007-Agent

Bond-Darsteller Craig im tz-Interview: "Ich bin dick geworden"

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Daniel Craig in Position.

Berlin - Daniel Craig spielt zum dritten Mal den Actionhelden James Bond. In der tz verrät er, warum es beim 007-Streifen "Spectre" wenig nackte Haut zu sehen gibt.

Dunkelblauer Blazer, Einstecktuch, Jeans – der goldene Ehering blitzt im Licht – so erscheint Daniel Craig (47) zum 13-Minuten-Interview mit der tz im Berliner Nobelhotel Adlon und grüßt britisch-galant mit einem Lächeln: „Ich freue mich sehr.“ Die gletschereisblauen Augen sind zwar zum Dahinschmelzen, aber der klare, feste Blick sagt: Auch in diesem Mann steckt die Entschlossenheit eines James Bond.

Sprechen Sie die Leute auf der Straße auch mal als Mr. Bond an?

Daniel Craig: Ja, dauernd, ja. Eine andere abscheuliche Seite dieser Rolle (lacht und setzt sein ironisches Pokerface auf). Sie rufen mich Mr. Bond, Daniel, Blondie, was auch immer...

Was ist das Schwierigste an dieser Rolle James Bond?

Craig: Das Küssen ist schrecklich... Nein, im Ernst: Es ist nichts furchtbar Schwieriges an der Rolle. Es ist eine große Herausforderung, ja. Aber was ich daran liebe: Ich liebe diese Arbeit! Ich liebe es, mit diesen Leuten zu arbeiten! Ich bin Schauspieler und habe ganz jung angefangen, und das ist, was ich immer wollte: mit den besten Leuten zu arbeiten, die es gibt.

Könnte das Ihr letzter Bond gewesen sein?

Craig: Viele Leute sagen das (lacht).

Ihr Bond-Girl, Léa Seydoux, hat diesmal überlebt – ein Hinweis, dass Sie als Bond Ihren Dienst quittieren – für die Liebe ...?

Craig : Ach, wir wollten einfach eine romantische Geschichte, eine Liebesgeschichte erzählen.

In „Spectre“ zeigen Sie nur im Trailer Haut, wo Sie doch so hart für diese Rolle trainiert haben. Wir Frauen hätten gern mehr davon gehabt...

Craig: Ich bin dick geworden (lacht)! Ach, ich hab es ja gemacht, Sie müssen sich einfach die früheren Filme ansehen!

James Bond Darsteller Craig über den Luxus von 007

007 lebt den Luxus –feine Anzüge, schöne Autos – Sie auch?

Craig: Ein bisschen, nicht übertrieben. Aber ich liebe und schätze schöne Anzüge – mein Großvater war Herrenschneider, so haben wir Zu Hause auch immer über gute Schneiderarbeit gesprochen. Ich bin glücklich, dass ich ein paar gute Anzüge habe und natürlich – ich liebe auch Autos. Früher konnte ich mir das alles nicht leisten, heute habe ich etwas mehr Möglichkeiten.

Welchen Aston Martin hätten Sie lieber – den DB 5 oder den DB 10?

Craig: An einem kalten Morgen – den DB 10. Der springt an. Aber der DB 5 ist natürlich wunderschön.

Früher oder später werden Sie Ihren Dienst als James Bond dann doch quittieren – haben Sie Angst davor?

Craig: Nein, gar nicht. Ich bin so stolz auf die Filme – sie sind ein großer Teil meines Lebens, ich habe jeden Moment genossen, sie zu machen. Was immer passieren wird, ich könnte nicht glücklicher darüber sein, über das was war. Es ist sehr befriedigend, aber ich werde es auch nicht vermissen.

Könnte auch ein Farbiger Ihr Nachfolger werden, eine Frau oder ein Homosexueller?

Craig: Es ist alles möglich – denn es ist ein Film, es ist alles eine Frage der Fantasie.

US

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