Rakers‘ Hahn heißt Jan Hofer

Judith Rakers: „Ich kann doch meinen Chefsprecher nicht essen”

Judith Rakers, Sprecherin der Tagesschau
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Judith Rakers, Sprecherin der Tagesschau

Judith Rakers hat sich ihren Traum vom Gemüseanbau erfüllt - auch Hühner und Hähne hält sie. Einen Hahn hat sie nach ihrem ehemaligen Chef benannt.

  • Judith Rakers lebt am Stadtrand von Hamburg und baut dort ihr eigenes Gemüse an.
  • Auch Hühner und zwei Hähne haben bei ihr im Garten ein Heim gefunden.
  • Einem Hahn hat sie auf einen ganz besonderen Namen getauft: Jan Hofer.

Hamburg Judith Rakers hat sich den Traum ihrer eigenen kleinen Gemüsefarm erfüllt. 20 Jahre lang lebte sie im Herzen der Hansestadt Hamburg, doch dann hatte die „Tagesschau”-Sprecherin die tiefe Sehnsucht aufs Land zu ziehen und wieder mehr mit der Natur verbunden zu sein. Gesagt getan!

Nun hat sie sich ihren Traum vom Home Farming - also dem Anbau und der Verarbeitung von Lebensmitteln - direkt vor Tür, im heimischen Garten erfüllt. Dort pflanzt sie ihr eigenes Obst und Gemüse an und kann sich mittlerweile selbst versorgen. Doch da die beliebte Moderatorin nicht auf das ein oder andere Frühstücksei am Morgen verzichten wollte, hält Rakers auch einige Hühner und zwei Hähne - und ein Hahn hat einen ganz besonderen Namen: er hört auf den Namen Jan Hofer. Ursprünglich sollten auch die Hühner mal zum Eigenverzehr vorgesehen sein - das bringt das Nachrichten-Gesicht aber mittlerweile nicht mehr beziehungsweise noch nicht übers Herz. Die Hühner seien mittlerweile wie Haustiere für sie und hätten sogar Namen. So heiße ein Hahn Giovanni, der andere Jan, nach Jan Hofer, so Rakers im dpa-Interview und erklärt dann, sie könne doch nicht ihren Chefsprecher essen - selbst wenn er jetzt im Ruhestand sei. Ob der andere Hahn dann wohl nach ihrem „3nach9”-Co-Moderator Giovanni di Lorenzo benannt ist?

Ihre Einstellung zum Thema Hühner und Eigenverzehr hat sich geändert

Früher stand sie dem Thema des Verzehrs von Hühnerfleisch noch anders gegenüber, wie die 45-Jährige gesteht. Früher hätte sie gesagt, wer Hühnerfleisch isst, der sollte auch die eigenen Hühner essen können. Denn nur dann hätte man auch alles unter Kontrolle. Von der Aufzucht über das Futter bis hin zu den Medikamenten. Da hatte sie aber selbst auch noch keine Hühner. Damit Judith aber trotzdem ab und an Fleisch auf dem Teller hat, greift sie auf die Alternative, den Supermarkt, zurück. Sie hole das Bio-Hühnerfleisch weiterhin aus dem Supermarkt. Solange, bis das Thema für sie nicht mehr so emotional sei, erklärt die ARD-Moderatorin weiter.

Judith Rakers veröffentlichte kürzlich ihr neues Buch „Home Farming - Selbstversorgung ohne grünen Daumen”. Darin schreibt sie über ihre Liebe zum Gärtnern und Gemüseanbau. Geschrieben hat sie das Buch im vergangenen Jahr, während Corona die ganze Welt lahm legte. Dass sie einmal einen Ratgeber zu einem solchen Thema, das ihr so am Herzen liegt, schreiben würde, hätte sie dennoch wohl selbst am wenigsten gedacht. Denn sie gesteht, dass sie anfangs“ein absoluter Vollhonk“ im Gärtnern war.

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