Reaktive Depression

Isabelle Horn kämpft sich zurück ins Leben

Isabell Horn bei der Premiere des Musicals Pretty Woman
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Isabell Horn bei der Premiere des Musicals Pretty Woman

Das sympathische Energiebündel hat schwere Wochen hinter sich. Mit regelmäßigen Übungen muss sich Isabelle Horn nun zurück ins alltägliche Leben kämpfen

  • Isabelle Horn (37) war am Ende ihrer Kräfte und musste sich professionelle Hilfe suchen.
  • Die Schauspielerin leidet unter einer reaktiven Depression – die Nerven liegen blank.
  • Auch die zweifache Mutter ist nur ein Mensch, der nicht immer funktionieren muss. Das Bewusstsein dessen hilft ihr zurück ins Leben.

Berlin – Isabelle Horn (37) war nicht nur bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (RTL) als Pia Koch ein absolutes Energiebündel. Auch auf ihrem Instagram-Profil besticht die Schauspieler mit ihrer positiven Ausstrahlung und nimmt die über 200.000 Follower mit auf dem privaten Weg durch die alltäglichen Herausforderungen als berufstätige Mutter zweier Wirbelwinde. Isabelle sei ein Mensch, wie jeder andere, betont sie regelmäßig auf der Social-Media-Plattform.

Für ihre Rolle als Schwester Rike in „Bettys Diagnose“ (ZDF) pendelt die Powerfrau von Berlin nach Köln und balanciert im Spagat zwischen Arbeit und Familie. Und das in dieser besonders herausfordernden Zeit für uns alle - im Dezember dann die erste Social-Media-Pause. Mitte Januar schreibt Isabelle ihren Fans, dass die dreiwöchige Unterbrechung notwendig gewesen sei. Der neue Lockdown setze Horn und ihrer Familie ebenso zu wie anderen Familien auch, schreibt das TV-Gesicht weiter. Aber es steckte tatsächlich noch mehr dahinter. Über Monate schlich sich bei der 37-Jährigen eine reaktive Depression an. Vor wenigen Wochen dann der Zusammenbruch.

Zu Gast beim RTL- „VIPstagram“ spricht die zweifache Mutter ganz offen, über die Herausforderungen der vergangenen Wochen. Die Schauspielerin kam an einen Punkt, an dem sie nur noch im Bett lag und weinte. Sogar der Gang zur Toilette war zu viel für die sonst so starke Frau. Auch für ihren Partner Jens Ackermann war dieser Zustand nur schwer zu ertragen, denn so hatte er seine Geliebte noch nie gesehen. Ackermann kenne die Mutter seiner Kinder als Powerfrau, die Dinge in die Hand nehme, so Isabelle im Interview. Die Ex-„GZSZ“-Darstellerin war sauer auf sich selbst. Isabelle konnte nicht begreifen, was mit ihr los war und wieso sie sich so anstellte, erklärte sie im „VIPstagram“. Es war klar, dass die Influencerin es nicht allein aus der Situation schaffen werde.

Die Schauspielerin suchte sich professionelle Hilfe und die Diagnose:  Reaktive Depression, die durch belastende Zustände von außen ausgelöst werde. Horn musste sich eingestehen und lernen, dass sie nur ein Mensch sei. Es sei in Ordnung, mal nicht zu funktionieren. Mit regelmäßigen Übungen kämpft sich die sympathische Frohnatur nun zurück ins Leben und teilt ihre Situation mit ihrer Community auf Instagram. Isabelle wolle ein Vorbild sein – sowohl in schlechten als auch in guten Zeiten. Hut ab für diese Offenheit, liebe Isabelle! 

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