Follower wenden sich von ihr ab

Bekannte Influencerin adoptiert Kind aus China - und löst mit einer Entscheidung weltweit Empörung aus

Influencerin Myka Stauffer bezeichnet sich in ihrem YouTube-Kanal plötzlich als „vierfache Mutter“, und nicht mehr als „fünffache“. Der Grund dafür erschüttert viele Menschen weltweit.

  • Die als „YouTube Mom“ bekannte Influencerin Myka Stauffer und ihr Ehemann Jim Stauffer sind durch ihre YouTube-Videos rund um ihre Kindererziehung bekannt geworden.
  • Vor knapp drei Jahren hat das Ehepaar einen heute vier Jahre alten Jungen aus China adoptiert.
  • Nun berichten die beiden auf ihrem YouTube-Channel von einer schwerwiegenden Entscheidung.

Ohio - Ihre Kinder sind für sie der Mittelpunkt ihres Lebens - an diesem Eindruck lassen die Social-Media-Kanäle der US-Amerikanerin Myka Staufferkeinen Zweifel. Glückliche Familienfotos, Ausflüge mit den Kleinen und beworbene Baby-Produkte zieren ihren Instagram- und YouTube-Kanal. Denn nicht nur privat dreht sich alles im Leben der 32-Jährigen um ihren Nachwuchs, sondern auch beruflich als „YouTube Mom“

Influencerin und „YouTube Mom“ Myka Stauffer: Weitreichende Entscheidung um Adoptivsohn

Neben ihren vier leiblichen vier Kindern hat Myka Stauffer gemeinsam mit ihrem Ehemann Jim Stauffer vor knapp drei Jahren den heute 4-jährigen Huxley aus China adoptiert. Der kleine Junge ist autistisch und Myka Stauffer erklärte ihren Follower schon häufiger, welche Schwierigkeiten das Leben mit ihm bereitet. Ende März postete sie auf Instagram ein Foto mit ihrem Adoptivsohn und schrieb dazu: „Der letzte Monat war der härteste Monat, den ich jemals als Mutter hatte. Ich arbeite immer noch daran.“

„YouTube Mom“ gibt Adoptivsohn weg - Tränenreiches Geständnis

In einem neuen YouTube-Video erklärte das Ehepaar nun, dass sie eine schwere Entscheidung getroffen haben: Sie haben den vierjährigen Huxley in eine andere Familie gegeben.

„Als Huxley nach Hause kam, gab es viel mehr besondere Bedürfnisse, von denen wir nichts wussten und die man uns nicht mitgeteilt hat“, erklärt Jim Stauffer in dem Video. Bei internationaler Adoption gäbe es stets Ungewissheiten und Dinge, die in den Akten nicht einsehbar seien. Das Paar habe nur vom Autismus des Jungen gewusst. Huxley sei in Therapie gewesen, die letzten Monate seien hart gewesen. Sie wollen seine Privatsphäre bewahren und deshalb nicht mehr erzählen.

Das Ehepaar wirkt aufgewühlt und bittet ihre Fans um Unterstützung. „Ich fühle mich als Versagerin als Mutter, zu 500 Prozent“, so Myka Stauffer. Unter Tränen beteuern die beiden, wie sehr sie Huxley nach wie vor lieben würden. Doch zahlreiche Experten und Ärzte hätten ihnen gesagt, dass er mehr Unterstützung brauche. Seine neue Mutter sei medizinisch ausgebildet und er sei nun in einer tollen Familie untergebracht.

Familie gibt Adoptivsohn weg - Fans wenden sich von „Mami-Influencerin“ ab

Doch zahlreiche Follower haben überhaupt kein Verständnis für die Entscheidung. Unter dem Video, das inzwischen fast 4 Millionen mal angesehen wurde, häufen sich Kommentare wie: „Manche Menschen sollten einfach nicht adoptieren. Wenn man adoptiert, verpflichtet man sich dem Kind, egal welche Probleme oder Bedürfnisse es hat. Man behandelt adoptierte Kinder wie seine leiblichen.“ 

Viele Fans wenden sich sogar von der Influencerin aus Ohio ab. Laut RND.de hatte die YouTuberin am 28. Mai noch 716.000 YouTube-Abonnenten, am 1. Juni waren es bereits 9000 weniger. 

Auch unter alten Fotos mit Huxley drücken Nutzer ihre Enttäuschung aus: Kommentare wie „Wenn deine leiblichen Kinder autistisch wären, würdest du sie auch weggeben?“, „ekelhaft“ und „unverzeihlich“ sind zu lesen.

Auf ihrem YouTube-Kanal hat Myka Stauffer bereits ihre Beschreibung von „Fünffache Mutter“ auf „Vierfache Mutter“ geändert.

Eine Stewardess/Influencerin hat eine riesengroße Operations-Panne hinter sich. Sie stellte das Resultat sogar selbst auf Instagram. 

spl

Rubriklistenbild: © Screenshot Instagram/mykastauffer

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