In anderen Ländern läuft das anders. In Frankreich oder Großbritannien gibt es beispielsweise eine Obergrenze für den Preis. Außerdem müssen Pharmaunternehmen in anderen Industrieländern nachweisen, dass ihr Produkt effektiver ist als ein bereits vorhandenes Mittel. In den USA reichen hingegen ein Wirksamkeitsnachweis der Aufsichtsbehörde FDA und Ärzte, die das Medikament verschreiben.

Die Branche argumentiert, dass die steigenden Preise für Medikamente von den hohen Kosten für Forschung und Entwicklung kommen. Wie hoch die Kosten aber wirklich sind, weiß keiner so genau. Die Konzerne halten diese Daten aus Wettbewerbsgründen geheim.

Eine Studie des Tufts Center in Boston nennt ohne wirkliche Grundlage für die Berechnung einen Preis von 2,7 Milliarden Dollar für die Entwicklung eines neuen Medikaments. Eine andere Studie, die auf der Analyse von Pflichtmeldungen an die Börsenaufsicht SEC basiert, sieht die Kosten dagegen eher bei 757 Millionen Dollar.

"Sozialistische Preiskontrollen"

Was also tun? Auch dafür hat Donald Trump eine einfache Lösung: Patienten in Ländern wie Deutschland sollten endlich ihren "gerechten Anteil" zahlen. Das sagte Trump Mitte Mai in einer Rede, in der er erklären wollte, wie er die Medikamentenpreise in den USA senken will. "Es ist an der Zeit, das globale Trittbrettfahren ein für alle Mal zu beenden".

Diese Forderung will Trump jetzt in der Verhandlungen über Handelsabkommen und Zölle durchsetzen. Alex Azar, früher Pharma-Manager und heute Gesundheitsminister der USA, ist der Ansicht, die Handelspartner der USA müssten mehr bezahlen, weil sie "sozialistische Preiskontrollen und Marktbarrieren" einsetzten, um "unfaire Preise" zu erhalten.

Wie dadurch aber die Preise für US-Bürger gesenkt werden, erklärten die beiden Politiker nicht. Nur weil Pharmaunternehmen auf diese Weise mehr Einnahmen im Ausland generieren könnten, würden sie ja nicht ihre Kosten in den USA senken. Als private Unternehmen sind sie schließlich an so hohen Einnahmen wie möglich interessiert.

Konkrete Pläne, wie Trump die Pharmaindustrie herunterhandeln möchte, gab der Präsident nicht. Er versprach nur das "härteste Vorgehen eines Präsidenten gegen die Interessen der Branche". Nach diesen Worten legten die Aktienkurse der US-Pharmakonzerne deutlich zu.

Von daher: Lily, Chris, Philip und die anderen Aktivisten setzen sich genau fuer die richtige Sache ein. Diese Preistreiberei der Pharma-Konzerne und von der us-Regierung muss mit aller Entschiedenheit unterbunden werden. Das hat NICHTS mit sozialistischer Preiskontrolle zu tun!! So ein Schwachfug von Trumpel. Trumpel und die Pharmakonzerne gehen sprichwörtlich ueber Leichen!! So schaut die Wahrheit aus!! Von daher stehe ich voll hinter Chris, Lilly, Philip und den anderen Aktivisten!!

Guest
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Oder hier noch mehr dazu in Sachen betreffend ein anderes Medikament gegen Hepatitis C:

Badische Zeitung: Medikament soll billiger werden (Do, 13. September 2018 um 20:04 Uhr)

Vor dem Europäischen Patentamt wollen Aktivisten ein Patent auf ein Arzneimittel kippen, das gegen Hepatitis C hilft, aber nur zu extrem hohen Preisen verkauft wird.

Clare Groves war schon jahrelang chronisch an Hepatitis C erkrankt und nichts wollte helfen, als die Britin vom Wundermittel Sofosbuvir erfuhr. Ihr Arzt in England musste passen. "Es könnte mich sicher heilen, aber ihm seien die Hände gebunden", habe der erklärt, erzählt Groves. Denn das vom US-Pharmakonzern Gilead patentgeschützt auf den Markt gebrachte Medikament ist zu teuer für das britische Gesundheitswesen. Es erhalten nur wenige Schwersterkrankte.

Auch dagegen muss vorgegangen werden. Hier muss Gilead endlich mal Gegenweht zu spueren bekommen. Heilung darf nicht vom Geld abhängen. Da haben so viele Organisationen recht!! Und was ist dass hier von der Tageschau????

Tagesschau: Fragwürdige Geschäfte der Pharmakonzerne (08.02.2018 02:15 Uhr)

Roche hat ein neues Medikament gegen Multiple Sklerose entwickelt, das 33.000 Euro kostet. Für 3000 Euro gibt es ein vergleichbares Medikament. Deutsche Ärzte dürfen es MS-Patienten aber nicht mehr verordnen.

"Ein Lichtblick bei MS" - so trommelt Pharmahersteller Roche unter Ärzten und Patienten für das neue Mittel gegen die Nervenkrankheit Multiple Sklerose (MS). Stolze 33.000 Euro verlangt Roche für eine Jahresdosis - pro Patient. Seit Anfang Februar ist das Medikament in Deutschland erhältlich.

Roche preist das neue Medikament als Innovation an. Es enthält den Wirkstoff "Ocrelizumab" - dessen Wirkung nach Meinung von MS-Ärzten einem anderen Wirkstoff ähnlich ist. Diese 20 Jahre alte Substanz heißt "Rituximab", stammt ursprünglich ebenfalls von Roche und wird Patienten mit MS schon seit vielen Jahren verordnet, mit großem Erfolg und ohne schwerwiegende Nebenwirkungen.

Kosten: 33.000 statt 3000 Euro
In anderen Ländern, wie in Schweden, bekommen sogar 40 Prozent der Patienten diesen alten Wirkstoff. Nimmt man die in vielen Ländern übliche Dosis, so kostet eine Behandlung mit dem alten Wirkstoff nur rund 3000 Euro pro Jahr. Der Unterschied zu dem 33.000 Euro teuren neuen "Ocrelizumab" ist beachtlich.

Trotzdem sind die Ärzte in Deutschland nun gezwungen, ihre Patienten auf die Behandlung mit dem mehr als zehnfach teureren Medikament von Roche umzustellen. Die Geschichte klingt fast zu absurd, um wahr zu sein. Aber sie verweist auf Lücken bei der Preisregulierung von Medikamenten. Und sie zeigt, welche Wege Pharmafirmen beschreiten. Bei der Behandlung der Augenkrankheit Makuladegeneration verfielen Pharmafirmen vor ein paar Jahren auf eine ähnliche Idee.

Neues Medikament = neues Patent
Die Krux am aktuellen Fall ist: Auch der alte Wirkstoff Rituximab stammt von Roche. Entwickelt und zugelassen wurde er ursprünglich zur Behandlung von Krebspatienten. Spätestens seit Mitte 2000 war aber klar, dass dieser alte Wirkstoff auch bei MS wirksam sein würde. Doch dafür hat Roche nie eine formelle Zulassung bei der Behörde beantragt. So vielversprechend die Studiendaten für Rituximab auch waren - der alte Wirkstoff hatte offenbar einen entscheidenden Nachteil: Das Patent lief aus und damit das Preismonopol für den Hersteller.

Roche konzentrierte seine Aktivitäten stattdessen auf einen vergleichbar wirkenden Antikörper. Dafür gab es ein neues Patent. Und die Pharmafirma konnte den Preis nach oben setzen - auf stolze 33.000 Euro.

Roche: "Ocrelizumb" ist besser verträglich
Die Firma Roche erklärt dazu in einer Stellungnahme gegenüber dem ARD-Politikmagazin Kontraste: Das neue Medikament sei bei beiden Formen der MS als erstes Medikament nachweislich wirksam. Man habe sich auf die Entwicklung von "Ocrelizumb" konzentriert, weil dieser Wirkstoff für eine Langzeitanwendung bei der MS wirksamer und verträglicher sei. Da es sich um einen "humanisierten Antikörper" handele, bestehe potenziell eine "bessere Verträglichkeit" mit dem menschlichen Immunsystem. Auch gebe es "weniger Infusionsreaktionen".

Unterschiede, die bei der alltäglichen Behandlung von Patienten kaum relevant sein dürften, meint jedenfalls der Münchner MS-Spezialist Professor Bernhard Hemmer: "Die Wirkung ist sehr vergleichbar. Beide Wirkstoffe führen dazu, dass bestimmte Zellen im Blut ausgeschaltet werden. Beide haben nachhaltige Effekte auf die Entzündungsaktivität im Gehirn." Auch der Unterschied bei Infusionsreaktionen dürfte klinisch von geringer Bedeutung sein, erklärten MS-Spezialisten gegenüber Kontraste.

Ärzte müssen neues Medikament verschreiben
Trotzdem werden Ärzte wie Hemmer ihre MS-Patienten bald mit dem neuen, viel teureren MS-Medikament behandeln müssen. Der Grund ist vor allem ein formaler: Da der Hersteller für das alte Mittel nie eine formelle Zulassung zur Behandlung von MS beantragt hatte, mussten die Ärzte ihre Patienten bisher im sogenannten "Off-Label-Use" behandeln. Damit ist aber jetzt Schluss: Da es seit gut zwei Wochen ein offiziell zugelassenes MS-Medikament gibt, dürfen die Krankenkassen nur das zugelassene erstatten. So will es das Gesetz - Kosten hin oder her.

Anders ist es in Schweden: Da wollen die Ärzte ihre Patienten weiterhin mit dem alten, bewährten Mittel behandeln. Der Staat erlaubt ihnen eine solche Entscheidung und stellt sich schützend vor sie - nicht vor die Interessen des Pharmaherstellers.

Forderung: Staat sollte Studie durchführen
Auch in Deutschland müsste der Gesetzgeber aktiv werden, fordert Professor Friedemann Paul von der Charité in Berlin Er hat einen konkreten Vorschlag: Der Staat müsste eine Studie initiieren, die den alten Wirkstoff mit dem neuen vergleicht. Wenn sich die Gleichwertigkeit der beiden Wirkstoffe in einer mit Steuermitteln geförderten Studie bestätigt, sollten Ärzte und Krankenkassen die Erlaubnis erhalten, das alte, günstigere Medikament einzusetzen.

Eine solche Studie würde vielleicht zehn Millionen Euro kosten. Sparen könnten die Krankenkassen aber Milliarden.