Topmodel mischt sich ein

Heidi Klum wird auf Instagram politisch - und schaltet deswegen die Kommentarfunktion lieber aus

Topmodel Heidi Klum mischt sich in die politische Debatte in den USA ein.
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Topmodel Heidi Klum mischt sich in die politische Debatte in den USA ein.

Topmodel und GNTM-Jurorin Heidi Klum kommentiert auf Instagram die „Black Lives Matter“-Bewegung - und zwar schlicht und direkt.

  • Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd positionieren sich viele Promis zu Rassismus.
  • Auch GNTM*-Jurorin Heidi Klum* unterstützt offenbar die „Black Lives Matter“- Bewegung.
  • Auf Instagram postet sie ein Video - mit einer ernsten politischen Botschaft an US-Präsident Donald Trump.

Washington - Der Tod von George Floyd hat eine weltweite Protestbewegung hervorgerufen. Nicht mehr nur in den USA gehen die Menschen nun gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Straße - auch in München. Zahlreiche Celebrities, etwa Kabarettistin Carolin Kebekus, treibt das Thema um - für den „Schlag den Star“-Kommentator ging das allerdings jetzt ein bisschen nach hinten los.

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Heidi Klum postete auf Instagram „Black Lives Matter“-Video

Auch Topmodel Heidi Klum postete jetzt einen Kommentar zur Anti-Rassismus-Bewegung „Black Lives Matter“ - als Instagram-Queen eben digital dort. „Der Bürgermeisterin von Washington hat einen Abschnitt der 16. Straße in „Black Lives Matter-Platz“ umbenannt und den Slogan auf die Straße, die zum Weißen Haus führt, malen lassen“, schreibt Klum dazu und verwendet die Hashtags „BlackLivesMatter“ (deutsch: „Schwarze Leben zählen“) und #change (deutsch: „Wandel“).

GNTM-Jurorin Heidi Klum würdigt auf Instagram „Black Lives Matter“-Aktion

Die Aktion von Washingtons Bürgermeisterin Muriel Bowser ist eine klare Ansage an US-Präsident Donald Trump. Die gelben Buchstaben der Straßenbeschriftung sind riesig. „Der Abschnitt der 16. Straße vor dem Weißen Haus ist jetzt offiziell der 'Black Lives Matter Platz'", twitterte die Politikerin.

Die Gegend hatte in den vergangenen Tagen eine besondere symbolische Bedeutung bekommen: Sicherheitskräfte gingen an der Ecke der 16. Straße und der H-Straße gewaltsam gegen friedliche Demonstranten vor, die nach dem Tod Floyds protestierten. Offenbar sollte damit Platz gemacht werden für Trump, der anschließend zu einer an der Ecke gelegenen Kirche lief, die am Vorabend bei Protesten beschädigt worden war.

Heidi Klum wird auf Instagram politisch - aber vorher macht sie eine Sache

Vor dem Gotteshaus ließ sich Trump dann mit einer Bibel in der erhobenen Hand fotografieren. Justizminister Bill Barr bestritt jedoch, dass der Polizeieinsatz mit Trumps Besuch der Kirche zu tun gehabt habe. Trump setzt im Umgang mit Ausschreitungen am Rande der Floyd-Demonstrationen auf eine harte Linie und hat sogar einen Militäreinsatz angedroht. 

Das stößt nicht nur in der Politik auf Kritik - jetzt offenbar auch bei Heidi Klum. Dass ihr Kommentar zum politischen Geschehen so zerrissen wird, wie der Ausrutscher des „Schlag den Star“-Kommentators, ist unwahrscheinlich: Klum hat - anders als sonst - die Kommentarfunktion unter ihrem Instagram-Post ausgeschaltet.

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Wegen „Black Lives Matter“ zeigte ein Nachbar ein Mädchen an* und brachte sie zum Weinen. 

frs mit Material der AFP

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