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„Makxit“? Japanische Prinzessin Mako heiratet bürgerlichen Mann – nun zieht es sie in die USA

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Von: Yasina Hipp

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Ohne große Feierlichkeiten gaben sich die japanische Prinzessin Mako und ihr bürgerlicher Mann Kei Komuro das Ja-Wort. Das bringt einige Konsequenzen für Mako mit sich.

Japan - Ein hellgrünes Kleid, ein Blumenstrauß mit rosafarbenen Blüten, die Haare zu einem Dutt gesteckt, eine zarte Perlenkette. Die Hochzeit der japanischen Prinzessin Mako fiel sehr sparsam aus - auf eine sonst übliche Zeremonie mit traditionellen Riten wurde verzichtet. In einem schlichten, bürokratischen Akt gaben sich Prinzessin Mako und ihre Jugendliebe, der bürgerliche Kei Komuro, das Ja-Wort. Auf diesen Moment haben die beiden lange warten müssen. Immer wieder stieß die Liebe auf Widerstand und Ablehnung - die Kritik hält bis heute an.

Prinzessin Mako und Kei Komuro: Eine bewegende Liebesgeschichte

Mako, Tochter von Kronprinz Fumihito von Akishino und Nichte des japanischen Kaisers Naruhito, kennt den 30-jährigen Kei Komuro schon lange. Im Jahr 2012 haben sich die beiden an der Uni in Tokio kennengelernt, 2018 wollten sie eigentlich schon einmal heiraten. Aber: Die Hochzeit platzte.

Über Komuros Familie kamen Informationen ans Licht, die der japanischen Kaiserfamilie nicht passten - so wurde die Hochzeit abgesagt. Eine räumliche Trennung - Komuro studierte Jura in den USA - sollte die Liebe der beiden beenden. Doch der Plan ging nicht auf. Die 30-jährige Prinzessin setzte sich durch und erkämpfte sich den Segen und die Zustimmung ihres Vaters.

Prinzessin Mako und ihr Ehemann Kei Komuro bei der Trauung.
Die japanische Prinzessin Mako gibt ihrem Mann das Ja-Wort. © Pool SIPA/dpa/Nicolas Datiche

Mako Komuro nun keine Prinzessin mehr

Das Paar war jahrelang negativer Kritik ausgesetzt. Von der eigenen Familie, der Presse und der Bevölkerung. Dieser stetige Druck löste, laut japanischem Haushofamt, bei Mako eine Posttraumatischen Belastungsstörung aus. In einem Pressestatement berichtete sie von ihren Ängsten: „Aus irgendeinem Grund wurden falsche Informationen wie unmissverständliche Tatsachen behandelt - und ich hatte Angst, wie sich diese grundlosen Geschichten verbreiteten.“

Jetzt haben sich die beiden endlich gegen jegliche Kritik von außen durchsetzen können und sind Mann und Frau. Mit der Heirat eines Bürgerlichen scheidet Mako aus dem kaiserlichen Hause aus und ist von nun an keine Prinzessin mehr. Zudem verzichtet die junge Frau auf die Mitgift in Höhe von einer Million Euro.

„Makxit“: Mako und Kei Komuro zieht es in die USA

Kei Komuro arbeitet inzwischen in einer New Yorker Anwaltskanzlei. Seine Frau Mako wird nun zu ihm in die Vereinigten Staaten ziehen. Dort wird sie fernab von uralten Riten und restriktiven Regeln des Kaiserpalastes ein freies Leben führen können. Dieser Schritt erinnert stark an Meghan und Harry, die sich Anfang des Jahres vom britischen Königshaus lösten und nun in Amerika wohnen.

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