„Wenn man das Radio anschaltet ...“

Schlager-Tochter schießt gegen Lena Meyer-Landrut - 25-Jährige äußert harsche Kritik

Joelina Drews zusammen mit ihrem Vater Jürgen.
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Joelina Drews scheut nicht davor zurück, gegen Größen der Szene auszuholen.

Joelina, die Tochter von Jürgen Drews, will sich derzeit einen eigenen Namen in der Musik-Branche machen. In einem Interview hat sie nun gegen Lena Meyer-Landrut ausgeholt.

  • Joelina Drews will sich derzeit einen Namen in der Musik-Szene machen.
  • Dabei will sie sich von Lena Meyer-Landrut und Co. unterscheiden.
  • An der Szene setzt sie vor allem aus, dass die Künstler „zu glatt“ seien.

München - In der Musik-Branche wird häufiger mit harten Bandagen gekämpft. Wer sich durchsetzen will, muss entweder gute Beziehungen haben oder aber viel Entschlossenheit mitbringen. Joelina Drews hat offenbar beides.

Die Tochter von Schlager-Star Jürgen Drews arbeitet aktuell daran, sich unabhängig von ihrem bekannten Vater einen eigenen Namen als Sängerin zu machen und hat keine Angst davor, etwas Neues auszuprobieren. So glaubt sie nicht mehr an den langfristigen Erfolg von Pop-Musik in Deutschland.

Joelina „Joedy“ Drews: Lena Meyer-Landrut und Co. gehen zu sehr „auf Nummer sicher“

Der Grund dafür: Die Sängerinnen, die aktuell die Szene beherrschen. Sängerinnen wie beispielsweise Lena Meyer-Landrut, die sich laut Joedy, so Drews Künstlername, zu wenig trauen. „Man möchte hier auf Nummer sicher gehen. Wenn man mal das Radio anschaltet, dann klingt doch alles gleich, weil sich niemand traut, über den Tellerrand zu schauen“, urteilt die 25-Jährige gegenüber t-online.

Speziell wird die ehemalige Siegerin des Eurovision Song Contest genannt. Zwar habe sie „großen Respekt“ vor Sängerinnen wie Lena, allerdings hat sie ein bestimmtes Problem mit ihren Pop-Kollegen: „Die sind mir zu glatt.“ Aufgrund dessen glaubt die aufstrebende Künstlerin, dass sie sich abheben kann, indem sie kein Blatt vor den Mund nimmt.

Joelina „Joedy“ Drews: Negatives Feedback kann man für sich nutzen

Da die Jugend heutzutage immer weniger Mainstream-Pop und mehr Rap höre, sei es schon bald kein Thema mehr, dass sie sagt, was sie denkt. „Ich denke, bald ist es kein Thema mehr und da sagt niemand über mich ‚Die ist zu ausfällig, zu direkt‘.“ Durch ihre direkte Art würde sie im Gespräch bleiben, im Zweifel sei auch „negatives Feedback ist Feedback, das man für sich nutzen kann“.

Ob sie sich auf dem Weg zum Erfolg treu bleibt, wird die Zukunft zeigen. Die Marschroute ist aber klar: „Ich habe viele Künstler-Freunde, die das machen, was sie selbst cool finden. Man muss nur dranbleiben.“ Sollte der Erfolg ausbleiben, kann sie sich ja immer noch ein Beispiel an Lena und Co. nehmen. Dabei musste Lena erst kürzlich eine Hiobsbotschaft verkünden. (ta)

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