Tatort Frankfurt

Kollegah: Rapper hat Stress mit der Polizei – Videodreh eskaliert

Die Deutschrapper Farid Bang und Kollegah posieren auf der Echo-Preisverleihung im April 2018 in Berlin.
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Die Deutschrapper Farid Bang und Kollegah sorgen immer wieder für negative Schlagzeilen. Letzterer hat derzeit Ärger mit der Polizei.

Deutschrapper Kollegah hat Ärger mit der Frankfurter Polizei. Grund hierfür ist ein Videodreh im Bahnhofsviertel, der einigen Passanten zu echt wirkte.

Frankfurt am Main – Kollegah wollte am Samstag, 7. November 2020, lediglich ein Musikvideo im Frankfurter Bahnhofsviertel drehen. Dieses Vorhaben des Deutschrap*-Stars wurde jedoch durch einen Großeinsatz der Polizei torpediert*. Im Rahmen des Drehs wurde der Überfall auf ein Juweliergeschäft fingiert, der auf einige Passanten täuschend echt wirkte. Flugs wurden die örtlichen Ordnungshüter kontaktiert, um dem vermeintlichen Grauen ein Ende zu bereiten.

Im Rahmen der Untersuchung zahlreicher Personen, die mit dem Dreh des Musikvideos in Verbindung stehen, wurden sogenannten „Anscheinswaffen“ sichergestellt. Hierzu zählten Sturmgewehre, Maschinenpistolen sowie Faustfeuerwaffen. Kollegah selbst soll den vermeintlichen Raubüberfall als „ein neues Level an Realismus und Gangster-Rap“ bezeichnet haben. Der Deutschrapper sorgt also mal wieder für großes Aufsehen, unlängst wurde der Düsseldorfer zu einem MMA-Kampf herausgefordert*. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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