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Herzogin Meghan: Gedenkt teils unerkannt der Opfer des Amoklauf von Texas

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Von: Annemarie Göbbel

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Nach Massaker an Grundschule in Texas legt Herzogin Meghan Blumen an einer Gedenkstätte vor dem Uvalde County Courthouse in Uvalde, Texas, ab.
Herzogin Meghan legt Blumen an einer behelfsmäßigen Gedenkstätte vor dem Uvalde County Courthouse in Uvalde, Texas, ab. © dpa

Herzogin Meghan besuchte Uvalde, um freiwilligen Helfern Lebensmittel zu spenden und den 19 Kindern und zwei Lehrern an der Grundschule Tribut zu zollen, die Opfer des Amoklaufs wurden.

Uvalde – Es ist ein weiter Weg von Montecitio, dem sonnigen Küstenstaat bis Uvalde in Texas. Doch die Herzogin von Sussex (40) nahm ihn auf sich und legte die 1.393 Meilen (ca. 2..242 km) zurück.
Sie spendete freiwilligen Helfern zwei Kisten Lebensmittel und Getränke und kniete an der Gedenkstätte der Schuss-Opfer nieder.

In Jeans, Allerwelts-Shirt und Turnschuhen, blieb Herzogin Meghan trotz Sicherheitspersonal bei den Helfern einer Blutspendeaktion zunächst unerkannt, zumal sie eine schwarze Maske und ein Basballcap trug. „Ich hatte keine Ahnung, wer sie war. Sie unterhielt sich einfach, als ob wir uns schon seit Jahren kennen würden“, sagte ein Freiwilliger des Gemeindezentrums, der mit der Herzogin von Sussex sprach, zu BuzzFeed News. An der improvisierten Gedenkstätte legte Meghan weiße Blumen nieder und kniete mit hängendem Kopf am Grab des 10-jährigen Opfers Uziyah Garcia.

Fotografen hielten Bilder der ehemaligen Royal an der Gedenkstätte fest. Ein Vertreter der Sussexes bestätigte, dass die Herzogin „in ihrer persönlichen Eigenschaft als Mutter“ nach Uvalde gereist sei, um „ihr Beileid und ihre Unterstützung einer Gemeinde, die unvorstellbaren Kummer erlebt, persönlich anzubieten“. Eine Aufgabe, die man vom Oberhaut des Landes als von einer zweifachen Mutter erwarten würde, doch US-Präsident Joe Biden (79) und First Lady Jill Biden (70) haben sich erst am kommenden Wochenende in Uvalde angekündigt.

Prinz Harry (37) und Herzogin Meghan gründeten nach ihrem Ausstieg aus dem britische Königshaus die Non-Profit-Organisation Archewell, das die eigene Wohltätigkeits- und Freiwilligenarbeit, Selbsthilfegruppen sowie ein multimediales Bildungsimperium mit Filmen, Podcasts und Büchern unter einem Dach zusammenfassen soll. Bereits 2019 gedachte das Herzogspaar von Sussex der Opfer von Christchurch. 50 Menschen starben, Dutzende wurden verletzt, nachdem ein Schütze das Feuer auf zwei Moscheen eröffnet hatte.

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