Auf der Reeperbahn

Jan Fedder: Hamburgs CDU will Platz nach TV-Legende benennen

TV-Schauspieler Jan Fedder sitzt neben einer Fernsehkamera lässig auf der Kante eines Schreibtisches.
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Soll Namenspate für einen Platz in Hamburg werden: der verstorbene TV-Schauspieler Jan Fedder.

Vor einem Jahr starb Jan Fedder. Nun will die CDU dem ARD-Schauspieler mitten in Hamburg einen eigenen Platz widmen – doch dafür braucht es eine Ausnahme in der Stadtverordnung.

Hamburg – Vor einem Jahr starb TV-Schauspieler Jan Fedder in Hamburg, doch in den Herzen der Fans lebt er weiter. Die nicht nachlassende Popularität will die CDU-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft nun auf ganz besondere Weise ehren: So soll nach der Kiez-Legende ein Platz in Hamburg-St. Pauli benannt werden, berichtet nordbuzz.de*. „Jan Fedder war einer der ganz großen Volksschauspieler. Mit seinem Tod hat Hamburg ein Original verloren, dessen Charme, Strahlkraft und Integrität unsere schöne Hansestadt weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt machte“, erklärte André Trepoll, Sprecher der CDU-Fraktion für die Bezirke. Für das Anliegen habe man bereits einen entsprechenden Antrag in der Bürgerschaft eingebracht, hieß es.

Die ARD-Legende hatte in seiner Rolle als Dirk Matthies in der Serie „Großstadtrevier“ absoluten Kult-Status erreicht. Dementsprechend könnte nach den Vorstellungen der Union nun ein Teil des Spielbudenplatzes in St. Pauli umbenannt werden – nahe an dem Drehort der TV-Produktion. Ob dies am Ende allerdings Wirklichkeit wird, hängt noch von einigen Faktoren ab. Eigentlich sehen die Regelungen in Hamburg vor, dass dies frühestens zwei Jahre nach dem Tod einer Persönlichkeit möglich ist. Mit dem Antrag in der Bürgerschaft drängt die CDU nun auf eine Ausnahme. Grundsätzlich signalisierte die rot-grüne Landesregierung aber bereits Zustimmung. // *nordbuzz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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