Sie hat nur eine goldene Regel

Lilly Becker spricht über ihre „Sucht“ nach Dating-Apps: „War schon mit einer Frau zusammen“

Verona Pooth (v-l), Lilly Becker und Model Shermine Shahrivar posieren am 04.12.2015 anlässlich des Barbara-Tages im Postpalast in München (Bayern).
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Lilly Becker: Trägt am liebsten Kleid und High-Heels - jetzt sucht sie online nach der nächsten großen Liebe.

Lilly Becker verrät: Sie ist süchtig geworden - nach Online-Dating. Sie sucht ihre neue Liebe. Die kann auch eine Frau sein. Bloß kein Tennisspieler.

München/London - Vor drei Jahren ging die Ehe von Lilly und Boris Becker in Zwei. Die 44-Jährige lebt mittlerweile in London, wo ihr der Lockdown schwer zu schaffen macht. „Ich liebe nichts mehr als mir ein Kleid und High-Heels anzuziehen, auf einen Drink zu gehen und zu flirten. Ich liebe Flirten“, verrät sie der Dailymail.

Über ihre Liebessuche per Dating-App schreibt Lilly Becker einen langen Bericht für das britische Blatt. Im November 2020 habe sie mit dem Online-Dating angefangen. Der Grund: Corona. „Ich bin an dem Punkt im Lockdown angelangt, an dem ich ein bisschen verrückt werde“, beschreibt sie, „ich bin ein geselliger Mensch.“

Lilly Becker: Online sucht sie nach Frauen und Männern - nur kein Tennisspieler

Online will die 45-Jährige jetzt also endlich wieder Menschen kennenlernen. Und hoffentlich die nächste große Liebe finden. Das Geschlecht ist egal. „Ich war schon mit einer Frau zusammen“, verrät Lilly Becker, „sind wir ehrlich, Männer haben mich enttäuscht. Vielleicht geben mir Frauen mehr.“ Lilly ist für alles offen. Nur ein No-Go gibt es: Tennisspieler.

Eine Freundin habe sie auf die Idee mit der App gebracht. Jetzt suchen sie teils gemeinsam nach Dates. Lilly macht es, das gesteht sie sich ein, „auf sonderbare Weise süchtig.“ Mittlerweile ist Lilly auf gleich mehreren Portalen unterwegs. Aber nie mit ihrem echten Namen. Fotos stellt sie aber schon in ihr Profil.

Dating-App startet für Lilly Becker mit Reinfall: „Dieser Mann ist so groß wie mein Sohn“

Ihr erstes Date bezeichnet sie als kompletten Reinfall. Ihre Begründung kommt allerdings reichlich oberflächlich daher. „Da stand ein wartender Mann, der vage aussah, wie der Mann in der App. Aber einen guten Fuß kleiner, vielleicht sogar mehr“, beschreibt das Modell, „oh mein Gott! Er hat gesagt, er sei 1,82. Dieser Mann ist so groß wie mein Sohn! Hat er gedacht, ich würde das nicht bemerken?“

Es kamen weitere Dates hinzu. Ihr „perfect Match“ war aber noch nicht dabei. Ein Mann habe mit dem Alter geflunkert, ein andere brachte Blumen und Champagner zu einem Spaziergang und setzte sich dann auf den Strauß, bevor er Musik an seinem Handy aufdrehte. Ihre Suche - und die Dating-Apps - gibt Lilly Becker aber so schnell nicht auf: „Das ist definitiv ein Wisch nach rechts.“

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