Arme Jackie!

Buch enthüllt: Kennedy betrog seine Frau mit ihrer eigenen Schwester

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Hochzeit von John F. Kennedy und Jacqueline Bouvier

John F. Kennedy galt schon zu Lebzeiten als Schürzenjäger. Wie ein neues Buch enthüllt, soll er nicht einmal vor der Schwester seiner Frau Jackie die Finger gelassen haben.

Die eine brachte es zur First Lady, die andere zur Prinzessin. Die beiden Schwestern Jacqueline Kennedy († 1994) und Lee Radziwill (84) waren Zeit ihrers Lebens unzertrennlich. Immer waren sie aber auch Rivalinnen, wenn es um reiche und einflussreiche Männer ging. So soll Lee ihre Schwester Jackie mit John F. Kennedy († 1963) im Weißen Haus betrogen haben, als die Präsidentengattin im November 1957 gerade im Krankenhaus Tochter Caroline zur Welt brachte. 

Das enthüllt ein gerade in den USA erschienenes Buch des bekannten Biografen J. Randy Taraborrelli: Jackie, Janet & Lee. Die delikate Betrugs-Episode belegt der Autor mit Äußerungen von Radziwills damaligem Ehemann Michael Canfield: Der verbrachte die Nacht nämlich im Nebenraum.

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Die Konkurrenz sei den Bouvier-Mädchen bereits in frühester Jugend von ihrer Mutter eingeimpft worden, schreibt Taraborrelli. Janet Lee Bouvier, die aus einer betuchten Familie stammte, hatte selbst den Fehler begangen, 1928 den Börsenmakler und Hallodri „Black Jack“ Bouvier zu ehelichen. Die Verbindung ging schief, Janet ließ sich 1939 scheiden – damals ein Tabu. 1943 heiratete sie den wohlhabenden Investmentbanker Hugh Auchincloss. Es war ein Opfer, das sie auch für ihre Töchter brachte.

Auf der Suche nach „geldigen Männern“

Die trimmte sie systematisch darauf, sich nur wirklich geldige Männer zu suchen. Die Mädchen wetteiferten um Popularität, um Männer, und um die Anerkennung der Mutter. Für Jackie setzte es eine Ohrfeige, als die Mama erfuhr, dass die Tochter ihre Unschuld an den charmanten, aber mittellosen Schriftsteller-Sohn John Marquand verloren hatte – im Aufzug eines Pariser Luxushotels.

John F. Kennedy, damals allerings „nur“ Senator, passte schon eher in das Beuteschema der Mama. Allerdings warnte sie Jackie, der Spross des Kennedy-Clans sei ein Schürzenjäger. Dennoch: Im September 1953 wurde Hochzeit gefeiert.

Auch bei der knapp vier Jahre jüngeren Tochter Caroline Lee griff die Mutter mehrfach ein, wenn sich zeigte, dass deren Herzbuben nicht ihren finanziellen Ansprüchen genügten. Besagten Gatten Michael Canfield etwa warf sie nach Einsicht in seine Kontoauszüge kurzerhand aus dem Haus und besorgte für Lee den Scheidungsanwalt. Ganz nach dem Geschmack der ehrgeizigen Mutter war der polnische Adelige Stanislaw („Stash“) Radziwill, den Lee ihr danach vorstellte: Er war nicht nur ein leibhaftiger Prinz, sondern nannte auch ein fürstliches Vermögen sein eigen.

An Jackies zweitem Ehemann, dem steinreichen Aristoteles Onassis, soll die Schauspielerin, Innenarchitektin und Autorin Lee schon dran gewesen sein, als ihre Schwester noch First Lady war. Sie machte die jungen Präsidentenwitwe sogar mit dem Griechen bekannt. Als die Witwe 1968 durch die Heirat zur „Jackie O.“ machte, soll Lee bitter gesagt haben „Eigentlich gehört er mir.“ Ebenso enttäuscht sei sie gewesen, als sie erfuhr, dass Jackie sie in ihrem Testament nicht berücksichtigt hatte. „Es war ein Schock für sie, aber alle, die die beiden näher kannten, waren nicht überrascht. 

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