Hollywood-Skandal

Jolie und Paltrow outen sich als Weinstein-Opfer

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Filmproduzent Harvey Weinstein

Nach Belästigungsvorwürfen gegen einen der einflussreichsten Produzenten Hollywoods, Harvey Weinstein, melden sich nun zwei weitere prominente Opfer: Angelina Jolie und Gwyneth Paltrow.

Los Angeles - Der Harvey Weinstein-Skandal hat eine Lawine von neuen Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung ausgeloest. Jetzt melden sich auch zwei Oscargewinnerinnen zu Wort. Gwyneth Paltrow und Angelina Jolie outen sich als Opfer des mächtigen Hollywood Produzenten.

Paltrow verriet der „New York Times“, dass sie mit 22 von Weinstein für den Film „Emma“ angeheuert wurde – die Rolle, die sie zum Star machen würde. Vor dem Dreh habe sie der Mann, „den ich als meinen netten Onkel Harvey ansah“, in seine Suite im Peninsula Hotel von Beverly Hills eingeladen. Dort habe er versucht, Paltrow zu massieren und in sein Schlafzimmer eingeladen. Die geschockte Gwyneth („Ich war ein kleines Maedchen, das völlig starr vor Angst war“) floh und vertraute sich ihrem damaligen Freund Brad Pitt an. Laut Paltrow habe Pitt dann Weinstein bei einer Premiere abgefangen und „ihm gesagt, dass er mich nie wieder anfassen soll.“ Laut New York Times bestätigte Pitt die Version der Ereignisse.

Paltrow hatte Angst ihre Rolle zu verlieren

Kurz darauf habe Weinstein wutentbrannt bei Paltrow angerufen: „Er hat mich angebrüllt, wie ich den Vorfall nur anderen verraten könnte. Er hatte erwartet, dass ich das geheim halten würde. Ich hatte solche Angst, ich würde meine Rolle in Emma verlieren.“ Stattdessen wurde aus der Beziehung von Weinstein und Paltrow wieder eine rein professionelle und Paltrow gewann 1999 für ihre Hauptrolle im Weinstein-Film „Shakespeare in Love“ den Oscar.

Jolie: „Danach nie wieder mit ihm zusammengearbeitet“

Auch Jolie sprach in der „New York Times“ über „eine schlechte Erfahrung, die ich mit Harvey Weinstein gemacht habe.“ Der habe ihr 1998, als Jolie im Miramax-Film „Leben und lieben in LA“ die Hauptrolle hatte, in einem Hotelzimmer sexuelle Avancen gemacht – die Angie abgewert hatte. Jolie: „Ich habe danach nie wieder mit ihm zusammengearbeitet und andere vor ihm gewarnt. Diese Verhalten gegenüber Frauen, egal in welcher Branche, ist einfach nicht akzeptabel.“

Paltrow unterstreicht die Meinung ihrer Kollegin: „Diese Art, Frauen zu behandeln, muss jetzt aufhören.“ 

In einem Interview mit der New York Post zeigt Weinstein jedoch keine Reue. Viel mehr sieht er sich cnith genug gewürdigt und als Held der Frauen. 

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