Schauspielerin stirbt mit 76 

„Goldfinger“-Bond-Girl Margaret Nolan ist tot

Margaret Nolan in dem Film „Goldfinger“ mit Sean Connery als James Bond
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Margaret Nolan wurde in „Goldfinger“ berühmt

Große Trauer um Margaret Nolan. Im Alter von 76 Jahren ist die Schauspielerin gestorben.

  • Die Schauspielerin Margaret Nolan ist gestorben - sie wurde 76 Jahre alt.
  • Weltweiten Ruhm erlangte Nolan als Bond-Girl im Bond-Streifen ‘James Bond 007 – Goldfinger’, in dem sie neben Sean Connery zu sehen war.
  • Schauspielkollege Edgar Wright gab die traurige Nachricht bekannt.

London – Die britische Schauspielerin Margaret Nolan ist im Alter von 76 Jahren verstorben. Zunächst teilte Regisseur und Schauspieler Edgar Wright, mit dem sie im vergangenen Jahr für den Film „Last Night in Soho“ zusammengearbeitet hatte, die traurige Nachricht via Social Media mit. Mittlerweile bestätigte auch ihr Sohn Oscar Deeks gegenüber dem US-Magazin “Variety” den Tod der Britin. Demnach sei Nolan bereits vergangenen Montag, den 5. Oktober, gestorben.

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It’s my sad duty to report that actress and artist, the magnificent Margaret Nolan has passed away. She was the middle of the Venn diagram of everything cool in the 60's; having appeared with the Beatles, been beyond iconic in Bond and been part of the Carry On cast too. She was the gold painted model in the Goldfinger title sequence and poster (she also played Dink in the movie), she appeared the classic A Hard Day's Night, Carry On Girls, No Sex Please We're British and many others, frequently sending up her own glamourpuss image. She also appeared in five Spike Milligan Q series and on Steptoe & Son, The Likely Lads, Morecambe & Wise and The Sweeney. She became deeply involved in political theatre and more recently created visual art; deconstructed her own glamour modelling in a series of photomontages. I got to work with her last year as she plays a small role in Last Night In Soho. She was so funny, sharp and full of the most amazing stories. I’m so glad I go to know her. My heart goes out to her family and all that loved her. She will be much missed x

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Edgar Wright beginnt seinen Beitrag auf Instagram zum Tod der britischen Künstlerin mit den Worten, dass es seine traurige Pflicht sei, mitzuteilen, dass die Schauspielerin und Künstlerin, die großartige Margaret Nolan, verstorben sei. Sie sei mit allem verbunden gewesen, was in den 1960er Jahren cool war, schreibt er weiter. So sei sie mit den Beatles aufgetreten und wurde durch Bond zu einer Ikone. Wright erinnert zudem daran, dass Nolan das goldbemalte Model in der “Goldfinger”-Titelsequenz und auf dem “Goldfinger”-Poster war. Auch auf die gemeinsamen Dreharbeiten mit Margaret nimmt der Schauspieler Bezug. Sie sei so lustig, scharfsinnig und voller unglaublicher Geschichten gewesen. Er sei so froh, dass er sie kennenlernen durfte. Sein Herz sei bei ihrer Familie und bei allen, die sie geliebt hätten. Sie werde sehr vermisst werden, so der der “Star Wars: Die letzten Jedi”-Star. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine weiteren Details zur Todesursache bekannt gegeben worden.

Margaret Nolan feiert ihren Durchbruch neben den The Beatles und Sean Connery

Margaret Nolan wurde am 29. Oktober 1943 in Somerset, England, geboren und wuchs in London auf. Sie arbeitete zunächst als Model, bevor sie in Fernsehshows und Theaterproduktionen mitwirkte. Einem breiteren Publikum wurde Nolan dann durch Filme wie „Yeah! Yeah! Yeah!” von 1964 an der Seite der The Beatles bekannt. Durch ihre Rolle im Bond-Streifen “Goldfinger” (1964), in dem sie die Masseurin Dink mimte, schaffte sie ihren internationalen Durchbruch. 1965 war die Britin im “Playboy” zu sehen - es handelte sich dabei um eine Sonderausgabe mit “James Bond”-Girls. 1967 bis 1972 war die Margaret Nolan mit ihrem britischen Schauspielkollegen Tom Kempinski verheiratet.

Mitte der 80er Jahre zog sich Nolan weitestgehend aus der Schauspielerei zurück. Sie ist nach Spanien gezogen, um sich auf die Permakultur zu konzentrieren. Später arbeitete sie auch als Künstlerin und wandte sich der Erstellung von Fotomontagen zu, die in Galerien in ganz London ausgestellt wurden.

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