Kleines, entscheidendes Detail

Neuer Bart! Horst Lichter erklärt die plötzliche Veränderung: „Da war ich auch nie eitel genug“

Horst Lichter mit Ehefrau
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Der Horst-Lichter-Bart in der wenig maskentauglichen Version. Das Foto zeigt ihn mit Ehefrau Nada im Jahr 2014. Es ist seine dritte Ehe.

Horst Lichter trägt seinen Bart jetzt anders als früher - nicht etwa, weil es ihm besser gefällt. Er erklärt die pragmatische Veränderung.

München - Wenn es Promis nach einer Typ-Veränderung ist, dann werden gerne mal die Haare abgeschnibbelt. So etwa kürzlich geschehen bei einem „Rosenheim-Cops“-Star. Bei Horst Lichter fällt diese Option flach. Allerdings ließ er die Schere bei seinem absolutem Markenzeichen ran: dem üppigem Zwirbel-Bart.

Horst Lichter (Bares für Rares/ZDF): Wegen Corona! Er stutzte seinen Bart

Er entschloss sich hier für eine kleine, aber wichtige Änderung, die manchem aufgefallen sein könnte, anderen vielleicht nicht: Aus Corona-Gründen stutzte er seinen Schnurrbart! . „Ich habe den Bart tatsächlich einiges kürzer geschnitten, damit alles wunderbar unter die Maske passt“, sagte der 59-Jährige im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. „Da war ich auch nie eitel genug, um mir darüber ernsthaft einen Kopf zu machen“, so der Moderator der ZDF-Sendung „Bares für Rares“.

Tatsächlich zeigen alte Fotos (siehe oben etwa) bei genauerem Hinschauen den TV-Star mit einer deutlich üppigeren Bart-Pracht. Der „neue Bart“ ist auch in einem Instagram-Posting von Barbara Schöneberger zu sehen - sie lud Lichter in ihren Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ ein.

Die Zeit der Pandemie erlebe er „etwas positiver, als sie in den Medien dargestellt wird“, so Lichter. „Ich widme meine Aufmerksamkeit nicht denen, die laut, rabiat und uneinsichtig sind, sondern der großen Menge, die höflicher und freundlicher geworden ist, die mehr Hilfe anbietet.“

Horst Lichter spricht über schwierige Lebensphase

Im NOZ-Interview sprach der Rheinländer auch über eine Lebensphase vor über 30 Jahren, in der zu viel Arbeit ihn beinahe umgebracht hätte. „Das war im Prinzip das ganz falsche Leben“, sagte Lichter, der in jungen Jahren zwei Schlaganfälle und einen Herzinfarkt erlitten hatte. „Ich hatte die erste Frau geheiratet, weil wir Liebe und Verliebtsein verwechselt haben. Wir hatten ein Kind verloren. Ich hatte Schulden. Ich musste zwei Jobs parallel machen. Und dann äußert sich solch ein Zustand immer irgendwie.“

Heute sei Gesundheit für ihn wichtig, „aber ich übertreibe da auch nicht“, so der Moderator. Für Lichter ist klar: „Das Leben ist eine Krankheit, die mit Sicherheit zum Tode führt. Der Mensch hat immer schon Sachen gegessen, getrunken oder getan, die nicht gut für ihn sind. Aber wenn du an etwas Freude hast, dann ist es für dich richtig.“

Für sein neues Buch verbrachte der gelernte Koch einige Tage in einem Schweigekloster. „Das war wie eine gute Diät - danach weiß man ja auch wieder, wie lecker alles ist“, sagte er der NOZ. Im Kloster habe er gelernt, „etwas anzuwenden, von dem wir immer viel reden, es aber viel zu selten zeigen: nämlich Toleranz“. Ständig werde Toleranz und Akzeptanz gepredigt. „Aber wehe, du bist wirklich mal anders, dann regen sich alle darüber auf“, so Lichter. Kürzlich kam es zu einem Knatsch zwischen Lichter und einem „Bares für Rares“-Experten vor laufender Kamera. (lin/pm)

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