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Jaguar-Legende mit Cathy Hummels im Cabriolet

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Jaguar-Testfahrer Norman Dewis mit Cathy Hummels im Jaguar E-Type. © Heinz Weißfuß

München - Das ist genau sein Platz: am Steuer eines knallroten Jaguar E-Type Cabriolet, neben sich eine hübsche junge Lady, unter sich ein paar Hundert PS. Norman Dewis, mittlerweile rüstige 96, bringen solche Kurven in Wallung.

Sanft streicht er über das rote Blech, „es ist einfach mein Lieblingsauto, es überträgt die Prinzipien des Flugzeugbaus auf ein Auto.“ Sagt’s und schiebt seinen Arm unter den von Cathy Hummels ....

Die Spielerfrau verzeiht der lebenden Legende den Annäherungsversuch. Der Träger des Order of the British Empire, verliehen von der Queen höchstpersönlich, ist Gentleman durch und durch, stilvoll und formvollendet wie seine große Leidenschaft: die Autos von Jaguar. Die legendärsten Modelle glänzen gerade im Showroom am Münchner Odeonsplatz – und wer kennt sie besser als Dewis selbst? 33 Jahre lang testete er die blechernen Raubkatzen, kein Typ ging in Serie, ohne dass er sein Okay gab. Er legte 400 000 Kilometer zurück, überlebte spektakuläre Unfälle und raste schon 1955 in Le Mans mit über 300 Sachen über die Rennstrecke. „Ich bin dieser Marke verfallen, ich liebe Jaguars.“ Noch heute bekommt er jedes Jahr das neueste Modell vor die Haustür gestellt. „Damit fahre ich dann meine Enkel besuchen.“ Und zwar flott: „In zehn Monaten bin ich viermal von der Polizei aufgehalten worden, weil ich zu schnell gefahren bin. Das wird teuer.“

Warum sollte es ihm auch anders gehen als dem Durchschnittsautofahrer? „Ich sehe die Blitzer oft nicht“, gesteht Cathy Hummels. „Weil ich so in Gedanken bin.“ Ordentlich Strafzettel sammelte gerade Timothy Peach ein. Der Schauspieler, der mit dem Erfolgsstück Ziemlich beste Freunde die letzten Monate gut 30 000 Kilometer zurücklegte, raste mit einem alten Benz quer durch die Republik. „Es gibt einige Porträtfotos jetzt von mir, mit ziemlich blödem Gesichtsausdruck.“

Gut, wenn man sich mit solchen Lappalien nicht rumzuärgern braucht. Die Berliner Hutdesignerin mit britischen Wurzeln, Fiona Bennett, lässt sich chauffieren. „Ich habe gar keinen Führerschein. Allerdings möchte ich ihn jetzt zu meinem 50. Geburtstag machen.“

Ebenfalls im Jaguar-Showroom dabei waren: Galerist Hubertus Reygers, selbst stolzer Besitzer zweier Oldtimer („Es sind allerdings Porsche“), ­Alexandra Polzin mit Ehemann Gerhard Leinauer, Graf Christian Bruges von Pfuhl, Ex-Mann von Kaffeegräfin Stephanie, ­Maximilian Prinz und ­Franziska Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berlebung, die am 6. August ihre kirchliche Hochzeit in nordrhein-westfälischen Bad Laasphe feiern, Michael Quinn, Enkel des Jaguar-Firmengründers Sir ­William Lyons, der britische Generalkonsul Paul ­Heardman und Gastgeber und Store-Manager ­Niklas Reissinger, der statt mit der Raubkatze täglich mit dem Drahtesel ins Geschäft fährt.

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