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Internationale Filmrolle

Film statt Fußball: Jimmy Hartwig goes Hollywood

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Jimmy Hartig.

München - Als Fußballer hat sich Jimmy Hartwig längst einen Namen gemacht. Nun steigt der Ex-Profi auch ins Filmgeschäft ein - und spricht in der tz über seine Rolle.

Mit einem Satz springt er von der Bierbank, schließt einen in seine muskulösen Arme: Jimmy ­Hartwig (60), Ex-Profikicker und Fußballtrainer, groß, kräftig, ist ein echtes Powerpaket. Und an diesem Montagabend richtig gut gelaunt, denn er sitzt in der Hausbox vom Schützenfestzelt, um ihn herum hübsche Mädels, Geschäftspartner, Kollegen aus der Filmbranche. Film? Bisher kannte man Hartwig ausschließlich als Theaterschauspieler, als Kaufmann Baal, Herzog Suffolk oder Woyzeck stand er auf der Bühne. „Jetzt habe ich meine erste große Filmrolle ergattert“, verrät Hartwig der tz. „Ich spiele einen Terrorchef bei den Attentaten in Paris, es ist eine internationale Kinoproduktion.“ Gedreht hat er bereits in London, Paris und Rom. „Aber mehr darf ich noch nicht verraten.“

Noch ist nicht alles abgedreht, geschnitten und fertig. Der deutsche Produzent ­Michael Simon de Normier verfilmt zurzeit das dramatische Massaker auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo, das die Welt am 7. Januar 2015 erschütterte. Dabei kamen zwölf Menschen ums Leben, darunter auch der bekannte Zeichner und Chef des Magazins Stéphane Charbonnier. Das Attentat löste in ganz Europa Solidaritätskundgebungen aus.

Normier hat für das Projekt mit dem Arbeitstitel Ich bin dann mal Charlie Hollywood-Superstars wie ­Halle Berry und Ben ­Kingsley dafür begeistern können, allerdings lief die Filmförderung nicht so, wie von Normier geplant.

Jimmy Hartwig ist stolz auf die Rolle, die er ergattert hat. „Hätte man einem Ex-Fußballer, der schon 16 Jahre lang schauspielert, gar nicht zugetraut, oder?“, scherzt er.

Und was kommt nach der anstrengenden Rolle eines Terrorchefs? „Ich werde bei den Ruhrfestspielen den Othello spielen.“ Wieder ­Theater also, aber nicht weniger brutal und blutrünstig.

Dabei entspricht das gar nicht Hartwigs Frohnatur. Der 1954 in Offenbach als Sohn eines amerikanischen Soldaten geborene Jimmy (eigentlich William Georg Hartwig) gibt vieles von dem zurück, was ihm das Schicksal geschenkt hat. So engagiert er sich beim Deutschen Fußball-Bund als Integrationsbotschafter, kämpft gegen Rassismus, Gewalt und Vorurteile. Jimmy lebt mit seiner Familie am Ammersee – noch, solange Hollywood nicht plötzlich anruft ....

Maria Zsolnay

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