1. tz
  2. Stars

Charles III. entlässt Queen-Mitarbeiter: Die Angst vor Kündigung geht um

Erstellt:

Von: Annemarie Göbbel

Kommentare

Schloss Windsor dürfte bald von „allen guten Geistern verlassen“ sein. König Charles III. hat offenbar radikalen Personalabbau in Angriff genommen. Betroffen sind langjährige Mitarbeiter Queen Elizabeths II., die jetzt in Angst ihrer möglichen Köndigung entgegensehen müssen.

Windsor – Der Tod der Jahrhundertregentin Queen Elizabeth II. (96, † 2022) bringt für König Charles III. (74) unschöne Aufgaben mit sich. Dazu gehört offenbar auch die Entscheidung für einen radikalen Personalabbau in den königlichen Residenzen. Wichtige Mitarbeiter der Königin droht die Kündigung. Auf dem gesamten Anwesen, so ein mit den Plänen vertrauter Insider im Mirror, sollen Angestellte betroffen sein. Viele seien „extrem besorgt über ihre Zukunft“, da die Kündigungswelle noch in diesem Jahr ausgerollt werden soll.

Das Personal der ehemaligen Queen-Residenz sagt, das Schloss sei „unheimlich ruhig“

Der Windsor-Insider sagte: „Es ist eine wirklich schwierige Zeit. Viele haben sich bereits damit abgefunden, ihren Arbeitsplatz zu verlassen, den sie seit Jahren geschätzt haben.“ Die Angst gehe unter den Mitarbeitern um, da Charles und Camilla (75) angeblich auch seit dem Tod der Queen keinen Fuß mehr nach Schloss Windsor gesetzt hätten.

Queen Elizabeth II. wäre sicher nicht amused von Charles’ IIi. Personaleinsparungen, die auch ihre langjährigen Mitarbeiter betreffen werden (Fotomontage).
Queen Elizabeth II. wäre sicher nicht amused von Charles’ IIi. Personaleinsparungen, die auch ihre langjährigen Mitarbeiter betreffen werden (Fotomontage). © Arthur Edwards/The Sun/dpa & Chris Radburn/dpa

Die Hofdamen der verstorbenen Königin und das Personal des königlichen Gestüts in Sandringham, Norfolk, gehören zu denjenigen, deren Arbeitsplätze vermutlich ebenfalls gefährdet sind. Charles hat dem Verkauf von 14 Pferden aus dem Besitz seiner verstorbenen pferdenärrischen Mutter zugestimmt, obwohl er seine Pläne für das Gestüt noch nicht bekannt gegeben hat.

Charles III: „König ohne Palast“

Den Buckingham-Palast bezeichnet Charles III. als „nicht mehr zweckdienlich“, sagt ein Insider gegenüber der Sunday Times. Hinzu kommt, dass sich der Monarch sich im Clarence House, seiner bisherigen Unterkunft, „sehr wohl“ fühlt. Der Palast hingegen sei nicht für ein modernes Leben geeignet und sein Unterhalt sei „nicht nachhaltig“, verrät die Quelle weiter. Vielmehr wollen Charles und Camilla ihr Leben auf drei Residenzen verteilen.

Offenbar gehörten bei diesem Lebens-Entwurf Windsor Castle, Balmoral in Schottland, Sandringham in Norfolk und Clarence House dazu. Monarch und Monarchin selbst werden künftig vermutlich im Dreifach-Splitt leben: Es wird davon ausgegangen, dass sie drei Nächte in der Woche im Clarence House, zwei Nächte auf Schloss Windsor und die Wochenenden in Sandringham in Norfolk verbringen werden.

Schloss Windsor war auf die Rückkehr der Königin vorbereitet, als diese starb

Doch für die Mitarbeiter auf Schloss Windsor wäre eine Entlassung besonders bitter. Sie erwarteten ihre Majestät, die Queen nach der verlängerten Sommerpause in Balmoral zurück und hatten schon alle Vorbereitungen für die Rückkehr der Königin getroffen, die nie mehr einen Schritt in ihren Lieblingspalast setzen sollte. Seit der Pandemie hatte Elizabeth II. einen Großteil ihrer Zeit auf Windsor Castle verbracht und dem Buckingham-Palast den Rücken gekehrt.

Insider berichten, dass Charles III. und Camilla offenbar wenig Lust haben, zu viel Zeit im letzten Refugium der Regentin zu verbringen. Auch Prinz William und die Prinzessin von Wales (40) haben gerade das Adelaide Cottage in der Nähe des Schlosses bezogen. Wie Charles III. zeigen sie keinen Wunsch, aufs im Schloss einzuziehen. Offenbar sieht der König keine Möglichkeit, den lang gedienten Mitarbeitern einen anderen royalen Arbeitsplatz anzubieten. Seine eigenen Mitarbeiter haben da deutlich bessere Karten. Ihnen zahlte König Charles einen Bonus, damit sie die derzeit missliche Finanzlage und die hohen Heizkosten besser überstehen können. Verwendete Quellen: mirror.co.uk, thetimes.co.uk

Auch interessant

Kommentare