„Wir müssen ALLES daran setzen“

Nach der Beerdigung seiner krebskranken Tochter: TV-Arzt Dr. Wimmer rührt mit herzergreifenden Worten zu Tränen

Erst im November verlor die kleine Tochter von TV-Arzt Dr. Johannes Wimmer den Kampf gegen ihren Hirntumor. Bei „Ein Herz für Kinder“ sorgte er jetzt für einen herzergreifenden Fernseh-Moment.

Hamburg - Am Samstagabend sorgte Dr. Johannes Wimmer mit seinem Auftritt bei der „Ein Herz für Kinder“-Gala für einen Moment, der an bedingungsloser Liebe und Stärke kaum zu überbieten ist. Einen Tag nach der Beerdigung seiner neun Monate alten Tochter sitzt er mit hörbar gebrechlicher Stimme bei Moderator Johannes B. Kerner auf der Couch und will anderen Leuten mit ähnlichem Schicksal Hoffnung schenken.

„Ein Herz für Kinder“ (RTL): Ein Tag nach der Beerdigung seiner Tochter - TV-Arzt Dr. Wimmer mit herzergreifenden Worten

Es muss das Schlimmste sein, was Eltern überhaupt durchmachen können: vergangenen Freitag (4.12.) beerdigten Dr. Johannes Wimmer und seine Frau Clara ihre Tochter Maximilia auf einem Hamburger Friedhof. Ein paar Tage zuvor erlag die gerade mal neun Monate alte Tochter des TV-Arztes den Folgen eines hochgradig bösartigen Hirntumor. Umso beeindruckender, dass der 37-Jährige schon einen Tag später bei der Live-Spendengala „Ein Herz für Kinder“ zu Gast ist, um Familien mit einem schweren Schicksal Hoffnung zu schenken und zu helfen: „Für mich wäre es schlimmer gewesen, heute nicht hierherzukommen. Denn dann hätte der Krebs gesiegt“, erklärt er im Gespräch mit Moderator Johannes B. Kerner.

„Ein Herz für Kinder“ (RTL): TV-Arzt appeliert für seine Herzensangelegenheit - „Wir müssen ALLES daran setzen“

Für den TV-Arzt ist die Spendengala eine Herzensangelegenheit. In der Sendung erzählt er, dass die Familie in den letzten Monaten von einer großen Sinnlosigkeit gesteuert war, weil es nichts gab, was sie hätten machen können: „Wir sind Zuschauer im eigenen Leben gewesen.“ Das Ziel des 37-Jährigen ist es jetzt, in dieser großen Sinnlosigkeit etwas Sinnhaftes zu stiften: „Darum ist es wichtig, bei ‚Ein Herz für Kinder‘ auf Schicksale hinzuweisen, denen man sich stellen kann. Geld für Forschung, damit Ähnliches möglichst vielen Kindern, Eltern und Angehörigen erspart bleibt. Bitte spenden Sie. Wir müssen ALLES daran setzen, dass diese Krankheit irgendwann heilbar ist und kein Kind mehr daran sterben muss,“ so Wimmer gegenüber Bild.

„Ein Herz für Kinder“ (RTL): Zuschauer zu Tränen gerührt - „Den größten Respekt“

Über den wohl schrecklichsten Moment während dieser Zeit erzählt Wimmer: „Es ist das Schwerste, als Vater loszulassen und dem Kind zu sagen, es darf gehen, wann es will.“ Und auch wenn der Krebs das Leben seiner kleinen Tochter genommen hat, beeindruckt er mit starken Worten: „Wir kämpfen weiter“, ist sich Wimmer sicher. Ein mehr als bewegender Moment, bei dem auch Verona Pooth nicht an sich halten konnte. Während der Live-Sendung brach sie in Tränen aus. Genau wie viele Fernsehzuschauer, die auf Twitter ihre Anteilnahme bekundeten: „Den größten Respekt an Herrn Dr. Wimmer. Ihm und seiner Frau wünsche ich viel Kraft, gerade in dieser besonderen Zeit.“ (mrf)

Rubriklistenbild: © ZDF / Screenshot / „Ein Herz für Kinder“

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