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„Keiner sagte etwas oder half mir“: Schlagersängerin Senta-Sofia Delliponti in U-Bahn sexuell belästigt

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Oonagh / Senta-Sofia Delliponti Pop Savoy Hotel Koeln Deutschland Datum: 20.08.2019 *
Oonagh / Senta-Sofia Delliponti Pop Savoy Hotel Koeln Deutschland Datum: 20.08.2019 * © IMAGO / Eduard Bopp

Schockierendes Geständnis von Senta-Sofia Delliponti: Sie wurde in einer Berliner U-Bahn von einem männlichen Mitpassagier belästigt. 

Senta-Sofia Delliponti (32) schockt ihre Fans auf Instagram mit einer schlimmen Enthüllung. Eigentlich zeigt sich die Schlagersängerin stets mit einem Lächeln auf den Lippen. In ihrem neuesten Instagram-Post schlägt sie aber ernste Töne an: Senta wurde in einer U-Bahn sexuell belästigt.

„Ich saß an einem Nachmittag in einer vollen Berliner U-Bahn und plötzlich stieg ein Mensch ein, der sich neben mich setzte“, berichtet die ehemalige GZSZ-Darstellerin. „Aus dem Nichts strich er mit seiner Hand über mein Bein und sagte verschmitzt: ‚Was für eine geile Hose du anhast!‘“ Daraufhin sei sie sofort aufgestanden und habe ihren Platz verlassen.

Doch der aufdringliche Mann ließ sie nicht in Ruhe und kam ihr bis zum Mittelgang hinterher. Dabei habe er „körperlich erneut eine Grenze“ überschritten. Senta versuchte sich lautstark zu wehren: „Ich schrie ihn an: ‚Hör auf mich anzufassen, lass mich in Ruhe.‘“ Besonders schockierend: Niemand setzte sich für die bedrängte Schauspielerin ein. „Gefühlt 100 Augen schauten zu uns und keiner sagte etwas oder half mir“, kann sie es rückblickend noch immer nicht fassen.

Senta-Sofia Delliponti will Fans mit ihrer Geschichte Mut machen

Kaum öffneten sich die Türen, sei Senta Hals über Kopf aus der Bahn gerannt. „Der Typ rief mir noch lachend hinterher: ‚Du blöde Kuh, da bist du selbst schuld, wenn du sowas Heißes trägst‘“, deckt sie auf. „Ich habe am ganzen Körper gezittert und war voller Scham und Schuldgefühlen.“

Der Musikerin ist es wichtig, ihre Geschichte mit den Fans zu teilen. „Warum ich euch das erzähle, hat damit zu tun, dass ich damals den Fehler bei mir gesucht habe. Heute weiß ich, dass das ein Fehler war. Meine Geschichte ist individuell und trotzdem glaube ich, dass es vielen so geht und es wichtig ist, kein Tabuthema daraus zu machen“, erläutert sie. Stattdessen will sie „sichere Räume“ schaffen, um offen über Erlebnisse dieser Art sprechen zu können. Ihre Follower ermutigt Senta abschließend dazu, sich ihr mit ähnlichen Geschichten anzuvertrauen – natürlich „nur wenn es sich richtig anfühlt“.

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