Pro7-Moderator auf München-Besuch

Joko Winterscheidt im Interview: „Es war die beste Zeit meines Lebens“

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Spaß beim Interview-Termin: Joko Winterscheidt bittet tz-Kolumnistin Teresa Winter zum Selfie.

Joko Winterscheidt ist ein Tausendsassa. Bei seinem München-Besuch nimmt sich der Pro7-Moderator Zeit, um über seine früheren und aktuellen Projekte zu sprechen.

München - Er kann alles! Auch abkassieren. Joko ­Winterscheidt (39) kam am Donnerstagabend in den S.-Oliver-Store in der Kaufingerstraße, um dort an der Kasse zu stehen. Eine PR-Aktion, die für einen vollen Laden sorgte. Jeder, der etwas kaufte, wurde von Joko bedient - besonders zeitintensiv mit Umarmung, Selfie und Autogrammkarte. Lässig lächelte der Fernsehstar immer und immer wieder in die Handykameras, gab Statements und ließ flotte Sprüche los - auch über ein Megafon. „Wie geht’s euch so?“, brüllte er in die Menschenmenge. Die überwiegend jungen Fans waren begeistert. Manche kamen von weit her angereist, andere schwänzten für den beliebten Moderator sogar die Schule!

Auch Geschenke gab es für Joachim, wie Joko eigentlich heißt. Darunter Schnaps und ein Rouladenkochbuch. „Die nehmen sich Zeit, meine Sendung anzuschauen, dann nehme ich mir auch Zeit, sie anzugucken“, sagte er. Wie lustig Joko drauf ist, zeigte er dann auch im Interview mit tz-Kolumnistin Teresa Winter. Beim gemeinsamen rumblödeln machte er ihr erst ein Duz-Angebot, dann sprach die coole Socke über sein Faible für Socken und seine Freundschaft mit Matthias ­Schweighöfer.

Du hattest ja selbst mal ein Modelabel mit Schauspieler Matthias Schweighöfer? Bist du modebewusst?

Winterscheidt: Ja, das hatten wir, aber das war eher der Ansatz, dass wir darauf hinweisen wollten, dass teilweise unter widrigsten Umständen produziert wird. Wir wollten einfach mal versuchen, ob man es mit einer Marke, die in Deutschland zu Hause ist, schaffen kann, aber wir hatten einfach viel zu wenig Ahnung vom Modegeschäft. Tendenziell würde ich mich weder als modisch bezeichnen noch würde ich mir einen Stil zuordnen, ich ziehe das an, was mir gefällt.

Was trägst du besonders gern?

Winterscheidt: Natürlich von Jungfeld-Socken!

An dem Socken-Start-up bist du beteiligt?

Winterscheidt: Ja!

Wie viel Paar Socken hast du?

Winterscheidt: Seitdem ich bei von Jungfeld drin bin, definitiv mehr als vorher. Früher habe ich immer nur schwarze Socken besessen, weil es immer so einfach war, dass man auch die nichtpassenden Paare miteinander kombinieren kann. Jetzt habe ich bestimmt 70/80 Paar Socken, ich habe nichts mehr als Socken in meinem Schrank. Aber ich sitze halt an der Quelle und wäre ja dumm, wenn ich das nicht nutzen würde...

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Du investierst auch in Gin! Gibt’s neue Start-ups, die du unterstützt?

Winterscheidt: Nein. Ich bin auch vorsichtiger geworden. Ich bin zwar immer noch sehr leicht zu begeistern, das ist generell ein Problem von mir, aber ich verstehe das ja als Altersvorsorge, und da bringt es nichts, wenn die Start-ups den Bach runtergehen.

Mit Schweighöfer hast du auch eine Werbeagentur und ihr macht zusammen Wein...

Winterscheidt: Ja, der Matthi und ich sind sehr gute Freunde, wir sind wie Brüder.

Spielst du mal wieder in einem seiner Filme mit, wie damals in Der Nanny?

Winterscheidt: Ich denke, wenn das damals gut gewesen wäre, hätte ich schon längst wieder ein Angebot bekommen, aber da kam nie was...

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Dafür hast du jetzt deine eigene Zeitschrift!

Winterscheidt: Ja. Sie heißt JWD. Joko Winterscheidts Druckerzeugnis! Seit einem Jahr arbeiten wir daran und es war die beste Zeit meines Lebens. Ich glaube, wenn man Bock auf mich hat, kann man was mit dem Magazin anfangen, aber mein primäres Ziel ist jetzt nicht zu sagen, nur weil ich da vorne drauf bin, sollen es meine Fans kaufen, sondern es ist ein sehr gut gemachtes Reportagemagazin, was mir so vorher gefehlt hat in Deutschland.

Liest du oft Zeitschriften?

Winterscheidt: Ich liebe Magazine über alles! Ich kaufe sehr wenig Sachen, aber Magazin kaufe ich noch und nöcher!

Wie viel Joko steckt in dem Magazin?

Winterscheidt: Ich bin ultra glücklich darüber, dass ich ein wahnsinniges Team gefunden habe, denn am Ende bin ich nur der Typ da vorne auf dem Cover drauf. Ich kann nicht 164 Seiten füllen, das machen tatsächlich die Wahnsinnigen in der Redaktion und die reisen auch an die verrücktesten Orte dieser Welt um da die Geschichten zu finden, die wir brauchen. Aber ich bin jede Woche in der Redaktion, das ist schon zeitintensiv. Denn wenn ich irgendwo dabei bin, dann bin ich da auch mit Haut und Haaren drin.

Lange Zeit untrennbar: An der Seite von Klaas Heufer-Umlauf (l.) wurde Joko Winterscheidt bekannt.

Du und Klaas habt so lange gemeinsam moderiert, jetzt macht ihr beide eher Soloprojekte. Warum?

Winterscheidt: Das ist so lustig, dass alle sagen, wir machen jetzt mehr solo, denn das stimmt eigentlich gar nicht! Wir machen die Samstagabendsendungen immer noch gemeinsam. Klaas macht jetzt ne unglaublich gute Latenight, die ich über alles liebe, und ich werde mich auf den Abend konzentrieren. Ansonsten schauen wir, was noch so kommt. Klaas und ich haben auch eine Firma zusammen, sehen uns sehr häufig und telefonieren fast täglich, also das ist fast mehr als früher!

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Du wirst nächstes Jahr 40!

Winterscheidt: Ja, das finde ich super! Ich habe das Gefühl, dass ich zum ersten Mal erwachsen werde. Denn irgendwie mit 20 ist nichts passiert, mit 30 nicht, mit 35 nicht. Jetzt muss was passieren...

Was soll passieren?

Winterscheidt: Ich nehme mir seit Jahren vor, weniger zu arbeiten, das hat mäßig funktioniert. Ich glaube, dass das mit 40 auch nicht funktioniert, aber es wäre schön!

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Joko und Klaas machen sich über „taff“ lustig. Das Moderatoren-Duo zieht über Beiträge her. Darum war die Sendung trotzdem ein Erfolg.

Interview: Teresa Winter

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