Rapper MoTrip war auch dabei

Michael Patrick Kelly berichtet von ganz besonderem Konzert - „Ein unfassbarer Ort“

Der Sänger Michael Patrick Kelly erzählt in der WDR-Sendung „Kölner Treff“ von einem ganz besonderen Konzert. „Sing meinen Song“-Kollege MoTrip war auch dabei.

  • Michael Patrick Kelly spielte ein Konzert ohne Zuschauer an einem ganz besonderen Ort.
  • Das UNESCO-Weltkulturerbe Kölner Dom diente ihm als Location.
  • Mit dabei bei dem Konzert war der Rapper MoTrip.

Köln - Der ehemalige Kelly-Family-Sänger Michael Patrick Kelly durfte ein ganz besonderes Konzert geben. Weil wegen der Corona-Pandemie noch kaum größere Veranstaltungen stattfinden können, hatte der Kölner Dompropst Gerd Bachner eine ganz besondere Idee. Zusammen mit dem Rapper MoTrip und der Metal-Sängerin Jennifer Haben spielte „Paddy“ Kelly ein Konzert im UNESCO-Weltkulturerbe Kölner Dom.

Michael Patrick Kelly gibt Lockdown-Konzert im Kölner Dom

Schon während der Osterzeit - also mitten im Corona-Lockdown - hatte Michael Patrick Kelly die Gelegenheit, in einem der bedeutendsten Gebäude Deutschlands ein Konzert geben zu dürfen. Der „Sing meinen Song“-Host wurde von Dompropst Gerd Bachner eingeladen, dort zu singen, wo zu nicht Corona-Zeiten täglich über 30.000 Gläubige und Touristen ein- und ausgehen, erzählt Kelly in der jüngsten Ausgabe der WDR-Sendung „Kölner Treff“. Ohne Publikum und ohne Band spielte der Musiker unter dem Motto „Knocking on heaven‘s door“ einige seiner eigenen Lieder aber auch Kirchenlieder, die über 1000 Jahre auf dem Buckel haben.

„Ich fand die Möglichkeit, dort zu spielen, unfassbar“, erzählt Kelly weiter. Es gab auch keine kommerziellen Anreize, den Auftritt zu machen, so der Musiker weiter. Er habe für die einmalige Gelegenheit sogar seinen Urlaub verschoben, so der Musiker. Gemeinsam mit dem Dompropst reifte die Idee, „die Leute können nicht zum Dom, also muss der Dom zu den Leuten“.

Michael Patrick Kelly fühlt sich in seine Zeit im Kloster zurückversetzt

Der „Voice of Germany“-Coach Kelly war von der außergewöhnlichen Location ganz begeistert, wie er in der WDR-Sendung verriet. „Der Dom ist für mich ein unfassbarer Ort. Er ist 700 Jahre alt, Weltkulturerbe und wenn man da reinkommt, dann ist es ein Gefühl von Magic.“ Die intimen Film-Aufnahmen des Konzerts, die bis spät in die Nacht gingen, erinnerten Michael Patrick Kelly auch an seine Zeit im Kloster. „Es war wie bei Exerzitien - Einkehrtage im Kloster - bei denen man sich so abschaltet von der Welt. Es fühlte sich sehr sehr schön an.“

Michael Patrick Kelly spielt im Dom - Rapper MoTrip darüber

Ein ganz besonderes Highlight des Konzerts ist das Duett mit dem Rapper und „Sing meinen Song“*-Kollegen MoTrip. Während Kelly im Dom selbst performte, stand MoTrip in einem Vierungsturm einige hunderte Meter über der Stadt. 

Das wohl spektakulärste Konzert in der Karriere des gebürtigen Iren gibt es in WDR-Mediathek.

Erst kürzlich lief ein Spezial-Folge „Goodbye Deutschland“* mit dem Bruder von Michael Patrick Kelly, Angelo Kelly. Doch den Zuschauern gefiel die Folge gar nicht. Bei einem Reunion-Konzert der Kelly-Family in Dortmund fehlte Michael Patrick Kelly. In einem Interview hat er über die Zeit mit der Kelly-Family gesprochen und wie er als Mönch in einem Kloster sein Leben neustarten* konnte.

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Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Andreas Arnold

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