"Alles ist ein Chaos"

Familien-Krieg um Millionen-Erbe von B.B. King

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New York - Nach seinem Tod im Mai 2015 hinterließ B.B. King der Nachwelt neben seiner genialen Musik diverse uneheliche Kinder - und die streiten sich um das riesige Vermögen des Künstlers. 

In sechs Jahrzehnten auf Tournee zeugte B.B. King 15 uneheliche Kinder mit 15 Frauen. Davon leben heute noch elf - und die führen vor Gericht einen Krieg um das auf 30 Millionen Dollar geschätzte Erbe der Blues-Legende.

Verkompliziert wird das ganze durch die Testamentsvollstreckerin LaVerne Toney. Die ehemalige Business-Managerin würde am liebsten keinen der Kinder einen Cent geben. Sie beruft sich auf die von King autorisierte Biografie von Charles Sawyer, wonach der Musiker zeugungsunfähig war. Nun verlangt die Testamentsvollstreckerin, dass alle Erbberechtigten per DNA-Test beweisen, dass sie tatsächlich die Kinder von B.B. sind. 

Das Wirrwarr komplett macht das Testament, in dem King zwar verspricht, seine Kinder finanziell zu unterstützen, aber keine Summe nennt. Sohn Riley King (67) behauptet allerdings, dass es noch ein zweites Testament von 2007 gibt, was die Namen aller seiner Kinder aufführt und ihnen einen großzügigen Betrag zuweist: „Den hat LaVerne Toney gestohlen. Sie will alles für sich.“ Kings Kinder beschuldigten Toney sogar, ihren Vater vergiftet zu haben. Eine Autopsie fand dafür allerdings keine Beweise – worauf Toney den King-Clan wegen Verleumdung verklagte. 

Seine (inoffiziell) älteste Tochter Shirley klagt ihr Leid: „Seit Papas Tod ist alles ein Chaos. Jeder schießt gegen jeden und niemand hat bislang einen Dollar gesehen. Die Familie ist gespalten.“ Der Streit könnte sich noch Jahre fortsetzen, weil gleich mehrere Gerichte involviert sind.

DS

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