Interview: Between the Buried and Me

"Wir wollen nie nur einen Sound machen"

btbam
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" Between the Buried and Me" spielen am 23. Juni im Backstage Club.

München - "Between the Buried and Me" kommen mit ihrem Mix aus Progressive Rock und Metal Core am 23. Juni in den Backstage Club. Wir trafen Bassist Dan Briggs zum Interview.

Hey Dan, beschreib Euch Jungs doch mal.

Wir sind einfach ein paar Jungs, die gern Sport schauen.

Ich vermute, die ersten Wünsche, Gründe und Intentionen eines jungen Musikers bleiben immer. Was treibt Dich bis heute an?

Seitdem ich ein Kind war, habe ich das Bedürfnis und den Drang, ein besserer Spieler zu sein. Und mein bzw. unser Hauptfokus liegt darin, niemals nur in einem Sound gefangen zu sein. Jede Band, bei der ich dabei war, ist ein Beispiel dafür.

Wie schreibt Ihr Musik, wie setzt Ihr sie um?

Die Dinge sind normalerweise gut geplant, bevor wir zusammen in einen Raum gehen und uns an die Musik machen. Manche Arrangements sind bereits abgeschlossen, andere wiederum werden erst im Studio optimiert. Aber das meiste am Musikmachen, das Songwriting, passiert Zuhause.

Was ist Eure größte Herausforderung?

Es ist möglicherweise schlichtweg die Organisation, unsere ganzen Klamotten und die Ausrüstung zwischen zwei Flügen ein- und wieder auszuladen, um die Zeit auch wirklich sinnvoll mit Musikmachen nutzen zu können. (lacht) Aber mal im Ernst: Nichts ist wirklich herausfordernd. Wir haben eine sehr, sehr gute Zeit.

Und was geht Euch besonders leicht von der Hand?

Musikschreiben ist wirklich leicht – und ein ungeheurer Spaß!

Bis heute fällt es mir schwer, Euch musikalisch einzuordnen. “Metal” scheint mir zu unvollständig. Wie würdest Du Eure Musik beschreiben?

Nun, damals, also 2000, war es mehr ein Metal- und Hardcore-Mix mit melodischen Elementen. Heute hat sich das ein wenig verändert und wir sind eine vollständige und mittlerweile sehr erfahrene Progressive-Rock- und Metal-Band.

Und was sind die großen Belange in Eurer Musik?

Oh, Weltraumreisen, Zeitreisen, Reisen via Astral-Projektion. Oder allgemein gesagt: hauptsächlich Reisen.

Wenn es gerade mal nicht um Musik – und Reisen - geht, was macht Ihr dann so?

Wir gucken Sport, ein paar von uns haben Freundinnen oder Kinder. Ich habe noch zwei andere Bands, Trioscapes and ORBS, und ich schreibe einfach immer Musik.

Was sind Deine sonstigen Interessen?

Oh, da gibt es schon einiges. Ich stehe auf Baseball und mag die Cleveland Indians. Außerdem koche ich gern leckeres veganes Essen, laufe gern, ich mag Outdoor-Abenteuer und Yoga. Ach, ja – und ich kaufe eindeutig viel zu viele Platten, CDs und sogar Kassetten.

Was ist in Deinem CD-Player aktuell zu hören?

“Throwing Copper” von Live.

Was können wir in naher Zukunft von Euch erwarten?

Wir touren, nächstes Jahr wollen wir auch wieder neue Sachen schreiben und eine DVD herausbringen. Und hoffentlich fliegen wir mal ins Weltall - irgendwann.

Danke für das Interview. Die letzten Worte sind Deine.

Das ist gruselig! Ich bin noch nicht darauf vorbereitet, an meine letzten Worte zu denken.

Interview: Bente Matthes

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