Hansi Kraus: Ehefrau rettet ihm das Leben!

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Seit 1975 glücklich verheiratet: Hansi Kraus und seine Barbara

München - Volksschauspieler Hansi Kraus (59) hätte eine Blutvergiftung fast das Leben gekostet. Dass er jetzt auf dem Weg der Besserung ist, verdankt er seiner Ehefrau Barbara.

Es war wie ein böser Traum. „Ich habe mir nur gedacht: Wann wache ich endlich auf? Aber ich war ja schon wach…“ Barbara, die Ehefrau von Volksschauspieler Hansi Kraus (59): Sie bangte 48 Stunden lang um das Leben ihres Mannes. Er hatte eine Blutvergiftung, ausgelöst durch Streptokokken.

Dass Kraus jetzt, in der vierten Woche Krankenhaus, wieder auf dem Weg der Besserung ist und wohl bald entlassen werden kann: Das hat er Barbara zu verdanken. Die Heilpraktikerin und Homöopathin (mit Praxis in München) tat sofort das Richtige, als ihr Mann seltsame Symptome ohne klaren Auslöser hatte: Schwellungen, Rötungen und Schmerzen. Barbara Kraus: „Das hat irgendwie nicht zusammengepasst.“ Sie rief den Notarzt, ihr Mann kam in eine Münchner Klinik. Nur ein paar Stunden später – und die heimtückische Blutvergiftung wäre wohl nicht mehr aufzuhalten gewesen. Die schnelle Reaktion: Sie war die Lebensrettung für Hansi Kraus!

Wobei Barbara Kraus sagt: „Ich mag es gern eine Nummer kleiner. Dass ich mit meinem medizinischen Hintergrund in so einer Situation reagiere – und dass ich mich um meinen Mann kümmere: Das ist nur normal.“

Die Ärzte im Krankenhaus operierten Hansi Kraus, behandelten ihn mit Antibiotika. Und, so Hansi Kraus: „Die Ärzte haben mich zunächst im künstlichen Tiefschlaf gelassen, damit sich der Körper schneller erholen konnte.“ Nach zwei Tagen ließen die Mediziner Kraus wieder aufwachen – und seitdem geht es bergauf. Seine Frau: „Alle sind euphorisch, wie schnell Hansi gesund wird. Es geht ihm im Verhältnis super.“ Kraus liegt nicht mehr auf der Intensiv-, sondern auf der Normalstation. Er liest viel, bekommt viel Besuch, unter anderen von seiner Frau, seinen beiden Töchtern Sarah und Miriam sowie seiner Enkelin Emma. Am Montag wurde bei einer OP noch eine Wunde geschlossen, jetzt darf Kraus wohl bald heim. Voraussichtlich in rund zehn Tagen soll er entlassen werden.

Kraus ist einer der beliebtesten bayerischen Schauspieler. Unter anderem spielte er in den „Lausbubengeschichten“ mit. Theaterfreunde kennen ihn auch aus dem Komödien­stadel. Im Juni will Kraus wieder auf den Brettern stehen, auf der Iberl-Bühne in Solln. Dann geht’s nicht mehr um Blutvergiftung und erhöhte Körpertemperatur, sondern höchstens noch um Lampenfieber. Alles Gute!

U. Heichele

Blutvergiftung

Eine Blutvergiftung (Mediziner sprechen auch von einer Sepsis) ist eine schwere Entzündungsreaktion des Körpers. Auslöser können Bakterien, ihre Giftstoffe oder Pilze sein. Häufig kommt es im ­Verlauf einer Sepsis zum ­Versagen eines oder mehrerer Organe. Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 150 000 ­Menschen an einer Blutvergiftung – über 50 000 davon ­sterben daran. Damit ist die ­Sepsis nach Herz-Kreislauf-­Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Entscheidend für das Überleben des Patienten ist in jedem Fall der frühestmögliche Therapiebeginn. Wie wertvoll die schnelle Reaktion ist: Der Fall Hansi Kraus beweist es.

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