Deutsche Moderatorin und Sängerin

Kim Fisher: Karriere und Privatleben der Fernsehmoderatorin

Kim Fisher mit Zwergdackel Fritzi nach der Aufzeichnung der MDR-Talkshow Riverboat im Studio 3 der Media City Leipzig
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Kim Fisher mit Zwergdackel Fritzi

Kim Fisher startete bereits in den 1980er Jahren ihre Karriere als Sängerin. Parallel fasste sie auch in der Fernsehbranche Fuß. Inzwischen ist sie als Moderatorin bei Talkshows und Musiksendungen im Dauereinsatz. Alle Infos über ihre Karriere und ihr Privatleben.

  • Kim Fisher war schon während ihres Germanistik- und Pädagogik Studiums als Künstlerin und beim TV aktiv.
  • Ihren endgültigen Durchbruch als Fernsehmoderatorin hatte sie ab Ende 1998 mit der Talkshow „Riverboat“ im MDR.
  • Seit 2006 ist die gelernte Redakteurin auch als Buchautorin unterwegs.

Berlin/Hamburg – Die deutsche Moderatorin und Sängerin Kim Fisher ist bereits seit Ende der 1990er Jahre eine feste Größe im Musik- und Fernsehbusiness. Mit ihren Schlageralben wie „Jetzt“ oder „Sein“ erreichte sie ebenso einen breite Fanbase wie mit ihren Aktivitäten als Moderatorin. Für die Talkshow „Riverboat“ ist sie schon seit Jahren im Dauereinsatz. So facettenreich wie ihr beruflicher Werdegang ist auch ihr Privatleben. Ihr Liebesglück hat die gebürtige Berlinerin inzwischen in dem Filmproduzent Lars Dittrich gefunden.

Kim Fisher – Ihr Weg ins Showbusiness

Kim Fisher, die mit bürgerlichem Namen Kerstin Poetke heißt, wurde am 17. April 1969 in Berlin-Tempelhof geboren.

Sie wuchs sowohl im Berliner Bezirk Reinickendorf als auch in Hamburg auf. Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr. Bereits während ihres Studiums der Germanistik und Pädagogik (von 1991 bis 1994) verfolgte sie eine Karriere als Sängerin. Von 1989 bis 1996 sang sie in der Berliner Gala-Band „Drumbo Band“. 1992 veröffentlichte sie ihre erste Single „Oh, wann kommst du?“ unter dem Künstlernamen Michelle Lang. Ab 1995 schnupperte sie zunehmend TV-Luft, als sie als Redakteurin ihr Volontariat beim Berliner Lokalsender 1A absolvierte. Hier stand sie auch schon vertretungsweise für tägliche Ratgebermagazine wie „Jetzt reicht’s!“, „So geht’s: Recht“, So geht’s: Bauen und Wohnen“ und „Schandfleck“ vor der Kamera.

Kim Fisher – Ihr Durchbruch als Sängerin

Nach der Veröffentlichung ihrer ersten Single konzentrierte sich Kim Fisher verstärkt auf ihre Solokarriere. 1997 brachte sie ihr erstes Album mit dem Titel „Jetzt“ auf den Markt. 1999 folgte das Album „Sein“ und zwei Jahre später ihr drittes Album „Follow me“. Mit Songs wie „Will ich, oder will ich es nicht“ oder „Hinter den Tränen“ eroberte sie die Schlagerwelt. Seit 2007 ist die Sängerin immer wieder mit ihrer Band unter dem Namen „Kim and the Fisherfriends“ auf Tour. Seit 2014 gelingt es ihr sogar, ihre Tätigkeiten als Moderatorin und Künstlerin in einem Format zu vereinen. In ihrer Fernsehshow „Kim kommt“ tritt sie sowohl als Solokünstlerin als auch singend mit ihren Gästen auf.

Als Sängerin erhielt Kim Fisher zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter:

  • 1997: Goldene Stimmgabel
  • 1997: Fred-Jay-Preis
  • 2001: Goldene Henne
  • 2016: Nominierung für Goldene Henne (Publikumspreis Entertainment)

Kim Fisher – Ihre Erfolge als Fernsehmoderatorin

Seit Ende der 1990er Jahre war Kim Fisher bereits in der TV-Branche angekommen. Ihre größte Bekanntheit erreichte sie als Moderatorin bei der Sendung „Riverboat“ im MDR. Von 1998 bis 2005 war sie in diesem Talk-Format regelmäßig im Einsatz. Nach einer neunjährigen Pause steht sie seit 2014 erneut für die MDR-Sendung vor der Kamera. Parallel war Kim Fisher aber auch in anderen Talkrunden wie „Blond am Freitag“ im ZDF zu Gast. Auch beim SWR-Ratespiel „Sag die Wahrheit“ oder bei der hr-Sendung „Dings vom Dach“ war sie immer wieder mit von der Partie. 2009 saß sie neben Jana Ina und Britt Hagedorn in der Jury der Sat.1-Produktion „Mister Perfect – Der MännerTest“ und nahm 2021 auch an der Sat.1-Sendung „Buchstaben Battle“ teil.

Inzwischen ist Kim Fisher schon im Moderations-Olymp neben KollegInnen wie Susan Link, Jörg Pilawa, Stephanie Stumph, Wigald Boning und Jörg Kachelmann angekommen. Ihr Repertoire umfasst Talkshows sowie Koch-, Quiz-, Rate- oder Musiksendungen.

Anbei eine kleine Auswahl an Sendungen, die Kim Fisher moderiert hat:

  • 1998: Grand Prix des Schlagers (ZDF)
  • 1998: Die Goldene Henne (MDR)
  • 1998: Deutschlandfest (1998)
  • 1998-2005 und seit 2014: Riverboat (MDR)
  • 1999 und 2000: Echo (ARD)
  • 1999: Die Nacht der Stars (ARD)
  • 2000: Die große Show der Sieger (ZDF)
  • 2000: Expo-Eröffnung (ZDF)
  • 2000: Popkomm-Gala (ARD)
  • 2002: Alfredissimo! (WDR)
  • 2004: Die große Knoff-Hoff-Show (ZDF)
  • 2004: Shows am laufenden Band, Rudi Carrell wird 70 (MDR)
  • 2005: 40 Jahre Beat-Club (NDR/RBB)
  • 2008: Fata Morgana (NDR)
  • 2009: Prager (Ver)Führungen (MDR)
  • 2009: Die schönsten Hits der Deutschen (ARD)
  • 2011: Die beliebtesten Komiker der Deutschen (ARD)
  • 2012-2015: Schlössertour (MDR)
  • 2012: Moskauer (Ver)Führungen (MDR)
  • 2014: Kim kommt, die kleinste Show der Welt (MDR)
  • Seit 2015: Kims Klub (MDR)
  • Seit 2015: Weihnachten bei uns (MDR)

Kim Fisher – Erfolge als Film- und Theaterschauspielerin

Neben ihrem Gesangs- und Moderations-Talent ging Kim Fisher noch einer weiteren Leidenschaft als Schauspielerin nach. Von 2006 bis 2010 war sie in TV-Produktionen wie „Freie Fahrt ins Glück“, „Niete zieht Hauptgewinn“, „Zwei Herzen und ein Edelweiß“, „Schwarzwaldliebe“ oder „Zurück zum Glück“ zu sehen.

Die Berlinerin war in den letzten zwanzig Jahren auch immer wieder in diversen Comedy- und Musical-Produktionen auf der Theaterbühne zu erleben, wie

  • 2002: Vom Geist der Weihnacht (Theater des Westens, Berlin)
  • 2003: Revuepalast – Die Palastrevue zum Zwanzigsten (Friedrichstadt-Palast Berlin)
  • 2004: Comedy in Concert (Kölner Philharmonie)
  • 2004: Stars und Kinder helfen Terroropfern (Friedrichstadt-Palast)
  • 2005: Opern ohne Sänger – Der kleine Opern(ver)führer (Bald Salzig)
  • 2006: Improtronics (Quatsch Comedy Club Berlin)
  • 2006-2008: Emmi – Die Salomé vom Spielbudenplatz oder Sing, wenn du kannst (Schmidt Theater Hamburg)
  • 2008: Sommer Revue (Friedrichstadt-Palast)
  • 2018-2019: Zickenzirkus (Comödie Dresden)

Kim Fisher – Humoristische Buchautorin

Ab 2006 hat sich Kim Fisher auch unter die AutorInnen begeben. Mit ihrem ersten Buch „90 Tage auf Bewährung“ landete sie einen Spiegel-Bestseller. Darin beschreibt sie humorvoll die ersten drei Monate einer neuen Beziehung und welche „erste Male“ Frauen dabei erleben. Zwei Jahre später brachte sie ihren ersten Roman mit dem Titel „Im Zeichen der Jungfrau“ auf den Markt. Und 2009 erschien im Goldmann-Verlag ihr humoristisches Buch „Schöne Bescherung. Das kleine Buch der Weihnachtskatastrophen“.

Kim Fisher privat: Partner, Familie und Kinder

Kim Fishers Bücher tragen auch immer wieder autobiografische Züge, wenn auch keine konkreten Namen ihrer Partner genannt werden. Denn auch das Privatleben der Allrounderin nahm immer wieder einen kunterbunten Verlauf und diente somit als Inspiration. So lebte sie einige Jahre mit dem Kabarettisten Hans Werner Olm zusammen und war auch mit Schlagersänger Matthias Reim liiert, mit dem sie unter anderem den Titel „Allein allein“ gesungen hatte. Im Jahr 2011 war sie kurzzeitig mit dem Medien-Manager Robert Wagner zusammen. Damals schloss die Moderatorin und Buchautorin laut einem Interview mit der BZ Berlin Hochzeit und Kinderwunsch noch nicht aus. Doch Liebe hielt nicht lange an. Fisher und Wagner gingen bereits 2012 wieder getrennte Wege. Inzwischen scheint sie ihr Liebesglück im Filmproduzenten Lars Dittrich gefunden zu haben. Kim Fisher war bisher noch nie verheiratet und hat auch keine Kinder. Wohl aber schlägt ihr Herz für Tiere. Erst 2021 war sie wieder im wahrsten Sinne des Wortes auf den Hund gekommen und präsentierte stolz Hundedame Fritzi auf ihren Social-Media-Kanälen.

Ihre Fans hält Kim Fisher über Instagram und Facebook auf dem Laufenden. Zudem informiert ihre Homepage über aktuelle Projekte der Entertainerin.

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