Einfach nur verrückt!

Fan lässt sich in Justin Bieber umoperieren

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Justin Bieber bei einem Konzert in Südkorea

New York - Das hat mit normalem Fantum kaum mehr etwas zu tun: Ein fanatischer Anhänger hat sich durch einen mehrere Jahre dauernden Eingriff in "Justin Bieber" umoperieren lassen.

Fan kommt von fanatisch: Ein Fan von Justin Bieber aus Los Angeles hat nach einem Bericht der britischen Daily Mail 100.000 Dollar ausgegeben, um wie der kanadische Popstar auszusehen. Die Operationen erstreckten sich demnach über fünf Jahre und gaben dem heute 33-Jährigen ein völlig neues Gesicht. Der Mann, selbst Sänger, habe sich das Kinn kürzen, die Wangen aufpolstern und die Augenlider verändern lassen.

„Als Bieber so richtig berühmt wurde, war sein Gesicht überall zu sehen. Und ich dachte ständig: "Wow, so möchte ich auch aussehen"“, sagte der Kalifornier dem Blatt.

Hier finden Sie ein Bild des Justin-Bieber-Fans

Er sei 2008 mit einem Bieber-Bild zu einem Schönheitschirurgen gegangen und habe sich zuerst für 21.000 Dollar (15.400 Euro) den Haaransatz verändern lassen. Dann kamen weitere Operationen dazu, die letzte sei ein Eingriff an den Mundwinkeln gewesen. Damit habe er das „jungenhafte Lächeln“ des heute 19-Jährigen kopieren wollen.

So schnuckelig ist Justin Bieber

Justin Bieber, geboren am 1. März 1994, wuchs ohne Vater bei seiner alleinerziehenden Mutter in Ontario, Kanada auf. Seinen deutschen Nachnamen verdankt er seinem Ur-Großvater väterlicherseits. Der lebte in Berlin, bevor er auswanderte.  © dpa/ap
Seine Gesangskünste stellte der damals 13-Jährige erstmals 2007 unter Beweis. Damals lud er mehrere selbst gedrehte Videos bei YouTube hoch. Darin gab er Coverversionen von Usher, Ne-Yo und Stevie Wonder zum Besten. Innerhalb kürzester Zeit erlangte das Einzelkind weltweite Berühmtheit. © dpa/ap
Als 12-Jähriger hatte er bereits "just for fun" an einem lokalen Talentwettbewerb teilgenommen und den zweiten Platz belegt. Das gab ihm genug Selbstvertrauen, um seine Videos der breiten Öffentlichkeit im Internet zugänglich zu machen. © dpa/ap
Entdeckt wurde er schließlich von seinem späteren Manager Scooter Braun. Zusammen mit Justin Bieber flog er nach Atlanta, um ihn seinen Kollegen aus der Musikbranche vorzustellen. © dpa/ap
Der 13-Jährige war ein Glücksgriff. Denn Bieber konnte nicht nur gut singen, sondern hatte sich selbst auch noch eine Reihe von Instrumenten beigebracht. Er kann unter anderem Schlagzeug, Gitarre, Trompete und Klavier spielen. © dpa/ap
Deshalb war es auch nicht schwer, einen Förderer für den Kanadier zu finden. Sowohl Justin Timberlake als auch Usher wollten mit dem Wunderknaben zusammenarbeiten. Bieber entschied sich für Usher - und unterschrieb im Oktober 2008 seinen ersten Plattenvertrag bei Island Records. © dpa/ap
Mit seiner ersten Single "One Time" schaffte er es im Juli 2009 auf den zwölften Platz der kanadischen Billboard-Charts und belegte in den US-Charts den 17. Platz. Sein Debütalbum "My World" erreicht in seiner Heimat Kanada Platz 1 der Albumcharts. Kurze Zeit später erlangt die CD Platin-Status. © dpa/ap
Inzwischen belegt Justin Bieber, der 2011 seinen 17. Geburtstag feierte, den dritten Platz der "einflussreichsten Promis auf der ganzen Welt". Nur Oprah Winfrey und Lady Gaga kann er in diesem Ranking noch nicht das Wasser reichen. © dpa/ap
In den vergangenen zwölf Monaten hat der Teenie-Schwarm 53 Millionen Dollar verdient. Und auf Twitter folgen über 10 Millionen Menschen dem Superstar und lesen seine Postings. © dpa/ap
Kein Wunder, denn der Junge versteht es, sich zu vermarkten: Er hat neben den üblichen Fan-Artikeln wie T-Shirts und Bettwäsche auch eine eigene Nagellack-Linie, ein Parfüm und eine Justin-Bieber-Puppe auf den Markt gebracht. © dpa/ap
Doch wie jede Medaille hat auch der Ruhm zwei Seiten: Zwar hat der Sänger viele Vorzüge - wie hier auf dem Bild, wo er beim NBA All-Star Spiel in der ersten Reihe sitzen darf - eine normale Jugend bleibt ihm allerdings verwährt. Auf Schritt und Tritt begleiten ihn Kameras oder belagern ihn Fans. © dpa/ap
Die Mädchen liegen Justin Bieber zu Füßen. Bei öffentlichen Auftritten und Konzerten fallen seine weiblichen Fans oft reihenweise in Ohnmacht. Doch obwohl das Gekreische manchmal sicher anstrengend ist, kümmert sich der 17-Jährige rührend um die Teenies - wie hier bei einem Fan-Interview in Rotterdam. © dpa/ap
Seit er sich jedoch öffentlich mit Selena Gomez zeigt und mehrere Paparazzi-Bilder die beiden wild knutschend am Strand von Hawaii zeigen, ist die Liebe mancher Fans in Hass umgeschlagen. Über Twitter schickten ihm fanatische Fans Morddrohungen. Die skurrilen und aggressiven Attacken richten sich dabei sowohl gegen den 17-Jährigen als auch gegen seine hübsche Freundin. © dpa/ap
Das hält Justin Bieber aber nicht davon ab, sich für andere Menschen einzusetzen. Dieses Bild zeigt ihn mit japanischen Kindern, die nach dem schweren Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami ihre Heimat verlassen mussten. © dpa/ap
2011 ist der Teenie-Star erwachsen geworden - zumindest Frisurtechnisch: Er tauschte seine Kult-Frisur (Wuschel-Haarschnitt) gegen eine seriösere Kurzhaarfrisur. © dpa/ap
Seine abgeschnittene Lockenpracht ließ er von Talk-Masterin Ellen DeGeneres bei eBay versteigern. Der stolze Erlös: 40.000 Dollar - natürlich für einen guten Zweck. © dpa/ap
Auch sein Look ist erwachsener geworden. Ob in elegantem Schwarz... © dpa/ap
...oder ganz in Weiß mit schwarzer Schleife. © dpa/ap
Aber er kann natürlich auch den Rocker raushängen lassen © dpa/ap
Und gibt vor allem auf der Bühne richtig Gas © dpa/ap
Nach getaner Arbeit relaxt der Sänger in T-Shirt und mit Mütze auf dem Kopf bei guter Musik aus den stylischen Kopfhörern - wie hier am Flughafen auf den Philippinen. © dpa/ap
Auf der Bühne gibt er sich gerne cool,... © dpa/ap
..flirtet mit seinen Fans... © dpa/ap
...und ist stets darauf bedacht, dass sein Styling nicht ruiniert wird © dpa/ap

Der 33-Jährige räumte ein, dass er Angst vor dem Altern habe. Das sei auch der eigentliche Grund für die Operationen: „Ich stehe gar nicht so sehr auf seine Musik“, sagte der Kalifornier über den Kanadier Bieber. „Aber sein Gesicht ist so makellos. Jede Veränderung, die ich vornehmen ließ, war ihm nachempfunden.“

dpa

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