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Helene Fischer möchte manchmal politisch Stellung beziehen

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Helene Fischer
Helene Fischer steht bei einer TV-Spendengala auf der Bühne. Die Sängerin versteht sich zwar in erster Linie als Entertainerin, möchte manchmal aber auch politisch Stellung beziehen. © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Zwar versteht sie sich primär als Entertainerin, doch Sängerin Helene Fischer will ihre Stimme auch anderweitig nutzen - zum Beispiel im Kampf gegen Rassismus und Gewalt.

Berlin - Sängerin Helene Fischer versteht sich selbst zwar in erster Linie als Entertainerin - es gibt aber dennoch Momente, in denen sie auch politisch Stellung beziehen möchte.

„Ich war privat schon immer ein politischer Mensch mit einer eigenen Meinung und Haltung“, sagte Fischer im Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Nur bin ich in erster Linie Entertainerin. Ich möchte meine Prominenz als Künstlerin, die mir vom Publikum ja nur geliehen wird, nicht nutzen, um meine politischen Meinungen zu verbreiten. So wichtig nehme ich mich selbst einfach nicht.“

Es gebe allerdings Momente, da könne selbst sie nicht an sich halten, schilderte Fischer. „Deshalb verarbeite und verbreite ich meine Gedanken und Botschaften am liebsten in Songs.“ Immer wieder hatten andere Künstler Fischer dazu aufgefordert, öffentlich politisch Stellung zu beziehen. Im September 2018 appellierte sie dann bei einem Konzert in Berlin an ihre Fans, ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt zu setzen - und bekam dafür viel Zuspruch. Auch auf ihrem neuen Album „Rausch“, das am Freitag erschien, sind einige Lieder mit politischer Aussage, etwa der Song „Wann wachen wir auf“. dpa

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