Tagesschau-Sprecherin ganz privat

Linda Zervakis enthüllt traurige Details aus Kindheit

Die Moderatorin Linda Zervakis trägt ihr langes schwarzes Haar in einem Seitenscheitel und dazu eine schwarze Seidenbluse
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Die Moderatorin Linda Zervakis hatte es nicht immer leicht

Die Moderatiorin sprach in einem Interview über ihre Kindheit und den Tod ihres Vaters. Linda Zervakis rechnet auch mit Instagram ab.

  • Linda Zervakis (45) sprach in einem Interview über ihre Kindheit in Hamburg und den traurigen Tod ihres Vaters.
  • Die ARD-Sprecherin gab auch zu, dass es manchmal schwer ist, ihren Beruf und ihre zwei Kinder unter einen Hut zu bringen.
  • Die Journalistin hat genug von Vorzeigemüttern auf Instagram und plädiert für mehr Realität in sozialen Netzwerken.

Hamburg – Linda Zervakis (45) hat in einem Interview mit ’Bunte’ über ihre Kindheit als Gastarbeiterkind gesprochen. Viele kennen die Journalistin als professionelle Sprecherin der ARD-Tagesschau’, doch über ihr Privatleben war bisher wenig bekannt. Die 45-Jährige sprach über ihre Kindheit in Hamburg und den Tod ihre Vaters, also sie grade erst 14 Jahre alt war. Die Eltern von Linda kommen aus Griechenland. Zervakis beschrieb ihr Leben in Hamburg, wo sie in bescheidenen und schwierigen Verhältnissen aufwuchs.

Als ihr Vater starb, wurde ihre Mutter zur Heldin der Familie: Ihre Mutter habe die Geschäfte übernommen, habe bis zu 15 Stunden am Tag im Kiosk gearbeitet. Sie sei für sie eine Heldin. Sie habe es geschafft, nicht am Tod des Partners zu verzweifeln, sondern den drei Kindern Mut zu geben. Heute ist die ARD-Sprecherin Mutter von zwei Kindern, einen Sohn und eine Tochter und Buchautorin - was Kollegin Caren Miosga schon mal zum Fluchen bringen kann. In dem Interview gab sie zu, dass es nicht leicht ist, einen Vollzeit-Beruf und zwei Kinder unter einen Hut zu bringen.

Linda Zervakis ist „ständig übermüdet“

Zervakis ist eine arbeitende Mutter, die zusätzlich noch in der Öffentlichkeit steht. Sie ist aber eine Mutter, wie jede andere auch. Kürzlich verpennte sie sogar einen Auftritt in einer ZDF-Show.

Sie verrät in dem Interview mit Bunte’, dass sie keine Nannys habe, weil sie und ihr Mann das nicht wollen. Manchmal hielfen die Großeltern, wenn es mit dem Schichtdienst nicht ginge. Vorzeigemütter auf Instagram kann Zervakis nicht mehr sehen. Wenn sie die Vorzeigemuttis auf Instagram sähe, die am ganzen Körper Muskeln haben, ihre Kinder nur gesund ernähren und strahlend in die Kamera lächelten, denke sie: „Wem wollt ihr etwas vormachen?“ Sie jedenfalls sei permanent übermüdet.

Auch die Hochzeit der Journalistin war stressig, da Zervakis grade erst die Geburt ihres Sohnes hinter sich hatte. Nach der Geburt ging es direkt zum Standesamt, um ihrem Ehemann das Jawort zu geben. Allerdings hatte Zervakis starke Schmerzen: sie sei aus dem Wochenbett aufs Standesamt gegangen und nach dem Jawort gleich wieder zurück, weil sie vor Schmerzen nicht stehen konnte. Das Paar hat 2012 nur mit engster Familie und Freunden ihre Hochzeit gefeiert. Die ARD wagt einen revolutionären Schritt und verabschiedet sich bei Filmen und Serien vom klassischen Sende-Konzept.

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Mensch mit Migrationshintergrund - Ich finde das ist ein sperriger, deutscher Bürokratenbegriff, der in den meisten Fällen eigentlich nur ein Gefühl beschreibt: Irgendwie immer zwischen den Stühlen zu sein. Ich kenne das Gefühl nur zu gut. Mit meinen griechischen Wurzeln bin ich hier in Deutschland immer die Griechin, in dem Land meiner Eltern der Alman. Ab Montag und dann jeden Montag spreche ich in meinem neuen Spotify Original Podcast „Gute Deutsche“ mit prominenten Persönlichkeiten genau darüber, um herausfinden, was es bedeutet, nirgends so richtig dazuzugehören. Welche Probleme bringt das, wann wird man darauf reduziert oder ab wann genießt man dadurch Vorteile? Ich bin sooooo aufgeregt! #gutedeutsche #zwischendenstühlen #wogehöreichhin #migrationshintergrund #greek #alman #vielfalt #diversity #peace

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