Großer Abschied für Hamburger Schauspieler 

Jan Fedder (ARD): Abschied von "Großstadtrevier" - TV-Star bekommt Extradreh

Jan Fedder hinterlässt nach seinem Tod eine Lücke in der ARD-Serie "Großstadtrevier". Nun wurde enthüllt, wann er das letzte Mal als "Dirk Matthies" zu sehen ist.

  • ARD-Schauspieler Jan Fedder verstarb im letzten Dezember mit 64 Jahren in Hamburg
  • Seit 1992 spielte er in über 400 Folgen den Polizisten Dirk Matthies im "Großstadtrevier"
  • Seine Schauspielerkollegen kamen für den Extradreh einer längeren Abschiedsfolge zusammen

Hamburg - Noch immer sitzt die Trauer nach dem Tod von "Großstadtrevier"-Star Jan Fedder*, der im Dezember vergangenen Jahres in Hamburg verstarb, tief. Nicht nur in der Serie "Neues aus Büttenwarder" hinterlässt er eine Lücke, vor allem der Polizist Dirk Matthies wird allen in der ARD-Serie "Großstadtrevier" fehlen. Nun enthüllte der Sender einige Geheimnisse rund um Fedders letzten Auftritt. 

Jan Fedder (ARD): "Wenn ich nicht mehr drehen darf, dann falle ich tot um" 

"Ich bin der Neue"- mit diesen Worten trat Jan Fedder als "Dirk Matthies" 1992 seinen Dienst im "Großstadtrevier" auf dem Hamburger Kiez an. In der mittlerweile zum Kult gewordenen ARD-Serie kümmerte er sich in über 400 Folgen um die großen und kleinen Nöte der Bürger rund um den Hamburger Hafen. Die Rolle war dem gebürtigen Hamburger auf den Leib geschneidert, auch wenn nicht immer alles für ihn glatt lief. Wegen eines Mundhöhlen-Karzinoms musste er 30 Mal bestrahlt werden und verpasste Dreharbeiten zu mehreren Staffeln des "Großstadtreviers", wie nordbuzz.de* berichtet.

Nach seiner vorläufigen Rückkehr an das Set berichtete er, dass ihm die Zwangspause sehr schwergefallen sei. Die Zeit mit dem Krebs sei die schlimmste seines Lebens gewesen, so Jan Fedder. Doch aufhören kam für den Vollblutschauspieler nicht infrage, noch bis kurz vor seinem Tod verkörperte er den raubeinigen Polizisten "Matthies" vor der Kamera - denn "wenn ich nicht mehr drehen darf, dann falle ich tot um. Dann ist es vorbei", erzählte der TV-Star. Wie seine Frau Marion sei das "Großstadtrevier" "eine unendlich tiefe, große Liebe gewesen", berichtete die TV-Legende aus Hamburg*.

Jan Fedder (ARD): Abschied in der Serie "Großstadtrevier" 

Der verstorbene Jan Fedder wird am 23. März zum letzten Mal als "Dirk Matthies" in der ARD-Serie "Großstadtrevier"* zu sehen sein, in der Folge "Schlüsselmomente". Der Abschied von Fedder soll jedoch erst einige Episoden später erfolgen.  Denn, obwohl die Staffel bereits abgedreht war, kamen alle Schauspieler nochmals für einen Extradreh zusammen. Diese Abschiedsfolge soll nach ARD-Sprecher Bernd Möllmann am 4. Mai laufen. "Das wird eine ganz besondere Folge, und die wird auch länger als die anderen", so Möllmann gegenüber dem 'Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)'.  

"Großstadtrevier"-Fans können gespannt sein, denn Revierleiterin "Küppers" (Saskia Fischer) erhält einen Abschiedsbrief von "Dirk Matthies", der sie sprachlos macht. Zu diesem Zeitpunkt ist für die Serienkollegen klar: "Matthies" kommt nicht zurück. "Jan Fedder hat das 'Großstadtrevier' über Jahrzehnte mit seinem unverwechselbaren Charakter geprägt. Wir wären den vielen Menschen und ihrer großen Anteilnahme nach seinem Tod nicht gerecht geworden, hätten wir mit seinem abschied bis zum nächsten Jahr gewartet", berichtet Diana Schulte-Kellinghaus (NDR), ausführende Produzentin der Serie.  

Jan Fedder hinterlässt nach seinem Tod eine Lücke in der ARD-Serie "Großstadtrevier". Nun wurde ein Geheimnis über seinen letzten Auftritt enthüllt.

Da die Dreharbeiten abgeschlossen sind und die Produktion der nächsten Staffel erst Ende Mai beginnen, ist es jedoch unwahrscheinlich, dass Fedders Schauspielkollegen sich die Abschiedsfolge gemeinsam ansehen werden. "Da kommen die Schauspieler vorher nicht mehr alle zusammen", sagte ARD-Sprecher Möllmann. 

Jan Fedder (ARD): Traurige Nachricht für Fans von "Neues aus Büttenwarder"

Neben dem "Großstadtrevier" hinterlässt Jan Fedder ebenfalls ein Loch im Ensemble der NDR-Kultserie "Neues aus Büttenwarder". Auch hier spielte Fedder über mehr als 20 Jahre einen kantigen Norddeutschen. Einen besonderen Abschied wird Jan Fedder von seinen "Neues aus Büttenwarder"-Kollegen jedoch nicht bekommen. Wie sein Spielpartner Sven Wallser (57) gegenüber 'Bild' mitteilte, geht die Serie mit "Tatort"-Star Axel Millberg (63) weiter. Betroffen ist er trotzdem: "Es ist wie in einer Familie, in der plötzlich einer nicht mehr da ist". Derweil wurde enthüllt, dass Jan Fedder nicht nur seine "Großstadtrevier"-Serie liebte, sondern auch den Luxus. Jan Fedder hinterlässt beim "Großstadtrevier" eine große Lücke. Nun sprach eine Kollegin und Freundin über den Verlust. Im April erscheint nun die Biografie von Jan Fedder und der tote ARD-Star gewährt einen tiefen Einblick in sein Privatleben. Kurz nachdem seine Biografie erschienen war, gab Autor Tim Pröse noch mehr intime Einblicke in das Leben von Jan Fedder. Knapp vier Monate nach dem Tod von Jan Fedder wurde nun das schlichte Holzkreuz auf dem Friedhof gegen den richtigen Grabstein ausgetauscht.

Quelle: nordbuzz.de

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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