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Herzogin Meghan: Hat sie hier wieder gelogen?

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Von: Julia Schöneseiffen

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Herzogin von Sussex Meghan Markle
Meghan Markle scheint in Bezug auf ihre Kindheit einige Details verschwiegen zu haben. © Dominic Lipinski / dpa

In einem Brief stellt Herzogin Meghan Forderungen an den US-Kongress. Dabei erzählt sie von den ärmlichen Verhältnissen, in denen sie aufwuchs. Doch entspricht das überhaupt der Wahrheit?

Montecito - Meghan Markle muss erneut heftige Kritik einstecken. In einem offenen Brief an den US-Kongress beschreibt die Herzogin von Sussex ihre schwierige Jugend und harte Zeiten in ärmlichen Verhältnissen. Doch eine Recherche der Daily Mail hat jetzt enthüllt, dass diese Schilderungen nicht ganz der Wahrheit entsprechen.

Meghan Markle: Statt ärmliche Verhältnisse, noble Privatschule

Meghan behauptet in dem Brief, sie sei arm aufgewachsen und hätte sich gerade mal den Besuch der 4,99-Dollar-Salatbar der US-amerikanischen Restaurantkette „Sizzler“ leisten können. „Ich wusste, wie hart meine Eltern arbeiteten, um sich das leisten zu können, denn selbst für fünf Dollar war das Essen etwas Besonderes.“

Nach Angaben der Daily Mail scheinen ihre Lebensverhältnisse jedoch gar nicht so ärmlich gewesen zu sein. Denn Meghans Eltern ermöglichten ihrer Tochter den Besuch einer Privatschule in Los Angeles – für schlappe 16.000 US-Dollar. Diesen teuren Schulbesuch finanzierte ihr Vater Thomas Markle mit seinem Gehalt und einem Lottogewinn. Zudem wuchs Prinz Harrys Ehefrau im freundlichen Woodland Hills, einem Vorort von Los Angeles, in einem Mittelklasse-Haus auf.

Video: Sie war überfordert

Verfolgt Meghan Markle politische Ambitionen?

In ihrem offenen Brief an Senator Chuck Schumer und die Kongressabgeordneten Nancy Pelosi fordert Meghan bezahlten Urlaub für Eltern. Neben ihrer eigenen Kindheit geht Meghan dabei auch auf ihre eigenen Erfahrungen mit der Geburt ihrer Tochter Lili ein. Königliche Experten meinen, dass Meghans Interventionen ein neues Zeichen dafür sind, dass sie ernsthafte politische Ambitionen in den USA hat. Auch wenn die 40-Jährige darauf besteht als „amerikanische Mutter“ diese Forderungen zu stellen.

Der königliche Kommentator und ehemalige Redakteur von „International Who‘s Who“, Richard Fitzwilliams, sagte gegenüber MailOnline: „Das Beispiel der 5-Dollar-Salatbar und wie sie in der Vergangenheit kämpfen musste, ist ein Versuch, eine Verbindung zu der Art und Weise herzustellen, wie so viele Familien damit kämpfen, ihre Rechnungen zu bezahlen.“ Aufstrebende Politiker würden gerne genau diese Art von Beispielen verwenden, erklärt Fitzwilliams weiter. Es bleibt abzuwarten, ob Herzogin Meghan tatsächlich eine politische Laufbahn anstrebt. (jsch)

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