Heino geht in Berufung und verklagt Hausärztin

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Heino 2009 im Gerichtssaal bei dem Zivilprozess um die abgesagte Konzerttournee.

Köln - Der Volksmusiker Heino (71) geht gegen seine juristische Niederlage im Streit um eine ausgefallene Konzerttournee in Berufung. Es geht um 3,5 Millionen Euro, die die Absage der Tournee gekostet habe.

Das sagte sein Manager Jan Mewes, Geschäftsführer des Konzertveranstalters Kult Musik, am Freitag in Köln und bestätigte damit einen Bericht der “Kölnischen Rundschau“. Er werde zugleich auch seine Hausärztin verklagen, da sie bei ihren Angaben zu Heinos Gesundheitszustand im Prozess gelogen habe.

Das Urteil des Kölner Landgerichts vom November 2009 beruhe “einzig und allein auf diesen falschen Angaben der Ärztin.“ Der Sänger (“Schwarzbraun ist die Haselnuss“) und Kult Musik müssen laut Kölner Urteil für die Kosten der 2007 abgesagten Tournee in Höhe von 3,5 Millionen Euro aufkommen.

dpa

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