Er war an Alzheimer erkrankt

Hollywood-Komiker Gene Wilder (83) gestorben

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Gene Wilder als Zuschauer bei den US Open 2013.

Los Angeles - Ob als Willy Wonka oder Dr. Frankenstein: Er brachte Millionen Menschen zum Lachen. Jetzt ist der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur Gene Wilder gestorben.

Nach Angaben seiner Familie starb Wilder (83) am Montag in seinem Haus im US-Bundesstaat Connecticut. Das berichteten die Nachrichtenagentur AP und das Branchenmagazin „Variety“ unter Berufung auf den Neffen des Schauspielers. Er starb demnach an den Folgen einer Alzheimer-Erkrankung in seinem Haus in Stamford im US-Bundesstaat Connecticut. Die Krankheit sei vor drei Jahren diagnostiziert worden, Wilder habe dies aber nicht öffentlich gemacht. 

Der Schauspieler war vor allem bekannt wegen seiner Auftritte in Filmen von Regisseur Mel Brooks, darunter die Komödie "Frühling für Hitler" (1968) und die Western-Parodie "Der wilde wilde Westen" (1974). 1971 spielte er eine der Hauptrollen in dem Kinohit "Charlie und die Schokoladenfabrik" (1971). Seine letzte große Rolle hatte er Ende der 90er Jahre in dem Film "Alice im Wunderland". Wilder wurde zwei Mal für den Oscar nominiert, ging aber leer aus.

Brooks würdigte Wilder im Kurzbotschaftendienst Twitter als begnadeten Schauspieler: "Gene Wilder - eines der wahrhaft großen Talente unserer Zeit. Er hat jeden unserer Filme mit seiner Magie beehrt und mich mit seiner Freundschaft beehrt."

dpa/afp

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