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Ingrid Steeger: Das sind ihre Weihnachts-Pläne nach dem Kampf um ihre geliebte Hündin

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Von: Maria Zsolnay

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Ingrid Steeger hat ihre geliebte Hündin Eliza Doolittle zurück.
Ingrid Steeger hat ihre geliebte Hündin Eliza Doolittle zurück. © dpa / Matthias Schrader

Der Streit mit Terry Black um ihre Hündin endete für Ingrid Steeger erst mit dem Tod des langjährigen Bekannten. Nun schmiedet die Schauspielerin Weihnachts-Pläne.

Update vom 2. Dezember: Endlich kehrt ein wenig Ruhe ein im Leben von Ingrid Steeger (72) ein. Nach den sehr turbulenten Monaten mit Zusammenbruch, Krankenhaus und ihrem langen Kampf um ihre geliebte Hündin Eliza Doolittle, die monatelang bei ihrem Bekannten lebte, hat es sich Ingrid Steeger in ihrer Schwabinger Wohnung gemütlich gemacht. Und schon alles weihnachtlich dekoriert.

Der Hingucker auf ihrem Tisch: ein knallbunter Adventskranz aus glänzenden Weihnachtskugeln. „Der nadelt nicht und ich spare mir gleichzeitig den Baum“, sagt Steeger und lacht. Den Baum wird sie auch nicht brauchen, denn Steeger möchte den Heiligen Abend bei Freunden in Bad Hersfeld verbringen. Bei den dortigen Festspielen stand sie im Sommer erfolgreich auf der Bühne - in Franz Kafkas Prozeß.

Bis sie wieder nach Bad Hersfeld reist, schmiedet sie keine großen Pläne. Viel lesen, spazieren gehen mit der kleinen Eliza - und danach eine Tasse heißen Kinderpunsch. Alkohol ist erst einmal tabu für die 72-Jährige. Aber ein Schokonikolaus darf schon mal sein.

Steeger nach Tod von langjährigem Bekannten: Gedanken kreisen um entführten Hund

München - Die Nachricht vom Tod ihres langjährigen Bekannten schockt Ingrid Steeger (72) nicht besonders. Als die tz ihr von dem Herzinfarkt von Terry Black (71, starb am 16. September im Krankenhaus Starnberg) berichtet, fragt Steeger sofort: „Was wird jetzt aus meinem Hund? Ich will ihn wieder haben! Terry hat den Hund entführt, um mich zu erpressen. Ich kämpfe um ihn!“

Steeger leidet: „Mein Hund ist meine große Liebe“

Harte Worte, doch Steeger leidet sichtlich ohne ihren vierbeiningen Begleiter, den kleinen Yorkshire-Terrier Eliza Doolittle (benannt nach dem Blumenmädchen aus My Fair Lady). „Mein Hund ist meine große Liebe. Wenn ich in ihr leeres Körbchen blicke, könnte ich heulen.“

Das tut sie beinahe am Telefon, denn sie regt sich fürchterlich auf, wenn sie die Geschichte der letzten Monate wieder erzählt: „Meine Eliza habe ich seit dem 19. März nicht mehr gesehen, da hat ihn Terry (den Namen mag ich gar nicht mehr hören) weggenommen.“

Steeger nach schwieriger Zeit: „Ich trinke höchstens mal ein Glas Rosé“

Das war der Tag, an dem die Polizei bei Steeger anrückte, weil sie angeblich selbstmordgefährdet sei. Terry hatte Steegers Frankfurter Freundin Manuela Mock alarmiert, die schließlich die Polizei rief. Steeger blieb zwar in ihrem Schwabinger Appartement, doch die Tage danach kam es zur Katastrophe. Steeger wurde fotografiert, als sie ungepflegt und alkoholisiert ins Café torkelte, die Nachbarn beschwerten sich über sie und ihre Wohnung, Rechnungen blieben unbezahlt. 

Steeger kam ins Krankenhaus, fand Hilfe bei Freunden. Schließlich rappelte sie sich wieder auf – zuletzt stand sie sogar wieder auf der Bühne (siehe Kasten). „Ich lasse jetzt regelmäßig meine Blutwerte kontrollieren. Und ich trinke höchstens mal ein Glas Rosé, da nuckel ich schon eine Stunde hin. Wenn ich spiele, trinke ich keinen Tropfen.“

Ingrid Steeger verzweifelt: „Ich weiß nicht mal, wo meine Hündin ist!“

Trotz Steegers Besserung: Ihre Hündin blieb bei Terry Black. Er behauptete – früher auch im Gespräch mit der tz – , die kleine Eliza sei verwahrlost, habe schlechte Zähne, eine Ohrenentzündung und ein ungepflegtes Fell. Er, so Terry, habe den Terrier erst einmal zum Tierarzt gebracht und wieder ordentlich aufgepäppelt.

Steeger sieht das anders. „Gut, wie ich im Krankenhaus war, hat sich Terry um sie gekümmert. Doch er hat sie einfach behalten! Ich habe Anzeige erstattet, die Polizei und einen Gerichtsvollzieher eingeschaltet. Ich weiß nicht mal, wo meine Hündin ist!“ Mehrere Male sei sie vor Terrys Türe in Starnberg aufgetaucht, doch er habe nie aufgemacht oder war nie da.

Sie will jetzt nur eines – ihren Hund zurück, ihre Ruhe und „am liebsten weg aus diesem Dunstkreis von Terry. Ich möchte gern nach Kassel ziehen. Dort auf der Wilhelmshöhe habe ich oft Theater gespielt, dort ist es schön.“

Maria Zsolnay

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