Circus-Halligalli-Star im Kreuzfeuer

Joko Winterscheidt löst mit Profilbild Shitstorm aus

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Joko Winterscheidt

Köln - Über 93.000 Likes, 2000 Mal geteilt und mehr als 2200 Kommentare: Show-Moderator Joko Winterscheidt wirbelt mit einem Facebook-Post die Online-Welt auf - mal wieder.

„Artikel 14: Jeder hat das Recht auf Asyl“ - diesen Grundsatz hat Joko Winterscheidt auf seiner Facebook-Seite gepostet. Stylisch, in lässiger Jeans und Lederjacke, hält er den Artikel aus dem Grundgesetz, mit Filzstift auf einen ausgerissenen Pappkarton geschrieben, in die Kamera. Doch anstatt unterstützender Worte erhält der 36-Jährige ordentlich Gegenwind im Netz. 

Facebook-Nutzer werfen Joko Eigen-PR vor

 „Asyl, Asyl, ich kann es nicht mehr hören“, ist einer der harmloseren Kommentare. Viele werfen Winterscheidt vor, schon seit längerem reine PR mit Flüchtlingsthemen zu betreiben. „Leute echt, mit so einer Schwachsinns-Kampagne gewinnt ihr keine Fans mehr, im Gegenteil“, schreibt ein User. Ein Anderer wird noch deutlicher: “Joko, melde dich wieder mit einem Bild von Flüchtlingen in deinen Privatgemächern. So einen Wisch kann doch jeder hochhalten. Publicity!“

Rassistische Kommentare

Der Vorwurf, Werbung mit der Not unschuldiger Kriegsflüchtlinge zu machen, ist die eine Seite des Gegenwinds. Offener Rassismus die andere: „Wäre ich ein Flüchtling und würde aus einem Kriegsgebiet kommen und das schöne Deutschland würde mich aufnehmen, wäre es mir egal, ob ich auf der Straße schlafen würde. Denn hier weiß ich, dass ich sicher bin! Also wieso haben diese hu*** noch Ansprüche..?“, kommentiert ein Nutzer. 

Mehr als 93.000 Facebooker haben Winterscheidts Post von vor zwei Tagen geliked, gut 2000 geteilt und weit über 2200 - zumeist sehr rüde - kommentiert. 

js

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